
Die Düpenau fließt durch Schenefeld und ziert sogar das Stadtwappen. Rund 250 Meter östlich des Plangebiets Teenbargen beginnt das Landschaftsschutzgebiet „Düpenau und Mühlenau“, das jenseits der Landesgrenze in Hamburg als Landschaftsschutzgebiet „Osdorf“ weiterläuft. Dazu kommen Knicks, alte Eichenreihen und Gehölzstreifen, die selbst in Gewerbegebieten erhalten bleiben sollen.
Ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir übernehmen Umweltkontrollen während der Bauzeit, prüfen Schutzzonen, Gehölze und Boden, dokumentieren den Zustand und melden Abweichungen, bevor ein Schaden entsteht, der sich nicht mehr beheben lässt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Knicks sind geschützte Biotope. Im Plangebiet Teenbargen stehen sie am Sandstückenweg und am Rand des Geländes, am Osterbrooksweg wächst eine landschaftsbildprägende Reihe aus 38 Eichen auf einem Knickwall. Nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz in Verbindung mit § 21 Landesnaturschutzgesetz dürfen solche Strukturen nicht beschädigt werden. Baufahrzeuge, Lagerflächen und Gräben müssen Abstand halten.
Fledermäuse und Brutvögel brauchen Rücksicht. Die Gutachten zu den Bebauungsplänen beschreiben Gehölzstreifen als Jagdgebiet und Flugroute für Fledermäuse, im Dorfkern ist in einer alten Blutbuche mit Fledermaushöhlen zu rechnen. Vor Rodungs- und Fällarbeiten zwischen dem 1. Oktober und Ende Februar sollen Gehölze auf Baumhöhlen und überwinternde Tiere geprüft werden.
Das Grundwasser ist empfindlich. Teile von Schenefeld liegen im Trinkwasserschutzgebiet Halstenbek, Zone III. Im Südosten wurden auf einer ehemaligen Deponie Bodenverunreinigungen festgestellt, das Grundwasser steht dort sechs bis achteinhalb Meter unter Gelände. Wegen fehlender Deckschichten gilt es als qualitativ gefährdet. Betankung, Lagerung von Öl und Chemikalien sowie der Umgang mit Aushub verlangen hier besondere Sorgfalt.

Wir markieren Knicks, Wurzelbereiche und geschützte Bäume vor Baubeginn, prüfen Schutzzäune regelmäßig und halten fest, wenn Fahrzeuge oder Material dort nichts zu suchen haben.
Vor Fällungen und Abrissen stimmen wir mit Fachgutachtern ab, ob Höhlen, Nester oder Quartiere betroffen sind. Bauzeitenregelungen aus den Genehmigungen werden in den Bauablauf übersetzt.
Wir kontrollieren Betankungsplätze, Auffangwannen, Ölbindemittel und Aushubmieten. Auffälliger Boden wird gemeldet und getrennt gelagert, Wasser aus Baugruben nicht ungeprüft abgeleitet.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Fotos und Befund festgehalten. Die Berichte dienen als Nachweis gegenüber der unteren Naturschutzbehörde und der unteren Wasserbehörde.
Auflagen aus Bebauungsplan und Genehmigung werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Schäden an Knicks, Bäumen und Quartieren werden vermieden statt teuer ausgeglichen.
Boden und Grundwasser sind im Trinkwasserschutzgebiet vor Einträgen geschützt.
Bauherr und Behörden erhalten lückenlose Nachweise über die Bauzeit.
→ Der Abladepunkt wird verlegt, der Knick mit Schutzzaun gesichert und der Abstand im Einrichtungsplan festgeschrieben.
→ Vor der Fällung prüft ein Fachgutachter den Baum, werden Tiere gefunden, wird der Termin verschoben oder eine Ersatzlösung abgestimmt.
→ Das Wasser wird gesammelt und vor einer Ableitung untersucht, die Grube abgedeckt und das Vorgehen mit der Bauleitung und den Behörden abgestimmt.
→ Ein fester Betankungsplatz mit Auffangwanne und Bindemittel wird eingerichtet, Kontrollen stellen sicher, dass er genutzt wird.
Neubauten auf vorbelasteten Flächen im Südosten, wo Knicks, Eichenreihe, Grundwasser und Altablagerungen gleichzeitig zu beachten sind.
Neubauten neben geschützten Großbäumen, bei denen Fledermausquartiere und die Baumschutzsatzung über den Bauablauf mitentscheiden.
Bauen nahe dem Landschaftsschutzgebiet, bei dem Ufer, Gehölze und Gewässer vor Einträgen geschützt werden.
Kanal- und Leitungsarbeiten in Zone III, bei denen Materialwahl, Verlegung und Aushub besonders geprüft werden.

Wir lesen Bebauungsplan, Umweltbericht und Genehmigung und ziehen daraus die Punkte heraus, die auf der Baustelle kontrolliert werden müssen.
Knicks, Bäume, Gewässer und empfindliche Flächen werden aufgenommen, fotografiert und vor Ort markiert.
In festen Abständen und bei kritischen Arbeiten prüfen wir Schutzzonen, Betankung, Lagerung und Aushub und sprechen Abweichungen sofort an.
Zum Bauende entsteht ein Abschlussbericht mit allen Kontrollen, der gegenüber Behörden als Nachweis dient.
Entsteht in Schenefeld eine Gewerbehalle auf einer ehemaligen Deponiefläche, an deren Rand ein Knick und eine alte Eichenreihe stehen, dann beginnt die Baubegleitung mit einer Begehung. Schutzzäune markieren Knickwall und Wurzelbereich, der Einrichtungsplan hält Lager und Fahrwege auf Abstand.
Kommt beim Aushub auffälliges Material zutage, dann wird es getrennt bereitgestellt und gemeldet. Betankung findet nur auf einem gesicherten Platz statt. Jede Woche entsteht ein kurzer Bericht mit Fotos, der zeigt, dass Knick, Eichen und Grundwasser im Blick geblieben sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen für Knicks und Bäume fließen direkt in den Plan der Baustelleneinrichtung ein. Das Logistik-Management legt Lieferwege so, dass sie diese Zonen nicht berühren.
Die operative Baulogistik setzt die Vorgaben im Alltag um, etwa bei Abfalltrennung und Aushubmieten. Was Wachkräfte oder Logistikpersonal an Auffälligkeiten sehen, geht an die ökologische Baubegleitung.
Knicks sind nach Bundes- und Landesnaturschutzgesetz geschützte Biotope. In Schenefeld stehen sie etwa am Sandstückenweg und am Osterbrooksweg. Wer sie beschädigt, muss mit Auflagen und Ausgleich rechnen. Deshalb sichern wir Knickwälle vor Baubeginn mit Zaun und Abstand.

Schicken Sie uns Bebauungsplan, Genehmigung oder Umweltbericht. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen auf Ihrer Baustelle nötig sind und wie wir sie umsetzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schenefeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit