
Die Stadt Heidelberg ist verkehrlich ein enges Gefüge. Der Neckar fließt von Ost nach West durch ein Tal, an dessen Rändern Heiligenberg und Königstuhl aufsteigen. Wer Material auf eine Baustelle bringen will, hat oft nur wenige Straßen zur Auswahl.
Logistik-Management heißt hier, Lieferungen so zu takten, dass sie in diese Straßen passen. Wir entwickeln ein Konzept für Anfahrt, Zeitfenster und Abladen und steuern die Lieferungen danach. Das Material soll ankommen, wenn es gebraucht wird. Nachbarschaft und Verkehr sollen dabei möglichst wenig leiden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Straßen der Altstadt sind schmal. Die Hauptstraße ist als rund 1,6 Kilometer lange Fußgängerzone angelegt. Große Lastwagen kommen dort nicht überall hin. Lieferungen müssen auf kleinere Fahrzeuge, feste Zeitfenster oder Umladepunkte ausgelegt werden, damit Passanten und Anwohner nicht zu kurz kommen.
Die Zufahrt in die Stadt läuft über wenige Achsen. Die A656 mündet in die Bundesstraße 37 und führt in Richtung Stadt. Patrick-Henry-Village liegt zwischen der Bundesstraße 535 und der A5. Die Straßenbahn fährt unter anderem in die Bahnstadt und zum Campus. Wer Anlieferungen plant, muss diese Linien kennen und Zeiten wählen, in denen Lieferfahrzeuge nicht im Weg stehen.
Rund um Baustellen leben und arbeiten Menschen. Das gilt für die Altstadt ebenso wie für Wohnquartiere der Stadtteile. Lärm, Staub und wartende Fahrzeuge werden dort schnell zum Streitpunkt. Ein Zeitfensterkonzept nimmt Rücksicht auf diese Nachbarschaft und senkt die Zahl der Fahrten, die gleichzeitig unterwegs sind.

Wir prüfen Zufahrten, Wendemöglichkeiten und Abladeflächen und legen fest, welche Fahrzeuge wo halten können. In engen Lagen heißt das oft kleinere Fahrzeuge und kurze Standzeiten.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. So kommen nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig und die Abladestelle bleibt frei. Das Fenster stimmen wir mit der Bauleitung und den Gewerken ab.
Wir berücksichtigen Straßenbahnzeiten, Fußgängerströme und Anwohnerinteressen. Bei Bedarf ordnen wir Lieferungen in verkehrsarme Stunden ein.
Wir legen fest, in welcher Reihenfolge Material anrollt, damit nichts doppelt gelagert werden muss. Das entlastet Lagerflächen und senkt die Zahl der Fahrten.
Material kommt zu dem Zeitpunkt an, an dem es gebraucht wird.
Die Zufahrt bleibt frei und Wartezeiten sinken.
Nachbarn und Verkehr werden weniger belastet.
Lagerflächen müssen weniger Material vorhalten.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge oder Umladepunkte ein und stimmen Liefermengen darauf ab.
→ Zeitfenster trennen die Ankünfte. Wer außerhalb seines Fensters kommt, wird in eine Warteposition gelenkt, bevor die Straße zugestellt ist.
→ Fahrzeuge laden nur zu Zeiten ab, in denen sie die Gleise nicht blockieren. Übergänge für Fußgänger sichern wir zusätzlich ab.
→ Ein ruhiger, planbarer Anlieferbetrieb mit festen Zeiten senkt die Belastung und gibt Nachbarn einen verlässlichen Rahmen.
Umbauten an Gebäuden, die nur über enge Straßen oder Fußgängerbereiche beliefert werden können.
Labor- und Klinikgebäude im Neuenheimer Feld, bei denen der laufende Betrieb Rücksicht verlangt.
Wohn- und Bürohäuser auf dem früheren Güter- und Rangierbahnhof mit Baustellen in unmittelbarer Nähe.
Neue Nutzungen auf früheren Wohnsiedlungsflächen, die über Bundesstraße und Autobahn erreichbar sind.

Wir prüfen Straßen, Fahrzeuggrößen, Wendemöglichkeiten und Abladeflächen rund um die Baustelle.
Wir legen Fahrwege, Warteflächen und Zeitfenster fest und stimmen das Konzept mit der Bauleitung ab.
Wir vergeben Fenster, weisen Fahrzeuge ein und halten die Abladestelle frei.
Wir sehen uns an, wo es hakt. Ändert sich die Lage auf der Baustelle, dann verschieben wir Fenster oder Wege.
Liegt eine Baustelle an einer Straße, die zugleich von der Straßenbahn befahren wird, dann darf kein Lieferfahrzeug die Gleise blockieren. In diesem Fall legen wir die Abladezeiten zwischen die Fahrten und weisen den Fahrern eine Warteposition zu. Das Zeitfenster gilt je Lieferung und wird vorab mitgeteilt.
Kommt ein zweites Fahrzeug zu früh, dann wartet es an der festgelegten Stelle. Die Abladestelle bleibt frei und der Verkehr läuft weiter. Nach der Lieferung prüfen wir, ob die Zeitfenster für den nächsten Tag passen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Abladeflächen und Lager liegen, bestimmt die Taktung der Lieferungen. Umgekehrt entscheidet die Taktung, wie viel Lagerfläche nötig ist.
Mit der operativen Baulogistik und der Zugangskontrolle greift das Management ineinander. Wer am Tor steht, kennt die Zeitfenster und kann Fahrzeuge richtig einweisen. So bleibt in Heidelberg die Anlieferung auch dann geordnet, wenn viele Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Mit kleineren Fahrzeugen, festen Zeitfenstern und gegebenenfalls einem Umladepunkt. Wir prüfen vorab, welche Fahrzeuge in die Gasse kommen. Danach legen wir Zeiten fest, in denen Passanten und Anwohner möglichst wenig gestört werden.

Nennen Sie uns Lage und Zeitplan. Wir entwerfen ein Konzept für Anfahrt und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Heidelberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit