
Wo Container stehen, wie der Baustrom ins Feld kommt und auf welcher Fläche Material liegen darf, ist in Flintbek selten eine Formsache. Die Gemeinde am Oberlauf der Eider gehört zum Naturraum Ostholsteinisches Hügel- und Seenland. Genau das spürt man auf vielen Grundstücken: Das Gelände steigt und fällt, Knicks gliedern die Felder und im Ortskern drängen sich Bahn, Landesstraße und Bestand auf engem Raum.
Wir planen die Baustelleneinrichtung für Vorhaben in Flintbek so, dass sie zur Topografie, zu den Festsetzungen des Bebauungsplans und zu den Bauphasen passt. Am Anfang stehen Lageplan, Höhenplan und Baugrundgutachten, daraus entsteht ein Einrichtungsplan mit Containerstandorten, Versorgungstrassen, Zaunverlauf, Toren und Lagerzonen.
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Im Südosten von Großflintbek entsteht nach dem Bebauungsplan Nr. 50 ein Wohnquartier auf rund 20 Hektar. Die Planbegründung beschreibt das Gelände als stark bewegt, auf der Fläche liegen bis zu 17 Meter Höhenunterschied. Abgrabungen und Aufschüttungen sind dort in großem Maß nötig. Für Containerdörfer und Lagerplätze heißt das: Ebene Flächen sind knapp, sie müssen oft erst hergestellt werden. Böschungen dürfen auf den Baugrundstücken nicht steiler als 1:1,5 ausfallen.
Der Baugrund wechselt kleinräumig. Das Bodengutachten zum Plangebiet nennt Geschiebelehm und Geschiebemergel, Schluffe und Sande, in Senken auch torfhaltigen Boden. Gemessen wurden Wasserstände zwischen 0,80 und 6,10 Metern unter Gelände, mit Schichten- und Stauwasser ist zu rechnen. Auf bindigen Böden werden Baustraßen und Aufstellflächen bei Nässe schnell weich, deshalb gehört ihre Befestigung in die Einrichtungsplanung und nicht in die Nachbesserung.
Im Ortszentrum ist es umgekehrt: Dort fehlt vor allem Platz. Das Sanierungsgebiet „Ortszentrum“ umfasst 23 Hektar zwischen Bahnhof, Rathaus und der L 307. Der 2025 beschlossene Rahmenplan sieht unter anderem Wohnungsbau auf einem früheren Supermarktgelände nahe dem Bahnhof und eine Erweiterung des Rathauses vor. Wer dort baut, richtet die Baustelle zwischen Gehwegen, Bushaltestellen und Nachbargebäuden ein.

Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer brauchen in hängigem Gelände eine ebene, tragfähige Aufstellfläche. Wir legen ihre Lage auf Bereiche, die ohnehin abgetragen oder aufgefüllt werden, damit kein zusätzlicher Erdbau entsteht.
Wir planen Verteiler und Leitungswege so, dass sie Fahrwege und Böschungen nicht kreuzen. Bei großen Höhenunterschieden achten wir auf den Wasserdruck an den oberen Entnahmestellen und auf geschützte Kabelführungen am Hang.
Der Zaunverlauf folgt nicht nur der Grundstücksgrenze. Im Plangebiet Nr. 50 gilt entlang der Knicks ein mindestens drei Meter breiter Schutzstreifen, in dem weder Material lagern noch Boden aufgeschüttet werden darf. Wir ziehen den Zaun so, dass dieser Streifen außerhalb der Arbeitsflächen bleibt.
Wir teilen das Baufeld in Lagerzonen, Kranbereich, Fahrwege und Flächen für Bodenmieten ein. Bei einer Baustelleneinrichtung in Flintbek planen wir die Mieten außerhalb von Senken mit Stauwasser und nahe der Stelle, an der der Boden später wieder eingebaut wird.
Erdbau, Containerstandorte und Lagerflächen werden zusammen geplant, sodass Boden nicht doppelt bewegt wird.
Schutzstreifen an Knicks, Waldabstand und geschützte Hangflächen sind im Einrichtungsplan sichtbar, bevor der erste Container kommt.
Befestigte Fahrwege sind auf den Baugrund abgestimmt und halten auch nach nassen Wochen.
Bei Vorhaben im Ortszentrum bleibt die Einrichtung so kompakt, dass Gehwege und Zufahrten der Nachbarn nutzbar bleiben.
→ Wir stimmen den Standort mit der Erdbauplanung ab und nutzen eine Fläche, die für Straße oder Gebäude ohnehin auf Höhe gebracht wird. So wird nur einmal Boden bewegt.
→ Wir planen befestigte Baustraßen, Schotterflächen oder Lastverteilplatten von Anfang an ein und legen die Zufahrt auf den tragfähigsten Teil des Baufelds.
→ Die Planbegründung begrenzt Knickdurchbrüche auf das notwendige Maß. Wir legen Baustraßen auf diese festgesetzten Durchbrüche, statt zusätzliche Querungen zu schaffen.
→ Wir prüfen gestapelte Container, eine Teilfläche auf einem Nachbargrundstück und Lagerzeiten, die mit den Bauphasen wechseln. Tore liegen dort, wo Fahrzeuge ohne Rangieren über den Gehweg einfahren können.
Mehrfamilien-, Reihen- und Einzelhäuser im Gebiet des Bebauungsplans Nr. 50 mit großen Erdbewegungen und vielen Baufeldern nebeneinander.
Die Planung weist im Südwesten des Quartiers eine Fläche für eine Kita aus. Die Einrichtung muss neben fertigen Wohnhäusern und Fußwegen Platz finden.
Wohnungsbau und Rathauserweiterung im Sanierungsgebiet mit wenig Fläche, Bahnhofsnähe und Verkehr auf der L 307.
Im Gewerbegebiet „An der Bahn“ erlaubt die Planänderung von 2024 eine neue Halle und Lagerplätze. Die Einrichtung läuft dort neben laufendem Betrieb.

Wir lesen Lageplan, Höhenplan, Baugrundgutachten und die Festsetzungen des Bebauungsplans, etwa zu Knicks, Wald und Geländeabfangungen.
Vor Ort prüfen wir Zufahrten, Gefälle, nasse Stellen und Anschlusspunkte für Strom und Wasser.
Wir zeichnen Container, Versorgung, Zaun, Tore, Lager- und Mietenflächen je Bauphase und stimmen den Plan mit Bauleitung und Erdbau ab.
Wir bauen die Einrichtung auf und passen sie an, wenn Baufelder fertig werden oder Flächen für den nächsten Abschnitt frei werden müssen.
Liegt ein Mehrfamilienhaus im neuen Quartier am Schönhorster Weg auf einem Grundstück, das zur Straße hin mehrere Meter abfällt, dann planen wir die Einrichtung in zwei Ebenen: oben die Container und das Lager für Kleinmaterial, unten auf Straßenniveau die Anlieferung und die Kranaufstellfläche. Eine befestigte Rampe verbindet beide Bereiche.
Grenzt dasselbe Grundstück an einen Knick, dann bleibt der drei Meter breite Schutzstreifen frei und wird mit einem eigenen Zaunabschnitt abgegrenzt. Bodenmieten liegen auf der Seite, auf der nach dem Rohbau wieder aufgefüllt wird, damit der Aushub nicht abgefahren und später neu angeliefert werden muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für die Anlieferung: Er legt fest, wo Lkw halten, wo der Kran schwenkt und wohin Material gebracht wird. Daraus leiten wir im Logistik-Management die Zeitfenster und Wege ab.
Auch die Bewachung und die ökologische Begleitung bauen auf ihm auf. Zaun und Tore bestimmen, wo kontrolliert wird. Die eingezeichneten Schutzflächen sind die Punkte, die bei Umweltkontrollen regelmäßig geprüft werden.
Die Begründung zum Bebauungsplan Nr. 50 nennt bis zu 17 Meter Höhenunterschied und Abgrabungen und Aufschüttungen in großem Maß. Ebene Flächen für Container und Lager entstehen dort oft erst durch den Erdbau, deshalb planen wir beides zusammen.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung Ihres Baufelds.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Flintbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit