
Rendsburg zählt gut 30.000 Einwohner auf knapp 24 Quadratkilometern und ist durch zwei Wasserläufe gegliedert: Die Eider umfließt die Altstadt, der Nord-Ostsee-Kanal trennt den Süden mit Rendsburg-Süd, Marienhöh und Stadtmoor vom übrigen Stadtgebiet. Wo Container, Kran und Materiallager stehen können, hängt deshalb stark davon ab, auf welcher Seite des Wassers und in welchem der 29 Stadtteile das Baufeld liegt.
Wir planen die Baustelleneinrichtung auf Grundlage von Lageplan, Bauphasen, Baugenehmigung und Bebauungsplan. Heraus kommt ein Einrichtungsplan, der die Standorte von Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainern, die Verteilung von Baustrom und Bauwasser, die Lagerflächen und den Verlauf des Bauzauns für jede Phase festhält.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt ist auf einem Werder der Eider entstanden, rund um Marienkirche, Altstädter Markt und Schiffbrückenplatz. Der Altstädter Markt und die historische Bebauung gelten als Denkmal, das Katzenkopfpflaster wurde bei der jüngsten Umgestaltung eigens geschnitten und wieder verlegt. Wer dort einen Container abstellt oder einen Mobilkran abstützt, muss Lastverteilung und Schutz der Oberflächen vorher mit Stadt und Denkmalpflege klären.
Ganz anders sieht es in den neuen Wohnquartieren aus. Im Quartier Neuwerk-West entstehen auf rund 19 Hektar etwa 340 Wohneinheiten auf Grundlage der Bebauungspläne Nr. 96 bis 99. Hier sind Straßen, Leitungen und Grünzüge neu angelegt, die Grundstücke werden einzeln bebaut. Die Einrichtung muss dort mit fertigen Gehwegen, Nachbarbaustellen und bereits bewohnten Häusern auskommen.
Geologisch liegt die Stadt auf dem Scheitelrücken der Geest. Nach Westen folgt die Marsch und alte Überflutungsflächen der Eider prägen die Niederungen. Ob Silos, Kranfundamente oder gestapelte Container ohne Zusatzmaßnahmen auf dem Boden stehen können, zeigt erst das Baugrundgutachten. Wir binden es vor der Festlegung der Stellflächen ein.

Wir legen Zahl, Größe und Standort der Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer je Bauphase fest. Auf engen Altstadtgrundstücken in Rendsburg kommen gestapelte Anlagen oder ein abgestimmter Standort im öffentlichen Raum in Frage.
Wir planen Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege so, dass Kran, Aufzug und Kleingeräte versorgt sind und keine Kabel quer über Gehwege oder Zufahrten liegen. Neu erschlossene Quartiere und Bestandsstraßen brauchen dabei unterschiedliche Lösungen.
Wir legen den Zaunverlauf fest, planen Tore und Fußgängerführungen und stimmen die Beschilderung für Arbeiten im Straßenraum ab. In der Fußgängerzone der Altstadt, für die ein eigener Bebauungsplan gilt, gehört dazu ein freier Weg für Passanten und Lieferverkehr.
Wir weisen Lagerplätze, Kranstellflächen und Wendemöglichkeiten aus, getrennt nach Bauphasen. Wo das Grundstück nicht reicht, prüfen wir angemietete Nachbarflächen und eine Anlieferung auf Abruf statt eines großen Vorrats.
Ein Einrichtungsplan für jede Bauphase zeigt allen Gewerken, wo sie lagern, arbeiten und parken dürfen.
Transportwege über Tunnel und Brücken sind geklärt, bevor der erste schwere Lkw bestellt wird.
Auflagen aus Denkmalschutz, Bebauungsplan und Sondernutzung fließen von Anfang an in die Planung ein.
Container, Baustrom und Bauzaun stehen zum Baubeginn, statt erst im laufenden Betrieb zu entstehen.
→ Wir planen die Transportwege für hohe Ladungen, Silos und Gefahrstoffe vor dem Abruf und legen fest, welche Lieferung über die Rader Hochbrücke der A 7 statt durch den Tunnel geführt wird.
→ Wir schlagen kompakte, gestapelte Anlagen und lastverteilende Unterlagen vor und stimmen Standorte vorab mit der Stadt ab, damit die Sondernutzung des Straßenraums rechtzeitig vorliegt.
→ Wir richten Stellflächen nach dem Baugrundgutachten ein, sehen befestigte Baustraßen vor und legen fest, wo Wasser gefasst und wohin es abgeleitet wird.
→ Wir planen die Einrichtung so, dass fertige Oberflächen geschützt bleiben, Zufahrten der Nachbarn frei sind und Container nicht auf künftigen Grünflächen stehen.
Mehrfamilien-, Reihen- und Einfamilienhäuser auf neu erschlossenen Grundstücken, etwa im Quartier Neuwerk-West mit seinen rund 340 geplanten Wohneinheiten.
Sanierung und Umbau von Geschäfts- und Wohnhäusern in der Altstadt und im barocken Neuwerk rund um den Paradeplatz, mit wenig Fläche und strengen Auflagen.
Hallen und Betriebsgebäude in Gewerbelagen wie dem Bereich Bischofskamp an der B 202 mit großen Flächen, aber hohem Lkw-Anteil.
Bauten im Umfeld von Obereiderhafen, Kreishafen und Sportboothafen an der Untereider, wo Uferlage, Kaimauern und Böden die Einrichtung bestimmen.

Wir werten Lageplan, Baugenehmigung, Bebauungsplan und Baugrundgutachten aus und sehen uns die Zufahrten vor Ort an.
Wir zeichnen Container, Lager, Kranstandort, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun je Bauphase und klären die Transportwege über den Kanal.
Wir stellen die Unterlagen für Sondernutzung und Verkehrssicherung zusammen und stimmen sie mit den zuständigen Stellen ab.
Wir koordinieren Aufbau und Anschlüsse, nehmen die Einrichtung mit der Bauleitung ab und passen sie bei jedem Phasenwechsel an.
Liegt ein Bauvorhaben in der Rendsburger Altstadt an einer Gasse mit historischem Pflaster, dann reicht der Platz meist nur für eine schmale Containerreihe und eine kleine Lagerfläche. Wir prüfen zuerst, welche Flächen genehmigungsfähig sind, welche Lasten der Belag trägt und wie Feuerwehr, Fußgänger und Anlieferer weiter durchkommen.
Daraus entsteht ein Einrichtungsplan mit gestapelten Containern, einer Materialanlieferung in kleinen Mengen und klar markierten Wegen. Muss eine große Ladung aus dem Süden über den Kanal, planen wir die Route wegen der Höhenbegrenzung im Tunnel gleich mit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung stimmen wir mit Bauleitung, Tragwerksplanung und den ausführenden Gewerken ab. Änderungen im Bauablauf übertragen wir in den Einrichtungsplan, damit der Plan auf der Baustelle und der Plan im Büro übereinstimmen.
Auf Wunsch übernehmen wir anschließend auch Anlieferung, Lager und Sicherung. So bleibt die Einrichtung in Rendsburg nicht nur ein Plan, sondern wird über die ganze Bauzeit gepflegt und bei jedem Phasenwechsel angepasst.
Für Straßenfahrzeuge stehen der Kanaltunnel der B 77 und die Rader Hochbrücke der A 7 zur Wahl. Der Tunnel lässt nur 4,20 Meter Höhe zu und sperrt automatisch, wenn ein zu hohes Fahrzeug erkannt wird. Wir prüfen deshalb vorab Maße und Ladung und legen die Route fest.

Schildern Sie uns Grundstück, Bauvorhaben und Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rendsburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit