
Wer in Landshut baut, liefert über wenige Achsen an. Die Isar teilt das Stadtgebiet, Brücken verbinden die Ufer. Im Kern der Stadt gelten besondere Zeiten für den Lieferverkehr. Ein Lkw, der zur falschen Stunde ankommt, steht schnell im Weg oder gar nicht erst durch.
Das Logistik-Management plant, wann welche Lieferung auf die Baustelle fährt, wo sie abgeladen wird und wie sie wieder wegkommt. Es verteilt Zeitfenster auf die Gewerke, damit Material dann da ist, wenn es gebraucht wird. Für Landshut heißt das vor allem: Anfahrtswege, Ladezeiten und Nachbarschaft von Anfang an mitdenken.
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Die Altstadt war lange die Hauptverkehrsader der Stadt. Heute ist ein Teil Fußgängerzone, Busse fahren dort seit 2006 nicht mehr. Erlaubt sind Fahrräder, Taxis und zu bestimmten Zeiten an Werktagen Lieferfahrzeuge. Für eine Baustelle im Kern bedeutet das: Anlieferung nur im Fenster, kein Warten auf der Straße, kein Rangieren zwischen Passanten.
Die Isar zieht von Südwest nach Nordost durch die Stadt und trennt Nord- und Südteil. Wer von einem Ufer zum anderen liefern muss, fährt über Brücken. Fällt dort ein Fahrzeug aus oder staut sich der Verkehr, steht die Lieferkette. Das Logistik-Management plant deshalb Ausweichrouten und Pufferzeiten ein.
Industrie erzeugt selbst viel Verkehr. Das Industriegebiet ist mit rund 311 Hektar die wichtigste Gewerbefläche der Stadt. Wer dort oder in der Nähe baut, teilt sich die Straßen mit Zulieferern und Pendlern. Lieferfenster am frühen Morgen oder zwischen den Stoßzeiten entlasten alle Beteiligten.

Für den Kern gelten andere Zeiten als für Baustellen am Stadtrand. Wir ordnen jedem Gewerk ein Fenster zu, das zu den Regeln der Straße passt. Die Reihenfolge halten wir ein.
Wir legen fest, über welche Brücke welche Lieferung kommt und welche Ausweichstrecke gilt, wenn eine Strecke nicht frei ist. Lange Fahrzeuge bekommen eine Route ohne enge Kurven.
Wo die Baustelle keinen Platz zum Warten bietet, planen wir Flächen in der Nähe ein. Fahrzeuge werden von dort in die Baustelle gerufen und blockieren keine Straße.
Anwohner, Geschäfte und Veranstaltungen im Kern brauchen Vorlauf. Wir informieren rechtzeitig über Lieferzeiten und halten die Abstimmung mit der Stadt bereit.
Lieferungen kommen im vereinbarten Fenster statt im Stau an.
Der Verkehr rund um die Baustelle wird kalkulierbar.
Anwohner und Geschäfte wissen, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist.
Gewerke warten nicht mehr aufeinander, weil Entladezeiten und Kranzeiten zusammenpassen.
→ Wir takten die Anlieferung auf diese Fenster und verteilen große Mengen auf mehrere Tage. Was nicht passt, wird vorab an anderer Stelle gelagert.
→ Die Planung sieht Alternativrouten und Pufferzeiten vor. Wartende Fahrzeuge stehen nicht auf der Brücke, sondern in einem Bereich davor.
→ Ein Zeitplan weist jedem Gewerk ein Fenster zu, das Kran und Entladestelle berücksichtigt. Kommt ein Fahrzeug zu früh, wartet es im Pufferbereich.
→ Wir legen Anlieferzeiten abseits der Stoßzeiten und stimmen sie mit den Beteiligten vor Ort ab.
Bei Bürgerhäusern an der Altstadt entscheidet das Lieferfenster darüber, ob Material überhaupt ankommt.
Größere Wohnanlagen verlangen eine Abfolge von Lieferungen für Rohbau, Ausbau und Außenanlagen.
Im Industriegebiet fahren große Fahrzeuge an, die eine Route mit ausreichend Raum und eine Entladefläche brauchen.
Bei Arbeiten an Verkehrswegen, etwa an den Isarbrücken, muss die Baulogistik mit dem laufenden Verkehr zusammenarbeiten.

Wir prüfen Zufahrten, Brücken und Zeitregeln und klären, welche Strecken für die Lieferungen infrage kommen.
Jedes Gewerk erhält sein Zeitfenster, abgestimmt auf Kran, Lager und Entladestelle.
Wir informieren Nachbarschaft und Stadt über Zeiten und Wege.
Während der Bauzeit wird der Plan an den Baufortschritt angepasst.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt, dann fahren Lieferungen nur im erlaubten Zeitfenster. Das Logistik-Management bündelt das Material und teilt die Fenster auf die Gewerke auf. Was größer ist als das Fenster, kommt in Teilen.
Liegt eine Baustelle auf der anderen Seite der Isar, dann entscheidet die Brückenanfahrt. Wir planen die Route, bestimmen einen Wartebereich und sorgen dafür, dass kein Fahrzeug auf der Brücke wartet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf die Einrichtung der Baustelle: Wo Tor, Abladefläche und Lager liegen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig bedient werden können. Die Zugangskontrolle am Tor sorgt dafür, dass nur angemeldete Fahrzeuge einfahren.
Die operative Baulogistik setzt die Planung vor Ort um, indem sie Entladung, Weitertransport und Entsorgung steuert. Je früher Planung und Umsetzung abgestimmt sind, desto weniger Leerlauf entsteht.
In dem als Fußgängerzone geführten Teil der Altstadt sind Lieferfahrzeuge zu bestimmten Zeiten an Werktagen zugelassen. Die genauen Zeiten und Ausnahmen klären wir vor Beginn mit der Stadt und legen die Anlieferung darauf.

Nennen Sie uns Lage und Bauzeit. Wir zeigen, wie Zeitfenster und Anfahrt aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Landshut. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit