
In Landsberg am Lech gibt es eine Besonderheit, die jede Lieferplanung prägt: Der Verkehr zwischen Ost und West läuft über eine Hauptroute. Sie führt von der Katharinenstraße über die Karolinenbrücke zum Hauptplatz und weiter über die Neue Bergstraße. Staus am Hauptplatz sind ein bekanntes Thema der Stadt. Jede Baustelle im Zentrum erlebt das auf ihre Weise.
Logistik-Management bedeutet hier, Anlieferungen so zu legen, dass sie der Stadt nicht zusätzlich im Weg stehen und die Baustelle nicht warten lässt. Wir entwickeln Konzepte mit Zeitfenstern, Routen und Abladeregeln, die zu den Straßen und zur Nachbarschaft passen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wer aus Richtung A 96 kommt, erreicht die Stadt über den Verteilerkreisel bei Landsberg-West, an dem die B 17 anschließt. Von dort bis zur Baustelle sind Abbiegungen, Steigungen und die einzige Querung des Lechs zu bewältigen. Lastzüge, die im falschen Moment ankommen, blockieren schnell mehr als nur die eigene Zufahrt.
Im Zentrum fahren Anwohner, Busse, Fußgänger und Radfahrer auf denselben Straßen. Die Via Claudia Augusta und der Lechradweg führen durch die Stadt, im Sommer kommen Gäste der Romantischen Straße hinzu. Anlieferungen brauchen deshalb feste Zeitfenster, die diese Ströme berücksichtigen.
Außerhalb der Altstadt, in den Gewerbegebieten und Ortsteilen, sieht die Aufgabe anders aus. Dort geht es um die Reihenfolge schwerer Lieferungen und um Straßen, die nicht für Dauerverkehr gebaut wurden. Beides gehört in ein Konzept, das Baustelle und Umgebung gemeinsam betrachtet.

Wir legen fest, auf welchem Weg Lieferungen die Baustelle erreichen und wann sie ankommen dürfen. Routen meiden nach Möglichkeit die Stoßzeiten am Hauptplatz und die Brückenquerung.
Jede Lieferung erhält ein Fenster. Wer zu früh kommt, wartet nicht auf der Straße, sondern an einem vereinbarten Punkt. So bleibt die Zufahrt frei.
Anlieger, Läden und Einrichtungen erfahren vorab, wann mit schwerem Verkehr zu rechnen ist. Das nimmt Spannungen aus der Zusammenarbeit.
Wir verknüpfen Lieferungen mit dem Bauzeitenplan, damit nur kommt, was in den nächsten Tagen verbaut wird. Das spart Fläche und vermeidet doppeltes Handling.
Lieferungen kommen nacheinander an und nicht alle auf einmal.
Die Zufahrt bleibt frei, auch wenn mehrere Gewerke gleichzeitig Material brauchen.
Anlieger wissen früh Bescheid und fühlen sich weniger überrumpelt.
Das Konzept lässt sich anpassen, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
→ Wir verteilen Lieferungen auf den Tag und bündeln Fahrten, damit nicht mehrere Lastzüge gleichzeitig in die Stadt hineinkommen.
→ Zeitfenster werden außerhalb der bekannten Spitzen vergeben. Anlieferungen mit großen Fahrzeugen kommen nach Möglichkeit abseits der Stoßzeiten an.
→ Wir richten einen Wartepunkt außerhalb ein und rufen Fahrzeuge einzeln auf. So muss kein Fahrer in der Steigung stehen.
→ Wir stimmen Zeiten und Wege mit den Anliegern ab und berücksichtigen Rad- und Fußverkehr bei der Planung der Abladestelle.
Baustellen im Zentrum, bei denen Material über wenige Straßen und in kleinen Mengen ankommt.
Wohn- und Gewerbebauten mit hohen Betonmengen, die über die Brückenquerung oder die Umgehung anfahren.
Industrienahe Bauten mit schweren Lieferungen und Anschluss an A 96 und B 17.
Arbeiten im Straßenraum, bei denen Baustellenverkehr und Verkehr der Anwohner gleichzeitig laufen müssen.

Wir prüfen Anfahrtswege, Engstellen und Stoßzeiten rund um Ihre Baustelle.
Wir legen Routen, Fenster und Wartepunkte fest und stimmen sie mit den Gewerken ab.
Anlieger erfahren vorab, wann mit schwerem Verkehr zu rechnen ist.
Wir geben Fenster frei, weisen ein und passen den Plan an, wenn sich etwas ändert.
Liegt eine Baustelle nahe am Hauptplatz und müssen Stahl, Beton und Ausbaumaterial über die Karolinenbrücke angeliefert werden, dann prüfen wir zuerst, welche Zeiten für Lieferungen taugen. Wir fragen die Gewerke nach ihrem Bedarf und legen daraus einen Wochenplan an.
Daraus entsteht ein Fensterplan mit Wartepunkt vor der Stadt. Dann gilt: Ein Fahrzeug fährt erst los, wenn das Fenster freigegeben ist. Der Abladeplatz ist leer, wenn es ankommt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Lager und Zufahrt liegen, bestimmt, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Deshalb planen wir beides gemeinsam.
Bei Bedarf übernehmen wir auch die operative Umsetzung: Einweisen, Abladen, Dokumentieren. Das Konzept bleibt so nicht auf dem Papier, sondern wird auf der Fläche gelebt.
Aus Richtung A 96 und B 17 führt der Weg über den Verteilerkreisel bei Landsberg-West in die Stadt. Welche Strecke ab dort sinnvoll ist, hängt vom Ziel ab. Wir prüfen die Route für Ihre Baustelle und legen sie mit den Fahrern fest.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Anfahrt. Wir schlagen ein Konzept für die Anlieferung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Landsberg am Lech. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit