
Auf den Straßen in Kehl treffen mehrere Verkehre aufeinander. Die B 28 und die L 75 führen durch die Stadt, die Europabrücke verbindet sie mit Straßburg. Der Hafen erzeugt Schwerverkehr auf eigenen Achsen. Ein Lkw mit Baumaterial reiht sich in diesen Strom ein. Wann er ankommt und wo er hält, entscheidet darüber, ob der Bau läuft oder ob Fahrzeuge warten.
Beim Logistik-Management legen wir fest, wie Material zur Baustelle kommt. Dazu gehören Lieferkonzept, Zeitfenster je Fahrzeug, Zufahrtswege und die Abstimmung mit den Gewerken. Für Kehl heißt das: Die Wege von der Autobahn über die B 28 bis zum Baufeld werden mitgedacht, ebenso die Nachbarschaft in den Wohnlagen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anbindung an die A 5 läuft über die B 28 Richtung Appenweier. Wer Material aus dem Norden oder Osten liefert, fährt zwangsläufig über diese Achse. Sie trägt zugleich den Verkehr zur Europabrücke. Lieferfenster außerhalb der Stoßzeiten halten den Zulauf zur Baustelle frei und entlasten die Straße.
In der Innenstadt verlaufen Fußgängerzone und Straßenbahn der Linie D bis in das Zentrum. Anlieferungen dort müssen die Tramtrasse respektieren. Ein Fahrzeug, das länger hält, blockiert nicht nur den Bau, sondern kann den Betrieb der Bahn berühren. Kurze, genau geplante Halte sind hier der Normalfall.
In den Stadtteilen wie Kork, Auenheim oder Goldscheuer sind die Straßen schmal. Hier sind Wendemöglichkeiten und Einbahnregelungen entscheidend. Sattelzüge passen nicht überall. Lieferkonzepte müssen früh klären, welche Fahrzeuggrößen den Weg zum Baufeld schaffen und wo ein Zwischenlager sinnvoll ist.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Termine und leiten daraus ab, wann welches Material in Kehl ankommen muss. Das Konzept gibt jedem Gewerk einen verlässlichen Rahmen.
Jeder Lieferung wird ein Fenster zugewiesen. So stehen an der Zufahrt nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig. Das hilft besonders dort, wo die Straße vor dem Baufeld schmal ist.
Wir legen Anfahrtsrouten fest und geben sie an Spediteure weiter. Dabei berücksichtigen wir Brücken, Ortsdurchfahrten und die Tramtrasse in der Innenstadt.
Anlieferungen betreffen Anwohner und Geschäfte. Wir planen Zeiten so, dass Lärm und Verkehr nicht zu Spitzenzeiten zusammenfallen.
Weniger Wartezeiten, weil Lieferungen mit Fenstern geplant werden.
Die Straße vor dem Baufeld bleibt frei, was Nachbarn und Verkehr entlastet.
Spediteure bekommen klare Routen und Zeiten, bevor sie losfahren.
Die Gewerke können planen, weil sie wissen, wann Material verfügbar ist.
→ Feste Zeitfenster staffeln die Ankunft. Wer zu früh kommt, wartet auf einer vorher vereinbarten Fläche und nicht auf der Straße.
→ Wir verschieben Lieferfenster in verkehrsärmere Zeiten und wählen Routen, die den Hauptstrom meiden.
→ Entladung wird so geplant, dass der Halt kurz bleibt. Kleine Fahrzeuge übernehmen die letzte Strecke, wenn der Platz fehlt.
→ Ein Umschlagplatz außerhalb der engen Straßen nimmt das Material an. Von dort läuft die Feinverteilung mit kleineren Fahrzeugen.
Neubau und Sanierung zwischen Fußgängerzone, Straßenbahnstrecke und Rheinufer, wo Halte kurz sein müssen.
Handels- und Gewerbebauten an der Hauptachse, an der Lieferzeiten vom Verkehrsstrom abhängen.
Vorhaben in Kork, Auenheim, Goldscheuer oder Sundheim mit schmalen Zufahrten.
Hallenbau im Hafen, wo Baustellenfahrzeuge den laufenden Betrieb kreuzen.

Wir sammeln Gewerke, Mengen, Termine und die Verhältnisse an der Zufahrt.
Routen, Fahrzeuggrößen und Zeitfenster werden zu einem Lieferkonzept zusammengeführt.
Wir geben Routen und Zeiten an Lieferanten weiter und klären Rückfragen.
Während der Bauzeit halten wir den Plan aktuell und passen Fenster an.
Liegt eine Baustelle an der B 28, dann bestimmt der Verkehrsfluss auf dieser Achse die Lieferzeiten. Wir legen die Fenster so, dass Fahrzeuge nicht in der Schlange vor dem Baufeld stehen. Zu früh eintreffende Lkw schicken wir in einen zugewiesenen Wartebereich, damit sie die Straße nicht blockieren.
Liegt die Baustelle in einem Stadtteil mit schmaler Zufahrt, dann prüfen wir als Erstes die Fahrzeuggröße. Reicht der Platz nicht für Sattelzüge, dann planen wir ein Zwischenlager und kleinere Fahrzeuge ein. Der Bauleiter erhält eine Übersicht, die zeigt, wann welche Lieferung eintrifft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift in andere Bausteine ein. Die Zufahrten aus der Baustelleneinrichtung bestimmen, wo Fahrzeuge halten. Die Lagerflächen entscheiden darüber, wie viel Material gleichzeitig ankommen darf. Beides fließt in den Plan ein.
Wo es gewünscht ist, setzen wir die Pläne auch operativ um, etwa mit Einweisern an der Zufahrt. So bleibt das Konzept nicht auf dem Papier und passt sich dem Bauablauf an, wenn sich Termine verschieben.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Die Fenster berücksichtigen den Verkehr auf der B 28 und in der Innenstadt. So reihen sich Fahrzeuge nicht an der Zufahrt auf und Nachbarn werden weniger belastet.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Wir schlagen ein Lieferkonzept vor, das zum Baufeld passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kehl. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit