
Weinheim ist verkehrlich gut angebunden. Die A 5 führt am Weinheimer Kreuz vorbei, von dort beginnt die A 659 Richtung Viernheim und Mannheim. Die Bundesstraßen 3 und 38 verlaufen durch das Stadtgebiet, beide mit Umgehungen. Für Lieferfahrzeuge ist die Anfahrt zur Stadt deshalb meist unkompliziert. Schwierig wird es auf den letzten Metern.
Dort setzt das Logistik-Management an. Es plant, wann welcher Lkw eintrifft, wo er hält und wie er die Baustelle wieder verlässt. In Weinheim treffen dabei drei Welten aufeinander: enge Altstadtgassen, Gewerbegebiete mit eigenem Betriebsverkehr und Ortsstraßen in den Stadtteilen am Hang. Jede verlangt ein eigenes Anlieferkonzept.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt ist über die Bergstraße und die Rheinebene mit der Metropolregion Rhein-Neckar verbunden. Lieferungen kommen häufig aus Mannheim, Heidelberg oder dem Rhein-Main-Gebiet. Wer Lieferzeiten plant, muss deshalb den Berufsverkehr auf den Zubringern und am Autobahnkreuz im Blick behalten. Ein Zeitfenster, das morgens auf dem Papier passt, kann im Stau schon verloren sein.
Im Stadtkern kommt eine zweite Schwierigkeit hinzu. Die Altstadt und das Gerberbachviertel haben schmale Straßen. Gelenkfahrzeuge und Sattelzüge kommen dort nicht weit. Das Management teilt Lieferungen in kleinere Fahrzeuge auf, legt Haltepunkte fest und stimmt Zeiten mit Anwohnern und Geschäften ab. Ein Entladen in zweiter Reihe soll vermieden werden.
Die Stadtbahn der Linie 5, mehrere Stadtbuslinien und die Bahnstrecke prägen den Verkehr zusätzlich. Gleise, Haltestellen und Busspuren schränken die Wahl von Aufstellflächen ein. Wo eine Baustelle an solche Achsen grenzt, gehört der Takt des öffentlichen Verkehrs mit in den Anlieferplan.

Wir legen fest, welche Fahrzeugtypen an die Baustelle kommen können, welche Route sie nehmen und wo sie halten. Für die Altstadt gelten andere Annahmen als für ein Gewerbegebiet an der Autobahn.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. So begegnen sich Fahrzeuge nicht an der Zufahrt. Gewerke warten nicht auf Material. Bei Zufahrten über stark befahrene Straßen berücksichtigen wir Spitzenzeiten.
Anwohner, Geschäfte, Schulen und Betriebe in der Umgebung erfahren früh, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Das senkt Beschwerden und verhindert zugestellte Zufahrten.
Wo die Baustelle nur wenig Fläche hat, steuern wir den Materialfluss so, dass Lieferungen nahe am Einbau eintreffen. Ob ein externes Zwischenlager sinnvoll ist, klären wir nach Absprache mit der Bauleitung.
Lieferungen kommen zu festen Zeiten an und blockieren keine Zufahrten.
Wartezeiten der Fahrer und der Gewerke sinken, weil Material zum Einbau passt.
Die Nachbarschaft weiß, was auf sie zukommt. Das senkt die Zahl der Beschwerden.
Der Bauablauf bleibt planbar, auch wenn die Verkehrslage schwankt.
→ Wir teilen die Ladung auf kleinere Fahrzeuge auf und legen Umschlagpunkte am Rand fest, von denen aus weiterverteilt wird.
→ Durch feste Zeitfenster und eine Reihenfolge der Anfahrten bleibt die Zufahrt frei und niemand wartet auf der Straße.
→ Zeitfenster werden mit Puffern geplant. Kritische Lieferungen liegen außerhalb der Spitzenzeiten.
→ Wir informieren früh, halten Ruhezeiten ein und sorgen dafür, dass Einfahrten und Gehwege nicht zugestellt werden.
Bauten rund um Marktplatz, Gerberbachviertel und Schloss mit schmalen Straßen und Nachbarn in unmittelbarer Nähe.
Erweiterungen auf Betriebsgeländen, bei denen Baulieferungen mit dem Werksverkehr abgestimmt werden müssen.
Hallen und Umschlagflächen mit Anbindung an A 5 und Bundesstraßen, bei denen große Fahrzeuge geordnet zufahren müssen.
Neubauten in den Stadtteilen, deren Ortsstraßen nur kleine Fahrzeuge und kurze Haltezeiten zulassen.

Wir schauen auf Zufahrten, Engstellen, Haltestellen und Nachbarschaft rund um die Baustelle.
Fahrzeugtypen, Routen, Halteplätze und Zeitfenster werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Speditionen und Lieferanten bekommen Route, Zeitfenster und Ansprechpartner mitgeteilt.
Im laufenden Bau passen wir Fenster und Reihenfolge an, wenn sich Verkehr oder Bauablauf verändern.
Liegt eine Baustelle im Altstadtbereich und soll in kurzer Zeit viel Material eingebaut werden, dann reicht ein einzelner Lieferplan nicht aus. In diesem Fall wird die Ladung auf kleinere Fahrzeuge verteilt. Jedes Fahrzeug bekommt ein Zeitfenster und einen festen Halteplatz. Die Anwohner werden vorab über die Lieferzeiten informiert.
Liegt eine Baustelle dagegen in einem Gewerbegebiet nahe der Autobahn, dann ist die Anfahrt einfach, der Engpass sitzt an der Torzufahrt. Dann steuert das Management die Ankunft so, dass Fahrzeuge nicht auf der öffentlichen Straße warten. Reihenfolge, Abfertigung und Abfahrt werden mit dem Betrieb abgestimmt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Zufahrten, Lagerflächen und Wendeplätze bestimmen, wie viele Lieferungen pro Stunde möglich sind. Umgekehrt zeigt der Anlieferplan früh, ob die Fläche ausreicht.
Auch die operative Seite hängt daran. Wer entlädt, wer prüft die Ware und wohin kommt sie, muss vorher feststehen. Wir stimmen den Ablauf mit Bauleitung und Gewerken ab und halten ihn bei Änderungen aktuell.
Das Autobahnkreuz ist der Hauptzugang für Lieferfahrzeuge. Zu Spitzenzeiten kann es dort stocken. Wir planen Zeitfenster mit Puffern und legen kritische Lieferungen möglichst außerhalb der Stoßzeiten.

Beschreiben Sie Standort und Bauvolumen. Wir sagen Ihnen, wie ein Anlieferplan dafür aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Weinheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit