
In Pforzheim laufen die Hauptwege im Tal zusammen. Enz, Nagold und Würm treffen sich hier. Mit ihnen verlaufen Straßen und Bahnstrecken durch die Täler. Wer eine Baustelle beliefert, fährt oft über dieselben Achsen wie der übrige Stadtverkehr.
Logistik-Management bedeutet hier, Lieferungen so zu takten, dass sie Straße und Nachbarschaft nicht überlasten. Wir entwickeln für Pforzheim Anlieferkonzepte mit Zeitfenstern, Routen und Entladeplätzen, abgestimmt auf das jeweilige Baufeld.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt liegt in der Weitung eines rund 150 Meter tiefen Tals. Zufahrten führen deshalb häufig über Hangstraßen mit Steigungen oder durch Talstraßen, die auch vom Berufsverkehr genutzt werden. Zeitfenster für Anlieferungen sollten diese Muster berücksichtigen.
Die Autobahn ist über die Anschlussstelle Pforzheim-Nord erreichbar. Wer Material von dort in die Stadtteile bringt, durchquert je nach Ziel dicht bebaute Gebiete. Für Schwerlastfahrten empfiehlt sich daher eine festgelegte Route mit Ausweichmöglichkeit.
In Stadtteilen wie Au, Oststadt oder Brötzingen grenzen Baufelder an Wohnstraßen. Dort ist Rücksicht auf Anwohner gefragt. Wir planen Lieferfenster so, dass Ruhezeiten beachtet werden und nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig warten.

Wir betrachten Zufahrt, Wendemöglichkeiten und Entladeplatz. Daraus entsteht ein Konzept, das Gewerke und Lieferanten gleichermaßen verstehen.
Jeder Lieferung wird ein Fenster zugewiesen. So kommen Fahrzeuge nacheinander an und stehen nicht gemeinsam vor dem Tor.
Wir legen Anfahrtswege fest, die Steigungen und enge Straßen berücksichtigen. Fahrer erhalten die Route vorab.
Wir informieren Anlieger über Liefertage und Zeiten und sammeln Hinweise, damit Engstellen früh bekannt werden.
Lieferungen kommen nacheinander an und blockieren weder Baufeld noch Straße.
Gewerke erhalten Material zu dem Zeitpunkt, an dem sie es brauchen.
Anwohner und Verkehr im Umfeld werden weniger belastet.
Der Bauablauf lässt sich besser vorhersagen, weil die Zufahrt geplant ist.
→ Wir wählen Fahrzeuge und Routen so, dass sie zur Straße passen. Lange Sattelzüge bekommen nur dann ein Fenster, wenn die Zufahrt es zulässt.
→ Lieferungen werden außerhalb der Spitzenzeiten eingeplant. Gibt es keine Alternative, verteilen wir sie in kleinere Einheiten.
→ Mit festen Zeitfenstern und einem Pufferplatz abseits der Straße verhindern wir Rückstau. Fahrer melden sich vor der Ankunft.
→ Lärmintensive Lieferungen legen wir in die dafür geeigneten Zeiten. Die Nachbarschaft wird über die Planung informiert.
Wohn- und Bürogebäude, bei denen Anlieferungen Steigungen und enge Straßen bewältigen müssen.
Großbauten mit vielen Lieferanten und Schwerlastverkehr in kurzer Folge.
Neubauten in bestehender Wohnbebauung mit kurzer Zufahrt neben bewohnten Häusern.
Bauten, bei denen Anlieferungen an Wegen mit viel Fußverkehr vorbeiführen.

Wir sehen uns Anfahrtswege, Steigungen und Nachbarschaft an und legen kritische Stellen fest.
Zeitfenster, Routen und Entladeplätze werden in einem Plan zusammengefasst.
Spediteure und Gewerke erhalten Route, Fenster und Ansprechpartner vor der ersten Anlieferung.
Wir werten Verspätungen und Engpässe aus und passen Fenster und Routen an die Bauphase an.
Liegt ein Baufeld an einer Hangstraße im Stadtgebiet, dann kommen große Fahrzeuge nur mit Mühe an. In diesem Fall teilen wir Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge auf, legen feste Zeitfenster fest und prüfen, ob ein Pufferplatz unterhalb der Steigung genutzt werden kann.
Wird in einem Gewerbegebiet eine Halle errichtet, dann reisen viele Lieferanten gleichzeitig an. Wir legen dann je Gewerk Tage und Zeiten fest, damit Stahl, Fertigteile und Ausbaumaterial nicht am selben Vormittag eintreffen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Anlieferkonzept steht nicht allein. Es setzt auf der Baustelleneinrichtung auf: Wo Entladeflächen und Lager liegen, bestimmt, wie Zeitfenster aussehen können. Beides stimmen wir gemeinsam ab.
Auf der Baustelle selbst übernimmt der Schrankendienst die Umsetzung. Er öffnet das Tor zum vereinbarten Zeitpunkt und leitet Fahrer weiter. Änderungen im Bauablauf fließen wieder in den Plan ein.
Wir prüfen Steigung, Breite und Wendemöglichkeit und wählen danach Fahrzeuggröße und Route. Große Lieferungen werden bei Bedarf geteilt oder über einen Pufferplatz geführt, damit Pforzheimer Hangstraßen nicht blockiert werden.

Beschreiben Sie uns Zufahrt und Größe Ihrer Baustelle. Wir schlagen Ihnen ein Anlieferkonzept vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Pforzheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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