
Wer auf einer Baustelle in Schenefeld schwer verletzt wird, kommt in eine Klinik in der Umgebung, etwa in das Klinikum im benachbarten Pinneberg oder in ein Hamburger Krankenhaus wie das in Othmarschen mit zentraler Notaufnahme und Unfallchirurgie. Das Klinikum in Wedel wurde 2020 geschlossen. Bis der Rettungsdienst da ist und der Transport beginnt, zählt die Versorgung auf dem Gelände.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Wir stellen Betriebssanitäter für Ihre Baustelle in Schenefeld, richten Sanitätsraum und Meldewege ein und sorgen dafür, dass der Rettungsdienst auf kürzestem Weg zum Verletzten findet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Größe entscheidet über die Pflicht. Eine Baustelle mit mehr als 100 Versicherten erreichen in Schenefeld vor allem große Vorhaben: Schulneubauten wie am Schulzentrum Achter de Weiden, Gewerbehallen mit Gebäudehöhen bis 14 Meter, wie sie der Entwurf des Bebauungsplans Teenbargen vorsieht, oder Bauten auf einem Forschungscampus wie dem des Röntgenlasers, dessen 3,4 Kilometer lange Anlage von Hamburg-Bahrenfeld bis nach Schenefeld reicht und dessen Experimentierhalle unterirdisch liegt. Wenn viele Gewerke gleichzeitig arbeiten, wird die Schwelle schnell erreicht.
Die Wege zur Klinik führen über die Stadtgrenze. Weil die Kliniken mit Notaufnahme in Nachbarstädten liegen, ist die Zeit bis zur Übergabe an den Rettungsdienst und der anschließende Transport nach Pinneberg oder Hamburg Teil jeder Planung. Ein Betriebssanitäter überbrückt diese Zeit mit Erstversorgung, Lagerung und Überwachung des Verletzten.
Gefährliche Arbeiten gibt es auf fast jeder großen Baustelle: Tiefbau in Gruben, Arbeiten in der Höhe, schwere Lasten am Kran. In Schenefeld kommt hinzu, dass vor Tiefbaumaßnahmen auf Kampfmittel untersucht werden soll und auf vorbelasteten Flächen im Südosten mit Schadstoffen im Boden zu rechnen ist. Auch solche Lagen gehören in die Notfallplanung.

Qualifizierte Betriebssanitäter sind während der Arbeitszeit auf der Baustelle in Schenefeld und übernehmen Erstversorgung, Überwachung und Übergabe an den Rettungsdienst.
Wir richten einen Sanitätsraum oder Sanitätscontainer ein, halten Verbandmaterial, Trage und Defibrillator bereit und prüfen die Ausstattung regelmäßig.
Wir legen fest, über welches Tor der Rettungswagen kommt, wer ihn einweist und wie der Weg zum Einsatzort freigehalten wird, auch wenn sich die Baustelle verändert.
Jede Hilfeleistung wird dokumentiert. Bei Unterweisungen erklären wir den Beschäftigten Meldewege, Sammelpunkte und den Standort des Sanitätsraums.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 § 27 für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten wird erfüllt.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Rettungswege und Einweisung sind geklärt, bevor etwas passiert.
Jede Hilfeleistung ist nachvollziehbar dokumentiert.
→ Der Betriebssanitäter versorgt ihn vor Ort, sichert die Lage und koordiniert mit dem Rettungsdienst die Rettung aus der Grube.
→ Feste Anfahrtsbeschreibung in der Notfallkarte, Einweiser am Tor und freigehaltene Wege bis zum Sanitätsraum.
→ Die Arbeiten werden gestoppt, der Bereich geräumt, die Bauleitung verständigt die zuständigen Stellen, der Sanitätsdienst bleibt in Bereitschaft.
→ Niedrige Hürde zum Sanitätsraum, jede Behandlung wird im Verbandbuch erfasst, wie es die Unfallversicherung verlangt.
Neubauten mit vielen Gewerken, bei denen in der Ausbauphase oft mehr als 100 Beschäftigte gleichzeitig arbeiten.
Bauvorhaben auf Forschungsgeländen mit unterirdischen Bereichen, in denen Rettungswege besonders sorgfältig geplant werden.
Hallenbau im Südosten mit Montage in der Höhe, Kranarbeiten und Tiefbau auf vorbelasteten Flächen.
Kanal- und Leitungsarbeiten in Gruben und Gräben, bei denen Absturz und Verschüttung zu den typischen Gefahren gehören.

Wir klären mit Ihnen, wie viele Beschäftigte in welchen Bauphasen auf dem Gelände sind und welche gefährlichen Arbeiten anstehen.
Sanitätsraum, Anfahrt, Einweisung, Sammelplatz und Meldewege werden festgelegt und in einer Notfallkarte zusammengefasst.
Betriebssanitäter übernehmen die Versorgung auf der Baustelle, prüfen die Ausstattung und stellen sich bei den Gewerken vor.
Mit dem Baufortschritt verlagern sich Rettungswege. Wir passen das Konzept an und berichten regelmäßig über Einsätze.
Arbeiten auf einem Schulneubau in Schenefeld zeitweise mehr als 100 Beschäftigte aus Rohbau, Haustechnik und Ausbau, dann gehört ein Betriebssanitäter für diese Zeit fest auf das Gelände. Der Sanitätscontainer steht nahe am Haupttor, damit der Rettungsdienst ihn direkt anfahren kann und der Weg vom Baufeld kurz bleibt.
Verletzt sich jemand auf dem Gerüst, dann übernimmt der Betriebssanitäter Erstversorgung und Lagerung, ein Kollege weist den Rettungswagen am Tor ein. Weil der Transport in eine Klinik in Pinneberg oder Hamburg geht, wird der Zustand bis zur Übergabe laufend überwacht und dokumentiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Lage des Sanitätsraums wird im Einrichtungsplan festgelegt, Rettungswege werden mit dem Logistik-Management abgestimmt, damit keine Lieferung die Zufahrt blockiert.
Die Zugangskontrolle weiß jederzeit, wie viele Personen auf dem Gelände sind. Das hilft bei der Entscheidung, ab wann ein Betriebssanitäter nötig ist. Im Ernstfall hilft sie bei der Vollständigkeitsprüfung am Sammelplatz.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Maßgeblich ist die Zahl der Beschäftigten aller Firmen, die gleichzeitig auf der Baustelle arbeiten. Wir helfen Ihnen, diese Schwelle für Ihr Vorhaben in Schenefeld einzuschätzen.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und die erwartete Zahl der Beschäftigten. Wir planen den Einsatz von Betriebssanitätern und das Notfallkonzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schenefeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit