
Wer eine Baustelle in Weingarten beliefert, fährt über die Bundesstraßen B 30 und B 32 durch ein dicht bebautes Stadtgebiet. Die Stadt grenzt unmittelbar an Ravensburg, Baienfurt, Berg und Schlier. Die Verkehrsströme der Region laufen mitten hindurch. Ein Lkw, der zur falschen Zeit ankommt, steht schnell im Verkehr oder vor einer zu engen Einfahrt.
Logistik-Management heißt, diese Fahrten vorab zu ordnen. Wir erfassen, was wann auf die Baustelle muss, vergeben Zeitfenster und legen Anfahrtswege fest. In Weingarten achten wir dabei besonders auf die Nachbarschaft, denn kaum eine Baustelle liegt weit von Wohnhäusern, Schulen oder Hochschulgebäuden entfernt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ort hat rund 25.000 Einwohner auf etwa zwölf Quadratkilometern. In der Altstadt steigen die Gassen vom Tal der Scherzach zum Martinsberg an. Straßenquerschnitte setzen großen Fahrzeugen Grenzen. Lieferketten für Beton, Stahl oder Fertigteile müssen deshalb auf die Fahrzeuggröße abgestimmt werden, die die letzte Strecke tatsächlich befahren kann.
Weingarten hat einen Bahnhof an einer Regionalstrecke. Der frühere Güterverkehr auf der Nebenstrecke endete 1998, Baustoffe kommen daher fast ausschließlich über die Straße. Das erhöht den Druck auf die wenigen leistungsfähigen Zufahrten. Zeiten mit viel Pendler- und Schulverkehr sind für Anlieferungen kritisch.
Weingarten und Ravensburg liegen nur etwa drei Kilometer auseinander und teilen sich das Schussental. Gibt es Stockungen auf den gemeinsamen Verkehrsachsen, wirken sie sich in beiden Städten aus. Ein Logistikkonzept sollte deshalb Puffer einplanen und Ausweichwege kennen.

Wir sammeln Bestellungen der Gewerke und bringen sie in eine Reihenfolge. Daraus entsteht ein Plan, der zeigt, welche Lieferung zu welchem Bauabschnitt gehört und wie groß das Fahrzeug sein darf.
Jede Anlieferung erhält ein Fenster. Lieferanten melden sich an. Wir halten die Reihenfolge am Tor ein. Frühe und späte Stunden nutzen wir, wenn der Berufs- und Schulverkehr in Weingarten dichter wird.
Wir legen fest, welche Straßen Lieferanten benutzen und wo sie wenden. In der Altstadt und in Wohnvierteln sagen wir dem Fahrer vorab, welche Zufahrt für sein Fahrzeug geeignet ist.
Wo Straßen gesperrt oder Halteverbote eingerichtet werden müssen, bereiten wir die Anträge vor. Nachbarn erhalten Hinweise zu Anlieferzeiten, damit Einfahrten und Gehwege frei bleiben.
Lieferungen kommen gebündelt und geplant an, sodass Gewerke nicht auf Material warten müssen.
Die Straße vor der Baustelle bleibt befahrbar, weil Wartezeiten auf der Fläche statt im öffentlichen Raum stattfinden.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Übersicht über alle Anlieferungen, die Terminverschiebungen früh sichtbar macht.
Die Nachbarschaft wird rechtzeitig informiert, was Konflikte und Beschwerden mindert.
→ Wir bündeln und staffeln Lieferungen über feste Fenster. Wer zu früh kommt, wartet auf einer vorher bestimmten Stelle und nicht auf der Straße.
→ Zeitfenster haben Puffer. Wichtige Lieferungen wie Frischbeton fahren in verkehrsarmen Stunden. Fällt ein Fenster aus, ordnen wir die Reihenfolge neu.
→ Wir planen Umladeflächen oder kleinere Transportfahrzeuge ein. Lieferanten erhalten vorab eine Fahrzeugangabe für die jeweilige Zufahrt.
→ Ruhezeiten fließen in den Plan ein. Lieferanten werden angewiesen, Motoren abzustellen. Die Warteflächen liegen möglichst weit von Wohnhäusern.
Viele Gewerke teilen sich wenig Platz. Lieferungen müssen exakt getaktet werden.
Schulen und Hochschulen bleiben im Betrieb, Lieferverkehr und Fußverkehr müssen getrennt laufen.
Hier konkurrieren Baustellenverkehr und Kundenverkehr um dieselben Zufahrten.
Kleinteilige Anlieferung mit kleinen Fahrzeugen und festen Zeiten schont Gassen und Anwohner.

Wir sammeln, welche Materialien wann gebraucht werden und welche Fahrzeuge dafür nötig sind.
Zeitfenster, Anfahrtswege, Wendeflächen und Warteplätze werden zu einem Plan zusammengeführt.
Alle Beteiligten erhalten die Regeln für Anmeldung, Zufahrt und Entladung vor dem ersten Einsatz.
Während der Bauzeit prüfen wir den Ablauf und ändern Fenster und Routen, sobald sich der Bauablauf verschiebt.
Liegt eine Baustelle in Weingarten an einer Straße, die zur Hauptverkehrszeit dicht befahren ist, dann legen wir Betonlieferungen auf den frühen Vormittag und geben jedem Fahrer ein festes Fenster. Die Pumpe wird so eingeplant, dass sie nicht auf Fahrzeuge warten muss. Fahrer melden sich vor der Abfahrt an.
Muss eine Baustelle in der Nähe von Schule oder Hochschule beliefert werden, dann legen wir den Lieferverkehr außerhalb der Stoßzeiten fest und markieren den Fußweg. Ein Mitarbeiter am Tor regelt die Einfahrt, damit Fahrzeuge und Fußgänger sich nicht begegnen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Lagerflächen und Tore liegen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beides planen wir daher gemeinsam.
Operative Baulogistik setzt die Pläne vor Ort um. Mitarbeiter am Tor, am Kran oder am Lager sorgen dafür, dass Zeitfenster eingehalten werden. Bei Bedarf kommen Zugangskontrolle und Entsorgungskoordination dazu.
Wir beginnen mit dem Lieferbedarf und der zulässigen Fahrzeuggröße auf der letzten Strecke. Dann vergeben wir Zeitfenster, legen die Zufahrt fest und berücksichtigen Zeiten mit viel Verkehr auf B 30 und B 32.

Nennen Sie uns Bauvorhaben und Zeitplan, dann entwerfen wir ein Konzept für Ihre Anlieferung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Weingarten. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit