
Wuppertal ist grüner, als sein Ruf als Industriestadt vermuten lässt. Rund 29 Prozent des Stadtgebiets sind Wald und Freifläche, dazu kommen Parks, Schutzgebiete und mehr als 500 Fließgewässer. Wer hier baut, berührt auffallend oft Natur, selbst mitten im Siedlungsgebiet.
Ökologische Baubegleitung stellt sicher, dass die Auflagen der Genehmigung eingehalten werden. Wir überwachen vor Ort, dokumentieren Maßnahmen und melden Abweichungen, bevor daraus Bauverzug oder ein Verstoß wird. Umweltkontrollen sind dabei Teil des Baustellenalltags und keine Zusatzaufgabe.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wupper durchzieht die Stadt auf rund 20 Kilometern. Viele Zuflüsse münden im Stadtgebiet. Baustellen nahe Gewässern müssen verhindern, dass Schlamm, Betonwasser oder Treibstoffe in den Bach gelangen. Wegen der Hanglage fließt Regenwasser schnell ab und trägt Feinmaterial mit, sodass Absetzbecken und Abdeckungen besonders wichtig sind. Entlang der Wupper liegen zudem Bereiche unter Naturschutz oder als FFH-Gebiet.
Im Stadtgebiet gibt es 20 Naturschutzgebiete und Naturdenkmäler. Dazu gehören etwa das Gelpetal und der Staatsforst Burgholz. Auch Landschaftsschutzgebiete wie Scharpenacken sind betroffen. Wo Baugebiete an solche Flächen grenzen, entscheiden die Auflagen über Bauzeiten, Rodungsfenster und Schutzzäune für Pflanzen und Tiere.
Der Boden ist ein weiteres Thema. Auf Schiefer und Grauwacke liegen teils Löss und Sande, sodass Aushub je nach Stelle sehr verschieden anfällt. Beim Abtrag am Hang gilt es, Erosion und Rutschung zu vermeiden und Oberboden getrennt zu lagern. Bei früheren Fabrikflächen im Tal kommt die Frage nach der Bodenqualität hinzu.

Wir überwachen die Umweltauflagen der Genehmigung, dokumentieren sie und stimmen Abweichungen mit der zuständigen Stelle ab.
Wo Wanderwege von Amphibien berührt werden, prüfen wir Zäune und Fangeimer regelmäßig und halten Funde schriftlich fest.
Wir kontrollieren Abdeckungen, Absetzbecken und die Lagerung von Aushub und Betriebsstoffen auf der Baustelle.
Schutzzäune und Wurzelbereiche werden überprüft, damit Gehölze, die erhalten bleiben sollen, unbeschädigt bleiben.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle in Wuppertal nachweislich eingehalten.
Abweichungen fallen früh auf und lassen sich vor einem Verstoß beheben.
Die Dokumentation steht bei Nachfragen der Behörde bereit.
Bauverzug durch Naturschutzkonflikte wird weniger wahrscheinlich.
→ Wir prüfen Abdeckungen und Absetzbecken regelmäßig, vor allem vor angekündigtem Starkregen. Wo nötig, lassen wir nachbessern.
→ Wir übertragen die Auflagen in einen Kontrollplan mit Zeiten, Zonen und Zuständigkeiten.
→ Schutzzäune werden kontrolliert und Funde sachgerecht umgesetzt und dokumentiert, damit die Arbeiten weiterlaufen.
→ Die Arbeiten an der Stelle werden angehalten. Über die Entsorgung entscheidet die Bauleitung mit den Fachstellen.
Vorhaben nahe der Wupper und ihren Zuflüssen, bei denen kein Schmutzwasser abfließen darf.
Neubauten, die an Wald und Landschaftsschutz grenzen, mit Auflagen zu Gehölzen und Tieren.
Arbeiten auf Flächen, bei denen die Frage nach der Bodenqualität im Vordergrund steht.
Arbeiten über und an der Wupper, bei denen Gewässerschutz und Hochwasser mitgedacht werden müssen.

Wir lesen Genehmigung und Nebenbestimmungen und übertragen sie in einen Kontrollplan.
Schutzbereiche, Lagerflächen und Wege werden festgelegt und gekennzeichnet.
Wir prüfen in festen Abständen und nach Ereignissen wie Starkregen. Die Ergebnisse halten wir fest.
Ein Bericht belegt Einhaltung, Abweichungen und Maßnahmen gegenüber Bauherr und Behörde.
Liegt eine Baustelle an einem Hang oberhalb eines Baches, dann wird das Baufeld in Zonen eingeteilt. Aushub wird abgedeckt, Absetzbecken fangen belastetes Wasser auf. Betriebsstoffe lagern auf dichten Flächen. Ein Kontrollgang prüft all das in festen Abständen und nach Regen.
Grenzt ein Neubau an einen Wald oder eine Schutzfläche, dann werden Bauzeiten und Schutzzäune mit den Auflagen abgeglichen. Bäume erhalten Wurzelschutz. Funde geschützter Tiere werden sofort gemeldet. Der Bericht dokumentiert, dass die Auflagen eingehalten wurden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrolle beginnt in der Einrichtung. Dort wird festgelegt, wo Aushub liegt, wo Betriebsstoffe stehen und wie Schutzzäune verlaufen.
In der operativen Baulogistik setzen sich die Aufgaben fort, denn Entsorgung und Reinigung sind zugleich Umweltschutz. Die Anlieferung wird so geführt, dass Fahrzeuge nicht über geschützte Flächen rollen.
Wenn die Genehmigung sie verlangt, etwa wegen Naturschutzgebiet, Gewässernähe oder geschützter Arten. Auch ohne Pflicht kann sie sinnvoll sein, wenn die Baustelle an Wald oder Bach grenzt.

Schicken Sie uns die Auflagen Ihrer Genehmigung. Wir schlagen einen Kontrollplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wuppertal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit