
Bevor in Nürtingen der erste Bagger anrollt, entscheidet die Einrichtung der Baustelle über den Takt der nächsten Monate. Wo stehen Büro- und Aufenthaltsflächen, wo wird gelagert, wie kommen Lieferfahrzeuge auf das Baufeld und wieder hinaus? Auf engen Grundstücken in der Kernstadt sind das keine Nebenfragen.
Wir planen die Baustelleneinrichtung als Gesamtbild: Flächenaufteilung, Wegeführung, Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser, Abgrenzung zum öffentlichen Raum und eine Baustellenordnung für alle Gewerke. Der Plan richtet sich nach Ihrem Bauvorhaben und nach den Bedingungen, die das Grundstück mitbringt.
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Die Altstadt von Nürtingen liegt auf einem ehemaligen Umlaufberg des Neckars. Wer dort oder am Hang baut, hat wenig Fläche und oft nur eine schmale Zufahrt. Lagerplätze und Aufenthaltsbereiche müssen deshalb früh festgelegt werden. Manches rückt auf das Nachbargrundstück oder in eine Nebenstraße, was mit der Stadt abgestimmt sein will.
Die Stadt hat mehrere Stadtteile mit eigenem Charakter: Zizishausen beidseits des Neckars, Neckarhausen und Raidwangen im Südwesten, Reudern im Osten und Oberensingen im Nordwesten. Ein Baufeld im Neubaugebiet am Rand stellt andere Anforderungen als eine Lücke im Ortskern. Zufahrt, Wendemöglichkeit und Nachbarbebauung sind jedes Mal anders.
Ufernahe Flächen an Neckar und Aich verlangen einen zweiten Blick. Die Stadt führt eigene Seiten zum Hochwasserschutz an Neckar und Aich sowie am Tiefenbach und am Saubach. Bei der Planung der Lagerflächen berücksichtigen wir, wie nah ein Baufeld am Wasser liegt und wie schnell Material dort ausweichen muss.

Wir legen fest, wo Lager, Büro- und Aufenthaltsbereiche und Stellflächen liegen. In Nürtingen bedeutet das oft, mit wenigen Metern Platz zwischen Nachbarhaus und Straße auszukommen. Die Wegeführung trennt Fahrzeuge und Fußgänger.
Wir koordinieren, wo Anschlüsse entstehen und wie die Verteilung über das Baufeld läuft. In gewachsenen Stadtteilen wie Oberensingen oder Zizishausen klären wir früh, welche Leitungen im Straßenraum verlaufen.
Die Baustelle muss zum öffentlichen Raum hin klar begrenzt sein. Wir planen die Absperrung und stimmen Beschilderung und Wegeführung mit den Anforderungen der Behörde ab. Der Gehweg an einer Nürtinger Durchgangsstraße braucht eine andere Lösung als ein Feldweg am Ortsrand.
Für jede Baustelle entsteht eine Ordnung mit Zufahrtsregeln, Lagerzonen und Ansprechpartnern. Wir weisen die Gewerke in die Einrichtung ein und passen sie an, wenn sich der Bauablauf verändert.
Die Baustelle steht vor dem Baubeginn als durchdachtes Gesamtbild.
Zufahrt und Flächen sind auf das jeweilige Grundstück zugeschnitten.
Anschlüsse und Absperrungen sind früh abgestimmt und stehen nicht im Weg.
Alle Gewerke arbeiten nach derselben Baustellenordnung.
→ Wir planen Lagerflächen knapp und lassen Material gestaffelt anliefern, damit nur liegt, was in den nächsten Tagen gebraucht wird.
→ Wir prüfen vorab, ob Lastzüge wenden können. Stellflächen oder Ausweichen legen wir fest, bevor die erste Lieferung kommt.
→ Wir ordnen Lager und Anschlüsse so an, dass sie bei steigendem Wasser nicht im Weg stehen. Die Lage stimmen wir mit der Bauleitung ab.
→ Eine klare Flächenzuteilung und eine Baustellenordnung vermeiden, dass sich Gewerke gegenseitig blockieren.
Der Güterbahnhof wird nicht mehr genutzt, für das Areal gibt es Pläne zur Neubebauung. Dort ist die Einrichtung wegen der Bahnnähe sorgfältig zu planen.
Baulücken wie in Neckarhausen liegen zwischen bewohnten Häusern. Die Fläche ist knapp und die Nachbarn sind nah.
Für Gebiete wie den Ortskern Oberensingen oder den Schlossberg gelten städtebauliche Vorgaben, die die Einrichtung mitprägen.
Der Maschinenbau prägt die Stadt. Anbauten und Hallen entstehen oft bei laufendem Betrieb, die Einrichtung muss die Werkszufahrt freihalten.

Wir klären Lage, Zufahrt, Nachbarschaft und Platzverhältnisse am Baufeld.
Wir zeichnen Lager, Wege, Anschlüsse und Abgrenzung in einen Plan und stimmen ihn mit Ihnen ab.
Wir koordinieren die Umsetzung, damit am ersten Bautag alles bereit ist.
Wenn sich die Bauphase ändert, richten wir die Flächen neu aus.
Liegt eine Baustelle im Quartier einer ehemaligen Bahnfläche in Bahnhofsnähe, dann ist die Fläche zwar groß, aber von mehreren Seiten eingeschränkt. Zufahrt und Ausfahrt müssen so liegen, dass der Verkehr rund um den Bahnhof nicht behindert wird. Wir planen dort Lagerzonen und Aufenthaltsflächen mit getrennten Wegen.
Dann legen wir zuerst die Zufahrtsrichtung fest, danach die Lagerflächen und zuletzt die Anschlüsse. Ändert sich der Bauablauf, etwa weil ein Gewerk früher beginnt, passen wir die Einrichtung an, ohne dass die anderen Gewerke ihre Wege neu suchen müssen.
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Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Aus der Flächenplanung ergeben sich die Zeitfenster der Anlieferung. Aus den Zufahrten folgt, wo ein Zugang kontrolliert wird. Deshalb verbinden wir Einrichtung und Logistik-Management von Beginn an.
Wir passen die Einrichtung an, wenn sich die Bauphase ändert. Fällt ein Lagerplatz weg, weil dort gebaut wird, wandert die Fläche mit. So bleibt die Baustelle auch im Wechsel der Gewerke geordnet.
Wir beginnen mit der Zufahrt, denn sie bestimmt, wie viel Fläche für Lager und Aufenthalt bleibt. Danach staffeln wir die Anlieferung so, dass nur das Material auf dem Gelände liegt, das in den nächsten Tagen gebraucht wird. Das ist in der Altstadt und am Hang besonders wichtig.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Anschlüsse.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nürtingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit