
Wer in Wiesloch Material auf eine Baustelle bringt, nutzt meist eine von vier Achsen: die A 6 mit der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg, die A 5 bei Walldorf oder die Bundesstraßen 3 und 39. Auf diesen Strecken fahren nicht nur Baustellenfahrzeuge, sondern auch der Verkehr großer Arbeitgeber und von Pendlern in Richtung Heidelberg und Mannheim. Ein Lieferfenster, das morgens günstig wirkt, kann durch Schichtwechsel und Berufsverkehr plötzlich im Stau enden.
Logistik-Management heißt hier, Lieferungen nicht dem Zufall zu überlassen. Wir ordnen Anlieferungen nach Gewerk und Zeitfenster, legen Routen fest und halten die Abläufe so, dass Fahrzeuge nicht vor dem Tor warten und Anlieger nicht dauerhaft belastet werden. Das Ziel ist ein Materialfluss, der zum Bauablauf passt und nicht umgekehrt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wiesloch bildet gemeinsam mit Walldorf ein Mittelzentrum. Das bedeutet viel Verkehr auf wenigen Straßen, besonders dort, wo Gewerbe, Bahnhof und Autobahnzubringer zusammenfallen. Anlieferungen müssen deshalb mit den Stoßzeiten abgestimmt sein. Wer Lieferanten Fenster zuweist, spart mehr Zeit, als jede Beschleunigung auf der Baustelle bringen könnte.
In den Stadtteilen Baiertal und Schatthausen sowie in Altwiesloch und Frauenweiler sind Straßen schmaler und Wohnbebauung liegt dicht an der Fahrbahn. Sattelzüge brauchen dort Schleppkurvenprüfung, manchmal ein Einbahnkonzept. Zugleich ist die Nachbarschaft empfindlicher gegen Lärm und Staub. Anlieferzeiten und Ruhezeiten müssen sich vertragen.
Der Bahnhof Wiesloch-Walldorf mit S-Bahn im Halbstundentakt, Busverkehr und Parkhaus erzeugt Fußgängerströme, die sich mit Baustellenverkehr kreuzen können. Wo Bauvorhaben im Umfeld liegen, ist eine saubere Trennung von Lieferverkehr und Fußwegen wichtig, damit Material und Fahrzeuge nicht den Zugang zum Bahnhof behindern.

Wir sammeln die Lieferwünsche aller Gewerke und legen Slots fest. Kranzeiten, Entladung und Wartebereiche sind darin berücksichtigt, damit sich Fahrzeuge nicht gegenseitig blockieren.
Für jeden Standort legen wir die günstigste Zufahrt ab Autobahn oder Bundesstraße fest und geben sie an Lieferanten weiter. Sperrungen und Engstellen im Stadtgebiet werden darin ausgespart.
Wir stimmen Anlieferungen auf Schichtwechsel, Schulwege und Ruhezeiten ab. Wo es sinnvoll ist, bündeln wir Lieferungen, damit weniger Fahrten nötig sind.
Ankünfte, Abladezeiten und Abweichungen halten wir fest. So sieht der Bauleiter früh, wo es hakt. Er kann nachsteuern, bevor Wartezeiten teuer werden.
Fahrzeuge kommen zu festen Zeiten, sodass Kran und Mannschaft sinnvoll ausgelastet sind.
Die Straßen vor der Baustelle bleiben frei, weil Wartezeiten auf dem Gelände stattfinden.
Nachbarn wissen, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Dadurch werden Beschwerden seltener.
Der Bauleiter erkennt Verzögerungen früh und kann Gewerke umplanen.
→ Wir legen Lieferfenster außerhalb der Stoßzeiten und halten auf der Baustelle Wartebereiche bereit, damit nichts auf der Straße steht.
→ Wir prüfen die Schleppkurven vorab, planen Einbahnregelungen und schicken größere Fahrzeuge nur zu festen Zeiten.
→ Wir informieren früh über Anlieferzeiten, halten Zufahrten sauber und wählen Fahrwege, die Wohnstraßen schonen.
→ Eine Anfahrtsbeschreibung mit Karte und Ansprechpartner geht vorab an jeden Lieferanten, ergänzt durch Beschilderung am Standort.
Große Bauten im Gewerbegebiet an der Autobahn mit vielen Schwerlieferungen und Platz für gebündelte Anlieferung.
Mehrfamilienhäuser in der Kernstadt und den Stadtteilen, wo Lieferungen nur über schmale Straßen möglich sind.
Umbau unter Ensembleschutz im Norden der Stadt, wo der laufende Betrieb Vorrang hat und Anlieferungen eingetaktet werden.
Arbeiten an Straßen, Leitungen und Gewässern, bei denen Aushub abgefahren und Material angeliefert wird.

Wir sehen uns Zufahrten, Engstellen und Stoßzeiten rund um den Standort an.
Routen, Zeitfenster und Wartebereiche werden in einem Anlieferkonzept festgehalten.
Jeder Lieferant bekommt Route, Zeitfenster und Ansprechpartner vorab mitgeteilt.
Abweichungen werden aufgenommen, Slots angepasst und Erkenntnisse in den nächsten Abschnitt übernommen.
Liegt eine Baustelle in der Nähe einer Hauptverkehrsstraße und sind mehrere Betonlieferungen am selben Tag nötig, dann braucht es einen Fahrplan. Wir tragen Betonpumpe, Kranzeiten und Lieferslots in einen Tagesplan ein und halten zwischen den Fahrzeugen einen Puffer. Fahrer erhalten die Route ab Autobahn und eine Rufnummer für den Fall einer Verzögerung.
Kommt dann ein zweites Gewerk mit Fertigteilen dazu, wird dessen Lieferung in ein anderes Fenster gelegt, damit kein Fahrzeug auf dem anderen wartet. Fällt ein Slot aus, werden die folgenden verschoben und die Beteiligten informiert. So bleibt der Verkehr rund um die Baustelle ruhig. Lieferketten bremsen den Bauablauf nicht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management setzt voraus, dass Zufahrt, Lagerflächen und Entladezonen auf der Baustelle stimmen. Deshalb arbeitet es eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen: Was im Lageplan steht, muss ein Lkw auch befahren und entladen können.
Auf der anderen Seite hängt die operative Umsetzung an Menschen am Tor und am Lager. Unsere Planung gibt vor, wann welches Fahrzeug erwartet wird. Die Baulogistik vor Ort setzt es um. Beides greift ineinander, damit Planung und Tagesgeschäft denselben Stand haben.
Durch feste Lieferfenster außerhalb der Stoßzeiten und durch Wartebereiche auf dem Baugelände. So stehen Fahrzeuge nicht auf der Straße. Der übrige Verkehr bleibt flüssig.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeit. Wir schlagen Routen und Zeitfenster vor, die zur Verkehrslage passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wiesloch. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit