
Wer in Gaggenau baut, liefert durch ein Tal. Die B 462 und die Murgtalbahn laufen parallel zur Murg. Fast jede Lieferung nimmt die Talachse. Dazu kommt ein Industriestandort mit eigenem Verkehr, der dieselben Straßen nutzt.
Logistik-Management heißt, diese Lieferungen so zu planen, dass sie zur Baustelle passen und nicht umgekehrt. Wir legen Zeitfenster fest, ordnen Zufahrten und stimmen den Takt mit der Bauleitung ab. Das gilt für große Vorhaben im Tal ebenso wie für kleine Grundstücke in den Stadtteilen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 462 verbindet Gaggenau mit Rastatt und der A 5 und ist zwischen Bad Rotenfels und dem Rastatter Anschluss vierspurig. Das macht die Anfahrt aus der Rheinebene gut planbar. Im Stadtgebiet teilen sich Lieferfahrzeuge die Straße jedoch mit Berufsverkehr und Fahrzeugen der ansässigen Betriebe. Für Lieferungen wählen wir deshalb Zeitfenster, die diesen Takt berücksichtigen.
In der Kernstadt reihen sich Wohnstraßen, Bahnübergänge und Gewerbeflächen dicht aneinander. Die Murgtalbahn hat sieben Haltepunkte in Gaggenau, Bad Rotenfels, Ottenau und Hörden. Die Stadtbahn aus Karlsruhe fährt auf der Strecke direkt in die Stadt. Für die Anlieferung heißt das: Wartende Lastzüge am Bahnübergang oder vor einem Tor sollen nicht entstehen, daher planen wir Ankunftszeiten und Warteflächen ein.
Auf dem Weg in die Stadtteile wird es eng und steil. Der höchste Punkt der Stadt liegt etwa 758 Meter hoch, der tiefste bei rund 124 Metern. Wer nach Freiolsheim oder Michelbach liefert, muss prüfen, ob der Lastzug die Strecke bewältigt. Notfalls wird Material im Tal auf kleinere Fahrzeuge umgeladen. Auch das gehört in die Planung.

Jede Lieferung bekommt ein Fenster. Wir legen sie so, dass Lastzüge weder im Berufsverkehr noch gleichzeitig am Tor ankommen und die Entladung nicht zum Stau führt.
Wir geben Fahrern eine klare Anfahrt vor, mit Hinweisen zu Höhe, Breite und Steigung. Das hilft vor allem bei Zufahrten in den Stadtteilen oberhalb des Tals.
Wo das Baufeld nicht groß genug ist, sehen wir Flächen im Tal vor, auf denen Material wartet oder auf kleinere Fahrzeuge umgeladen wird.
Wir sammeln die Lieferwünsche aller Gewerke und ordnen sie in einen gemeinsamen Plan. So kollidieren Kranzeiten und Anlieferungen nicht.
Lieferfahrzeuge kommen im vereinbarten Fenster an und finden einen freien Entladeplatz vor.
Der Straßenraum vor dem Baufeld bleibt für den öffentlichen Verkehr nutzbar.
Gewerke arbeiten mit Material, das zum richtigen Zeitpunkt da ist.
Die Bauleitung sieht im Lieferkalender, welche Fahrten anstehen.
→ Wir legen Lieferfenster außerhalb der üblichen Spitzen und bündeln Lieferungen, damit weniger Fahrten nötig sind.
→ Mit festen Fenstern und einer Warteliste vor dem Tor bleiben Fahrzeuge nicht auf öffentlichen Straßen stehen.
→ Die Fahrer erhalten eine geprüfte Route. Schwere Lieferungen werden im Tal umgeladen und kommen mit kleineren Fahrzeugen zum Baufeld.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verteilt die Anlieferungen über den Tag. Wer wann entlädt, ist für alle sichtbar.
Vorhaben mit schweren Lieferungen und engem Zeitplan, bei denen Zufahrt und Takt über den Baufortschritt entscheiden.
Mehrere Bauvorhaben nebeneinander, die sich Zufahrtsstraße und Zeitfenster teilen.
Steile Zufahrten, bei denen Umladen im Tal und kleinere Fahrzeuge eingeplant werden.
Bauten an der Talachse, deren Anlieferung auf Betrieb und Verkehr Rücksicht nehmen muss.

Wir prüfen Anfahrtswege, Zufahrten und Warteflächen und sammeln die Anforderungen der Gewerke.
Zeitfenster, Routen und Entladeplätze werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir koordinieren Ankunft und Entladung nach Plan und dokumentieren jede Fahrt im Lieferkalender.
Wechselt die Bauphase, ändern wir Fenster und Routen und geben die neue Ordnung an alle weiter.
Liegt ein Baufeld in Gaggenau nahe der B 462, dann stimmen wir zuerst die Zeitfenster ab. Betonlieferungen und Schwertransporte bekommen eigene Slots, während kleinere Lieferungen in Zwischenzeiten eingeplant werden.
Steht vor dem Tor nur wenig Platz, dann halten wir eine Warte- oder Ausweichfläche bereit. Ein Einweiser führt das Fahrzeug auf das Baufeld, sobald der Entladeplatz frei ist. Die Fahrt wird in den Lieferkalender eingetragen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Einrichtung zurück: Torstellung, Wege und Lagerflächen bestimmen, wo und wie schnell entladen werden kann. Umgekehrt zeigt die Liefersteuerung, wo der Plan der Einrichtung angepasst werden sollte.
Mit Zugang und Sicherheit stimmen wir ab, wer das Tor öffnet und Fahrzeuge einweist. So passen Anlieferung, Kontrolle und Entladung zusammen und die Fahrer wissen, wohin sie müssen.
Mit festen Zeitfenstern und einer klaren Entladereihenfolge. Fahrzeuge erhalten ihre Ankunftszeit vorab. Ist vor dem Tor kein Platz, sehen wir eine Warte- oder Ausweichfläche vor.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Zufahrt. Wir zeigen Ihnen, wie wir die Anlieferung takten würden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gaggenau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit