
Stuttgart liegt in einem Talkessel. Das Stadtgebiet überbrückt rund 350 Meter Höhenunterschied: Vom Neckar bei Hofen auf etwa 207 Metern bis hinauf zur Bernhartshöhe auf etwa 549 Metern. Wer hier eine Baustelle einrichtet, plant nie auf einer ebenen Fläche. Container, Lagerplätze und Fahrwege müssen sich dem Gelände fügen.
Die Baustelleneinrichtung ist deshalb in Stuttgart der erste Arbeitsschritt mit echtem Gewicht. Sie legt fest, wo Lieferfahrzeuge wenden können, wo Material zwischengelagert wird und wo die Mannschaft ihre Räume findet. Wir planen diese Infrastruktur so, dass sie zur Lage des Grundstücks passt: im dichten Kessel, an der Hangkante oder im Neckartal.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Platz ist in Stuttgart knapp. Die Innenstadt sitzt im Kessel zwischen Wald und Reben, an den Hängen steht Wohnbebauung dicht an dicht. Wo wenig Fläche zur Verfügung steht, wird jeder Quadratmeter für Container, Material und Wendebereiche gerechnet. Stapelbare Containeranlagen und mehrgeschossige Lösungen gehören dann zur Planung.
Der Untergrund verlangt Aufmerksamkeit. Im Stadtgebiet liegen Heilquellen- und Mineralwasserschutzzonen. Außerdem ist der Gipskeuper als quellfähiger Baugrund bekannt. Bei der Wahl der Stellflächen für Container und Tanks achten wir darauf, was Grundwasserschutz und Bodengutachten vorgeben. Wasser darf nicht unkontrolliert versickern.
Die Zufahrt entscheidet über den Takt. Steile Straßen, enge Kurven und ein Lkw-Durchfahrtsverbot im Stadtgebiet seit März 2010 machen die Anfahrt zur planerischen Aufgabe. Die Einrichtung berücksichtigt Schleppkurven, Ausfahrten und Wartezonen schon vor dem ersten Spatenstich.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stehen in Stuttgart selten auf ebenem Grund. Wir planen Stellflächen mit einem Unterbau gegen das Gefälle. Die Anlage ordnen wir so an, dass die Wege zwischen Sanitär, Pausenraum und Arbeitsbereich kurz bleiben.
In gewachsenen Vierteln liegen Anschlusspunkte oft weit vom Baufeld entfernt. Wir klären früh, wo Strom und Wasser abgenommen werden und wie die Leitungen quer über Gehwege und Zufahrten geführt werden.
Wo die Baustelle an Straßenbahn, Gehweg oder Hangweg grenzt, braucht der Zaun eine saubere Linie. Wir planen Zaunverlauf, Tore und Beschilderung und stimmen die Verkehrssicherung mit den Vorgaben der Straßenverkehrsbehörde ab.
Aus der Knappheit der Fläche folgt ein Flächenplan. Wir legen fest, wo Palettenware steht und wo Container abgesetzt werden. Außerdem zeichnen wir ein, wo ein Lastzug wenden kann oder an einer Wartezone Platz findet.
Sie bekommen einen Einrichtungsplan, der zu Hang, Kessel oder Neckartal passt und nicht aus einer anderen Stadt übernommen wurde.
Container, Lager und Wendeflächen sind aufeinander abgestimmt, sodass Gewerke sich nicht gegenseitig blockieren.
Strom, Wasser und Entsorgung werden vor dem ersten Arbeitstag geklärt und stehen nicht erst auf der Mängelliste.
Ein Ansprechpartner pflegt den Plan weiter, wenn sich Bauabschnitte ändern.
→ Wir ordnen Container in die Höhe an und verlegen Lagerflächen auf Zeitfenster. Material kommt in kleinen Mengen genau zum Einbau.
→ Vor der Einrichtung prüfen wir Schleppkurven und Fahrzeuglängen. Wo ein Lastzug nicht durchkommt, wird umgeladen oder das Fahrzeug gewechselt.
→ Stellflächen für Tanks und Container richten wir nach Gutachten und Auflagen aus. Rückhalt und Auffangwannen planen wir mit ein.
→ Wir ziehen Zaun und Verkehrssicherung so, dass Fußwege frei bleiben. Tore öffnen nicht in den Verkehrsraum.
Neubauten in Baulücken zwischen Bestandshäusern, bei denen Container und Lager auf kleinster Fläche zusammenrücken.
Wohnungsbau in Halbhöhenlagen, wo Gefälle, Stützmauern und enge Zufahrten die Anordnung bestimmen.
Große Entwicklungsflächen, wie sie etwa im Neckarpark oder im Europaviertel entstanden sind oder entstehen, mit mehreren Baufeldern nebeneinander.
Bahn-, Straßen- und Leitungsbau mit Baufeldern mitten im Stadtgebiet und langen Anlieferstrecken.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Nachbarschaft an und klären, welche Flächen für Container und Lager wirklich nutzbar sind.
Aus den Eckdaten entsteht ein Plan mit Containern, Zaun, Wendefläche und Anschlusspunkten für Strom und Wasser.
Wir stimmen Verkehrssicherung und Sondernutzung ab und klären mit den Gewerken, wer wo Platz bekommt.
Die Einrichtung wird umgesetzt und ändert sich mit dem Baufortschritt. Wir passen den Plan an, wenn Abschnitte wechseln.
Liegt eine Baustelle an einer steilen Straße in einer Halbhöhenlage, dann ist die Fläche vor dem Haus oft kaum breiter als die Zufahrt. Container finden dort nur am Rand Platz oder gestapelt auf einem Teil des Grundstücks. Dann planen wir die Anlage als kompaktes Paket mit Büro oben und Lager unten.
Kommt Material per Lastzug, dann wird die Wendefläche zur Engstelle. Wir legen in diesem Fall ein Abladefenster fest und halten die Fläche außerhalb der Fenster frei. So bleibt die Straße für Anwohner befahrbar und die Einrichtung ordnet sich dem Verkehr unter.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Akt. Wächst der Rohbau, wandern Container und Lagerflächen mit. Ist ein Bauabschnitt fertig, passen wir den Plan an. Ver- und Entsorgung laufen dabei weiter.
Die Einrichtung ist außerdem die Grundlage für Logistik, Zugangskontrolle und Entsorgung. Wer den Platz früh klärt, spart später Abstimmung. Daran hängen Slot-Planung, Zaun und Torbesetzung.
Der Talkessel lässt wenig Raum. An den Hängen steht zudem dichte Bebauung. Deshalb müssen Container, Lager und Wendefläche eng zusammen geplant werden. Je früher das geschieht, desto weniger muss später umgeräumt werden.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir sagen Ihnen, was sich für Container, Lager und Zufahrt auf Ihrem Grundstück umsetzen lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Stuttgart. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit