
Ein Lastwagen, der in Karlsruhe zur falschen Zeit an der falschen Straße steht, blockiert schnell mehr als die Baustelle. Die Stadt ist auf ein Fächersystem von 32 Straßen am Schloss gebaut, dazu kommen Stadtbahnstrecken, Radwege und Wohnviertel. Anlieferungen brauchen deshalb einen Plan.
Beim Logistik-Management für Baustellen in Karlsruhe legen wir fest, wer wann welches Material bringt, wo entladen wird und welche Wege Fahrzeuge nehmen. Das umfasst Konzept, Zeitfenster für Lieferungen und die laufende Abstimmung mit den Gewerken.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt wird von einem dichten Stadtbahnnetz durchzogen. Seit Ende 2021 verkehren die innerstädtischen Linien teilweise im Tunnel, an der Oberfläche bleiben aber weiterhin Gleise im Straßenraum. Lieferfahrzeuge dürfen dort nicht auf Gleisen halten oder Haltestellen zustellen. Zeitfenster und Aufstellflächen müssen vorab festliegen.
Die Rheinhäfen mit rund 300 Hektar Fläche und einer Hafenbahn von mehr als 40 Kilometern Gleis erzeugen Güterverkehr in Richtung Stadt. Städtische Straßen verbinden die Häfen mit der Bundesstraße 10. Baustellen im Umfeld teilen sich diese Achsen mit dem Hafenverkehr, was bei der Planung der Anfahrtswege zu berücksichtigen ist.
Karlsruhe zählt 27 Stadtteile, darunter eng bebaute innere Bezirke und weiträumige Wohngebiete am Rand. Die Nachbarschaft reagiert je nach Lage unterschiedlich auf Lärm und Lieferverkehr. Anlieferzeiten sollten mit Rücksicht auf Anwohner und Schulwege gewählt werden.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und legen daraus Anfahrtswege, Entladestellen und Abläufe fest. Das Konzept passt sich dem Straßenraum rund um die Baustelle an.
Jeder Lieferung weisen wir ein Zeitfenster zu, sodass Fahrzeuge nicht warten müssen und Entladeflächen nicht doppelt belegt werden. Das schützt besonders enge Straßen.
Wir berücksichtigen Stadtbahn, Busse, Schulwege und Anwohner und stimmen Sperrzeiten oder Haltebereiche mit der Bauleitung ab.
Ändern sich Bauphasen, passen wir Zeitfenster und Wege an. Die Gewerke erhalten Änderungen auf kurzem Weg, damit niemand mit falscher Information anfährt.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, weil jede Lieferung ein eigenes Zeitfenster hat.
Gleise, Haltestellen und Gehwege bleiben frei von Lieferverkehr.
Die Gewerke wissen vorab, wann ihr Material ankommt und wo es abgeladen wird.
Die Nachbarschaft wird weniger belastet, weil Wege und Zeiten bewusst gewählt sind.
→ Wir bündeln Lieferungen und planen kurze, feste Entladefenster. Große Fahrzeuge fahren nur dann an, wenn die Fläche frei ist.
→ Aufstellflächen legen wir abseits von Gleisen und Haltestellen fest und markieren sie im Plan, den jede Spedition vorab erhält.
→ Wir wählen Anfahrtswege und Zeiten so, dass Baufahrzeuge dem Hafenverkehr aus dem Weg gehen, wo es möglich ist.
→ Ruhige Zeiten werden in den Plan aufgenommen. Lieferungen mit viel Lärm legen wir in verträgliche Stunden und halten die Strecken kurz.
Sanierung und Neubau an Straßen mit Stadtbahn, Radverkehr und wenig Abstellfläche.
Hallen und Anlagen im Umfeld der Rheinhäfen mit Güterverkehr auf Straße und Schiene.
Institutsgebäude auf Campusflächen, wo Lehrbetrieb und Anlieferung nebeneinander laufen.
Mehrfamilienhäuser in Wohngebieten mit empfindlicher Nachbarschaft und begrenzten Zufahrten.

Wir sehen uns Straßenraum, Gleise, Zufahrten und Nachbarschaft an und halten fest, wo Lieferverkehr möglich ist.
Anfahrtswege, Entladestellen und ein Raster für Anlieferungen werden mit der Bauleitung abgestimmt.
Speditionen und Gewerke bekommen Plan, Wege und ihr Zeitfenster vorab mitgeteilt.
Während der Bauzeit passen wir das Raster an Bauphasen, Wetter und Verkehr an.
Liegt eine Baustelle an einer Straße mit Stadtbahn, dann darf kein Fahrzeug im Gleisbereich halten. In diesem Fall legen wir die Entladestelle auf eine Fläche am Baufeld, geben der Spedition ein festes Zeitfenster und lassen Lieferungen gebündelt eintreffen.
Entsteht ein Gebäude in einem Wohnviertel am Stadtrand, dann gelten andere Regeln: Dort stehen meist mehr Straßenraum und weniger Gleise zur Verfügung, dafür reagiert die Nachbarschaft empfindlicher. Wir legen Lieferzeiten dann außerhalb der Ruhezeiten fest und halten Wege über Hauptstraßen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf die Baustelleneinrichtung auf: Wo Tor und Entladefläche liegen, bestimmt, welche Fahrzeuge anfahren können. Beides wird gemeinsam gedacht, damit Zufahrt und Ablauf zusammenpassen.
Mit Zugangskontrolle und operativen Kräften am Tor ergibt sich ein durchgehender Ablauf: Fahrzeug anmelden, Zeitfenster prüfen, entladen, Fläche freigeben. So bleibt der Straßenraum um die Baustelle in Karlsruhe frei.
Weil Straßenraum knapp ist. Fächerstraßen, Stadtbahngleise und Wohnviertel lassen wenig Spielraum für wartende Lastwagen. Mit festen Zeitfenstern und klaren Entladestellen bleiben Verkehr und Nachbarschaft entlastet.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Lage. Wir schlagen ein Konzept mit Zeitfenstern und Entladestellen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Karlsruhe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit