
Knapp zehn Quadratkilometer Stadtgebiet, fast 20.000 Einwohner: Schenefeld gehört zu den am dichtesten besiedelten Gemeinden Deutschlands. Im Süden, Südwesten und Südosten schließen die Hamburger Stadtteile Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Osdorf und Lurup an, im Norden Halstenbek und im Nordwesten Pinneberg. Freie Flächen für Container, Kran oder Schüttgut gibt es zwischen diesen Grenzen kaum.
Eine Baustelleneinrichtung in Schenefeld entsteht deshalb meist auf dem Baugrundstück selbst. Wir planen, wo Bürocontainer, Sanitäranlage, Lager und Kranstandort Platz finden, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden und über welche Einfahrt Lkw das Gelände erreichen, ohne den Gehweg oder die Sicht an der Ausfahrt zu blockieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im alten Dorfkern an der Hauptstraße stehen viele Gebäude rund acht Meter hinter der Fahrbahn, davor liegen Vorgärten mit Bäumen und Hecken. Für Einfahrten von der Hauptstraße schreibt der Bebauungsplan Nr. 90 freie Sichtdreiecke vor, in denen Zäune und Anpflanzungen nicht höher als 0,70 Meter sein dürfen. Bauzaun, Container und gestapeltes Material müssen also so stehen, dass die Sicht an der Ausfahrt frei bleibt.
Der Untergrund ist nicht überall natürlich gewachsen. Schenefeld liegt auf der Schleswig-Holsteinischen Geest mit Geschiebelehm, Geschiebemergel sowie Sand und Kies. Im Südosten, auf dem Gelände des geplanten Gewerbegebiets Teenbargen, wurde früher Kies abgebaut und später eine Deponie betrieben. Dort liegen sandige und bindige Auffüllungen mit Bauschutt, Glas und Kunststoff, außerdem sind Bodenverunreinigungen nachgewiesen. Lagerflächen, Kranfundamente und Containerstellplätze brauchen auf solchen Flächen eine eigene Prüfung.
Hinzu kommen zwei Punkte, die jede Einrichtung vor dem ersten Aushub betreffen: Die Stadt weist darauf hin, dass im gesamten Stadtgebiet Kampfmittel nicht auszuschließen sind und Flächen vor Tiefbauarbeiten untersucht werden sollen. Und Einzelbäume stehen unter dem Schutz der städtischen Baumschutzsatzung, im Dorfkern etwa eine große alte Blutbuche und mehrere Eichen an der Hauptstraße.

Wir zeichnen den Einrichtungsplan mit Containern, Lagerzonen, Kranstandort, Abfallplatz und Wegen. Auf engen Schenefelder Grundstücken stapeln wir Container, soweit die Statik es zulässt. Lagerflächen legen wir so, dass Bäume samt Wurzelbereich geschützt bleiben.
Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer sowie Sanitäranlagen werden nach Zahl der Beschäftigten und Bauzeit bemessen. Wo kein Platz am Rand bleibt, prüfen wir Stellplätze auf angrenzenden Flächen, die der Bauherr nutzen darf.
Wir stimmen Anschlusspunkte ab, planen Verteiler und Leitungswege und halten Fahrwege frei von Kabeln und Schläuchen. So bleibt die Versorgung auch dann geordnet, wenn mehrere Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrung richten wir nach Lage der Einfahrt ein. An Straßen mit Sichtdreiecken achten wir auf freie Sichtbeziehungen für Fußgänger, Radfahrer und den Busverkehr.
Jede Fläche auf dem Grundstück hat eine feste Aufgabe, bevor der erste Container kommt.
Geschützte Bäume, Sichtdreiecke und Gehwege werden von Anfang an berücksichtigt.
Bodenfragen wie Auffüllungen und Kampfmittel sind im Zeitplan vorgesehen.
Strom, Wasser und Wege sind so verteilt, dass die Gewerke sich nicht behindern.
→ Container und Lager rücken in den hinteren Bereich, der Baumbereich wird eingezäunt und als Tabuzone im Einrichtungsplan markiert.
→ Wir planen Lager und Kranstandorte erst nach Vorliegen des Bodengutachtens und sehen für auffälligen Aushub eine abgedeckte, getrennte Bereitstellungsfläche vor.
→ Die Untersuchung wird in den Zeitplan der Einrichtung eingebaut, damit Container und Zaun stehen, aber kein Tiefbau beginnt, bevor die Fläche freigegeben ist.
→ Ein klarer Plan für Fahrweg, Wendefläche und Abladeplatz verhindert, dass Lkw rückwärts über den Gehweg rangieren müssen.
Neubauten und Erweiterungen im Mischgebiet an Hauptstraße und Doktorstieg, wo Vorgärten, alte Bäume und Sichtdreiecke den Platz für die Einrichtung begrenzen.
Hallen und Betriebsgebäude auf ehemaligen Deponie- und Kiesabbauflächen, bei denen Bodengutachten über Lager- und Kranstandorte mitentscheiden.
Neubauten auf Schulgeländen wie am Schulzentrum Achter de Weiden, wo Baustellenfläche, Schulhof und Schulwege sauber getrennt werden müssen.
Kleinere öffentliche Neubauten wie eine Kita an der Blankeneser Chaussee, bei denen die Einrichtung auf ein enges Grundstück an einer belebten Straße passen muss.

Wir sehen uns Zufahrt, Nachbarschaft, Bäume, Leitungen und vorhandene Gutachten an und klären, welche Flächen für die Einrichtung tatsächlich zur Verfügung stehen.
Container, Lager, Kran, Abfall, Strom und Wasser werden in einem Plan festgelegt und mit Bauleitung und Planern abgestimmt.
Zaun, Tore, Container und Versorgung werden aufgebaut, bevor die Gewerke anrücken. Schutzzonen für Bäume werden sichtbar markiert.
Wechselt die Bauphase, passen wir Lagerflächen, Wege und Container an, damit die Einrichtung zum jeweiligen Stand der Baustelle passt.
Liegt ein Neubau in Schenefeld auf einem Grundstück an der Hauptstraße, mit Vorgarten, geschützter Eiche und nur einer Zufahrt, dann beginnt die Planung beim Baum und bei der Ausfahrt. Der Wurzelbereich wird abgezäunt, das Sichtdreieck an der Einfahrt bleibt frei, Container und Sanitäranlage wandern an die rückwärtige Grundstücksgrenze.
Muss vor dem Aushub die Kampfmitteluntersuchung abgewartet werden, dann richten wir zuerst Zaun, Strom und Container ein, damit die Baustelle danach ohne Verzug in den Tiefbau gehen kann. Aushub, der auffällig riecht oder aussieht, kommt auf eine abgedeckte Fläche, bis über seine Entsorgung entschieden ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan legt fest, wo Lieferungen abgeladen werden und wo das Material liegt. Darauf baut das Logistik-Management mit seinen Zeitfenstern auf, die operative Baulogistik verteilt das Material dann auf der Baustelle.
Auch Zugangskontrolle, Sanitätsraum und Fluchtwege werden im selben Plan verortet. So muss niemand später einen Container versetzen, weil der Rettungsweg oder die Feuerwehrzufahrt vergessen wurde.
Das hängt von Bauzeit, Zahl der Beschäftigten und Kranbedarf ab. In Schenefeld sind Grundstücke oft eng bebaut, deshalb planen wir mit gestapelten Containern, kleinen Lagerzonen und Lieferungen in Etappen, statt großer Materialvorräte auf dem Gelände.

Senden Sie uns Lageplan, Bauzeit und vorhandene Gutachten. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrt auf Ihr Grundstück passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schenefeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit