
Die Gemeinde Scharbeutz gehört zum Östlichen Hügelland, das die letzte Eiszeit geformt hat. Zwischen Ostseeküste und Holsteinischer Schweiz liegen der Große und der Kleine Pönitzer See, Wennsee und Taschensee, dazu Buchenwälder, Knicklandschaften und zahlreiche Gräben. Wer hier baut, trifft fast immer auf Auflagen zu Arten, Gehölzen, Wasser oder Boden.
Mit der ökologischen Baubegleitung sorgen wir dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Bauzeiten, Schutzzäune und Lagerflächen, begleiten Rodung und Abriss und halten alles in Protokollen fest. Wo die Genehmigung Amphibienzäune verlangt, übernehmen wir auch deren Kontrolle.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Süden von Haffkrug reicht das FFH-Gebiet DE-1930-302 „Wälder im Pönitzer Seengebiet“ bis an einen Campingplatz heran. Es schützt Hainsimsen- und Waldmeister-Buchenwälder mit ihren typischen Arten. Dieser Platz liegt im Landschaftsschutzgebiet „Pönitzer - Klingberger Kurgebiet“ und teilweise im Geotop „Moränen und Gletscherrandlagen östlich Taschensee - Pönitzer See“. Bauvorhaben am Rand dieser Gebiete müssen Einträge von Material, Wasser und Licht vermeiden.
In den Gehölzen und Knicks rechnen die Umweltberichte der Gemeinde mit Brutvögeln, möglichen Haselmausvorkommen und Fledermausquartieren. Knicks sind nach § 21 Landesnaturschutzgesetz geschützt. Baufeldräumungen sollen außerhalb der Brutzeit beginnen, vor dem Abriss älterer Gebäude ist eine Begehung auf Fledermäuse und Gebäudebrüter vorgesehen.
Auch Wasser und Boden sind empfindlich. Die Gösebek verbindet Taschensee, Kleinen Pönitzer See und Ostsee, an Verbandsgewässern des Wasser- und Bodenverbands Ostsee gilt ein freier Streifen von 5 Metern auf beiden Seiten. Auf den Moränenböden aus Geschiebemergel und Lehm schadet Befahren bei Nässe schnell. Für Verkehrsflächen im Gewerbegebiet fordert der Kreis eine Regenwasserklärung.

Wir prüfen, ob Rodung und Baufeldräumung außerhalb der Brutzeit liegen, begleiten Begehungen vor dem Abriss und melden Funde von Quartieren an Bauleitung und Fachgutachter.
Schutzzäune an Knicks und Waldrändern werden gestellt und regelmäßig geprüft. Wir achten darauf, dass im Wurzelbereich weder Fahrzeuge parken noch Material lagert.
Wir kontrollieren Gewässerrandstreifen, Gräben und Abläufe, prüfen Lagerplätze für Kraftstoffe und Öle und melden Einträge von Boden oder Zementwasser.
Wir überwachen die getrennte Lagerung von Ober- und Unterboden und die Lockerung nach der Bauzeit. Wo die Behörde Amphibienzäune fordert, kontrollieren wir sie und halten Funde fest.
Auflagen aus Bebauungsplan, Umweltbericht und Genehmigung kommen auf der Baustelle an.
Schutzgebiete, Knicks und Gewässer bleiben während der Bauzeit unbeschädigt.
Bauzeitenregelungen sind nachweisbar eingehalten.
Behörden erhalten nachvollziehbare Protokolle mit Fotos.
→ Wir verschieben die Rodung in Abstimmung mit der Bauleitung oder lassen die Fläche vorher durch einen Fachgutachter auf Nester prüfen.
→ Ein fester Schutzzaun mit Abstand zum Knickfuß und wöchentliche Kontrollen halten Maschinen und Material fern.
→ Wir sorgen für Rückhalt an der Fläche, kontrollieren Abläufe nach jedem stärkeren Regen und melden Einträge sofort.
→ Wir stimmen gerichtete, abgeschirmte Beleuchtung und Arbeitszeiten ab, damit Licht nicht in den Wald strahlt.
Erweiterungen von Campingplätzen, Ferienanlagen und Wohnhäusern am Rand der Wälder um Haffkrug, Pönitz und Klingberg.
Geplante Agri-Solarparks auf Ackerflächen bei Sarkwitz und Wulfsdorf, bei denen Bodenbefahrung und Bauzeiten kontrolliert werden.
Neubau auf noch freien Grundstücken im Gewerbegebiet, das durch Knicks gegliedert ist und an Ausgleichsflächen grenzt.
Vorhaben an Strandallee und Promenade mit Verbandsgewässern im Hinterland und Lage im Hochwasserrisikogebiet.

Wir werten Umweltbericht, Artenschutzprüfung und Auflagen aus und listen Schutzgüter, Zeiträume und Abstände auf.
Gemeinsam mit Bauherr und Bauleitung legen wir Schutzzonen, Kontrolltermine und Meldewege fest.
Wir kontrollieren Zäune, Gewässer und Bauzeiten, weisen Personal ein und reagieren auf Funde.
Protokolle und Fotos gehen an den Bauherrn und auf Wunsch an die untere Naturschutzbehörde.
Soll ein Gebäude in Scharbeutz am Rand eines Waldes im Pönitzer Seengebiet erweitert werden, dann grenzt die Baustelle unter Umständen an das FFH-Gebiet. Die Umweltkontrollen legen dann vor Baubeginn Schutzzaun, Lagerzonen und Fahrwege so fest, dass kein Material in den Wald gelangt. Gehölzschnitt erfolgt nur außerhalb der Brutzeit.
Muss für die Erweiterung ein älterer Nebenbau weichen, dann wird er vorher auf Fledermäuse und Vogelnester begangen. Liegt in der Nähe ein Graben, dann wird der Abstand markiert und nach Regen kontrolliert. Jeder Befund geht in ein Protokoll, das der Bauherr der unteren Naturschutzbehörde vorlegen kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzbereiche und gesperrte Zeiträume fließen in Baustelleneinrichtung und Lieferplan ein. So weiß jeder Fahrer, wo er nicht halten darf. Jedes Gewerk weiß, wann Rodung oder Abriss erlaubt sind.
Unsere operativen Kräfte unterstützen im Alltag: geschlossene Behälter, saubere Lagerplätze und getrennte Abfälle verringern das Risiko, dass etwas in Boden oder Wasser gelangt.
Südlich von Haffkrug liegt das FFH-Gebiet „Wälder im Pönitzer Seengebiet“ mit Buchenwäldern. Hinzu kommen das Landschaftsschutzgebiet „Pönitzer - Klingberger Kurgebiet“ und ein Geotop mit Moränen zwischen Taschensee und Pönitzer See. Vorhaben am Rand dieser Gebiete brauchen besondere Sorgfalt.

Senden Sie uns Genehmigung und Umweltbericht. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie sie sich in den Bauablauf einfügen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Scharbeutz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit