
Lastwagen kommen auf Solinger Baustellen nicht von allen Seiten an. Die Straßen folgen Höhenrücken oder winden sich durch Täler. Wo ein Lieferfahrzeug nicht wenden kann oder an einer Steigung warten muss, entsteht schnell ein Stau vor dem Tor.
Das Logistik-Management plant deshalb den Weg des Materials von der Autobahn bis zum Baufeld. Wir entwickeln ein Konzept für alle Gewerke und steuern die Anlieferung über feste Zeitfenster. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss ohne Wartezeiten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Weg zum Baufeld beginnt meist an der A 3 oder auf einer der Bundesstraßen B 224 und B 229. Von dort führen steile Zubringer in die Stadtteile. Ein langer Sattelzug schafft nicht jede Kehre. Bei Glätte im Winter sind manche Hänge für schwere Fahrzeuge kritisch. Die Routenwahl ist daher Teil des Konzepts und nicht nur eine Navigationsfrage.
Der Obus-Betrieb setzt dem Lieferverkehr Grenzen. Das Netz mit seinen vielen Linien ist das größte seiner Art in Deutschland. Die Busse fahren auf öffentlichen Straßen. Halten Lieferwagen oder Kräne an den Haltestellen, staut sich der Linienverkehr. Zeitfenster abseits der Stoßzeiten und ein Warteplatz außerhalb der Haltestellen helfen.
In der Innenstadt kommt die Fußgängerzone hinzu. Die Hauptstraße ist für Autos tabu, die Nachbarschaft wohnt und arbeitet dicht an den Baufeldern. Anlieferung ist dort nur an wenigen Punkten möglich, oft nur in den Morgenstunden. Wir legen die Takte so, dass Läden und Anwohner möglichst wenig gestört werden.

Wir legen Anfahrtswege fest, die zu Fahrzeuglänge und Gefälle passen. Strecken mit Engstellen, Steigungen oder Haltestellen werden für schwere Lieferungen markiert.
Jede Lieferung erhält ein Fenster. So kommen nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig und die Straße vor der Baustelle bleibt frei.
Wo das Baufeld klein ist, vereinbaren wir einen Standplatz für wartende Fahrzeuge oder ein Zwischenlager. Material kommt dann in kleinen Chargen nach.
Wir sammeln Bedarfe der Gewerke und ordnen sie in einem Ablaufplan. Änderungen im Bauablauf wirken sich direkt auf die Fenster aus.
Lastwagen warten nicht mehr in Gefällestrecken.
Linienbusse und Anwohner werden durch geordnete Anlieferung weniger beeinträchtigt.
Die Gewerke erhalten Material zum benötigten Zeitpunkt.
Die Bauleitung sieht jederzeit, welche Lieferung wann eintrifft.
→ Route vorab prüfen und für große Fahrzeuge einen geeigneten Zugang wählen. Kleinere Fahrzeuge fahren die letzte Etappe.
→ Entladung außerhalb der Haltestellenbereiche und abseits der Hauptverkehrszeiten planen.
→ Feste Anlieferfenster am frühen Morgen und kurze Standzeiten. Die Nachbarschaft wird über Termine informiert.
→ Wichtige Lieferungen vorziehen und Alternativrouten bereithalten, die flacher verlaufen.
Umnutzung von Handelsflächen mit Anlieferung zwischen Fußgängerzone und Busstrecke.
Neubau auf geneigten Flächen mit steiler Zufahrt und wenig Wendefläche.
Baustellen mit hohem Materialfluss auf eingeschränkten Straßen.
Hallenbau mit häufigen Schwerlast-Anlieferungen.

Wir fahren die Strecke zum Baufeld ab und bewerten Engstellen und Steigungen.
Routen, Fenster und Warteplätze werden schriftlich festgelegt.
Gewerke, Lieferanten und Bauleitung erhalten den Plan.
Wir überwachen die Lieferungen und passen Fenster bei Abweichungen an.
Liegt eine Baustelle an einer Straße mit Obus-Haltestelle, dann blockiert ein haltender Lieferwagen den Linienverkehr. Dann ordnen wir die Lieferungen so, dass kein Fahrzeug an der Haltestelle entlädt. Als Warteplatz dient die Seitenstraße.
Liegt ein Baufeld in einem Bachtal mit nur einer steilen Zufahrt, dann dürfen nicht mehrere Lastwagen gleichzeitig auf die Rampe. Dann bekommt jedes Fahrzeug ein Fenster und wartet auf dem Hauptweg. Die Rampe bleibt in beide Richtungen nutzbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf, weil Warteflächen und Entladepunkte im Plan stehen müssen. Wir stimmen beides aufeinander ab und führen es in einem Ablaufplan zusammen.
Für die Umsetzung vor dem Tor kann Personal für Einweisung und Annahme eingeplant werden. Wer nur das Konzept braucht, kann es auch ohne Personal beauftragen.
Durch feste Zeitfenster für jede Lieferung und einen Warteplatz abseits der Straße. In engen Straßen oder an Haltestellen planen wir kleinere Fahrzeuge und kurze Standzeiten ein.

Beschreiben Sie uns Ihr Baufeld und die Zufahrt. Wir schicken Ihnen einen Vorschlag für das Konzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Solingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit