
Wörth am Rhein ist ein Verkehrsknoten. Am Wörther Kreuz treffen die A 65, die B 9 und die B 10 zusammen, die Rheinbrücke führt nach Karlsruhe. Der Bahnhof verbindet mehrere Strecken. Wer hier Baumaterial anliefert, fährt über Straßen, die auch Pendler und der Werksverkehr nutzen.
Das Logistik-Management sorgt dafür, dass Lieferungen zur Baustelle passen und nicht umgekehrt. Es legt fest, wer wann mit welchem Fahrzeug kommt, wo gewartet wird und wie entladen wird. In Wörth am Rhein geht es dabei vor allem darum, Stoßzeiten zu umgehen und Nachbarn nicht zu belasten.
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Der Verkehr hat feste Spitzen. Rund um das große Fahrzeugwerk und die Industrieflächen wechseln die Schichten, dann füllen sich die Zufahrten. Lieferfenster für Baustellen liegen daher sinnvollerweise zwischen diesen Spitzen. Das muss vorab mit den Spediteuren verabredet werden.
Die Rheinbrücke zwischen Maximiliansau und Karlsruhe ist ein Nadelöhr. Staus auf der Brücke oder auf den Bundesstraßen wirken sich auf Lieferungen aus, die über die Rheinseite kommen. Das Logistik-Management plant deshalb Puffer ein und kennt Ausweichrouten über die A 65.
Die Ortsbezirke haben unterschiedliche Straßen. In Altort und Dorschberg stoßen große Lkw auf enge Querschnitte, in Schaidt und Büchelberg führen Landesstraßen durch den Ort. Die Fahrzeuggröße wird deshalb pro Strecke festgelegt. Nicht jedes Material kommt im Sattelzug.

Wir erfassen, welche Gewerke wann was brauchen. Daraus leiten wir ab, wie sich Lieferungen bündeln lassen. Für Wörth am Rhein gehört dazu die Frage, welche Strecken für die jeweilige Fahrzeuggröße taugen.
Jeder Lkw bekommt ein Fenster, das zu Baustelle und Verkehr passt. Schichtwechsel und Berufsverkehr werden gemieden, damit Fahrzeuge nicht in Staus stehen.
Wo mehrere Lieferungen zusammenfallen, braucht es einen Warteplatz abseits der Straße. Wir planen ihn so, dass Anwohner und Zufahrten zu Werken und Hafen frei bleiben.
Spediteure, Bauleitung und Betreiber von Tor oder Schranke bekommen denselben Plan. Änderungen werden einmal gesammelt weitergegeben, damit niemand mit alten Angaben fährt.
Lkw stehen weniger im Stau oder vor dem Tor, weil jedes Fahrzeug sein Zeitfenster kennt.
Material liegt zum richtigen Zeitpunkt an der Baustelle und nicht Tage zu früh im Weg.
Anwohner und Betriebe in der Nachbarschaft werden weniger durch Verkehr belastet.
Die Bauleitung erhält einen verlässlichen Überblick über erwartete Lieferungen.
→ Wir verlegen Lieferfenster in die Lücken zwischen den Schichtwechseln. Dringende Lieferungen bekommen einen Puffer, damit sie nicht an Fristen scheitern.
→ Wir planen Ausweichrouten und lassen Fahrer vorab informieren. Lieferungen aus Richtung Karlsruhe werden mit mehr Zeit eingeplant.
→ Material wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen oder in mehreren Fahrten gebracht. Die erlaubte Fahrzeuggröße wird je Strecke festgehalten.
→ Wir stimmen Lieferzeiten untereinander ab, soweit die Beteiligten zustimmen. So blockieren sich Baustellen nicht gegenseitig.
Bauabschnitte im Umfeld laufender Produktion, bei denen Lieferungen mit dem Werksverkehr abgestimmt werden müssen.
Arbeiten rund um Landeshafen, Hafenbahn und Güterverkehrszentrum, mit viel Lkw-Verkehr zu allen Tageszeiten.
Arbeiten an Bundes- und Landesstraßen sowie an den Zufahrten zur Rheinbrücke, mit knapp bemessenen Lieferfenstern.
Neubau in Maximiliansau, Schaidt und Dorschberg, wo die Anlieferung durch enge Straßen läuft.

Wir sammeln, was wann angeliefert wird und über welche Straßen die Fahrzeuge kommen.
Aus Verkehrslage und Bauablauf entsteht ein Plan mit Zeitfenstern und Wartebereichen.
Alle Beteiligten erhalten Strecke, Fenster und Ansprechpartner, bevor die erste Lieferung fährt.
Im Betrieb werden Verspätungen und Änderungen aufgefangen. Der Plan wird nachgezogen.
Liegt eine Baustelle in Wörth nahe der B 9, dann treffen Betonfahrzeuge dort auf Pendlerverkehr. Wird nach dem Berufsverkehr geliefert, dann bleibt die Zufahrt frei. Der Beton wird dann nicht durch lange Wartezeiten unbrauchbar.
Deshalb legt das Logistik-Management Abfolge und Takt der Fahrzeuge fest und vereinbart mit dem Werk eine Pufferzeit. Ein zweiter Zufahrtsweg dient als Ausweichroute, falls die Bundesstraße zeitweise dicht ist.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zurück: Aufstellflächen und Tore bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beides wird gemeinsam geplant.
Mit dem operativen Personal vor Ort läuft die Steuerung zusammen. Wer Lieferungen annimmt, weiß, was kommt. Lager und Entsorgung lassen sich dann darauf abstimmen. Für Wörth am Rhein lässt sich das auch bei mehreren parallelen Baustellen aufsetzen.
Das hängt vom Standort ab. In Werksnähe meidet man die Schichtwechsel, an den Bundesstraßen den Berufsverkehr. Wir legen Zeitfenster anhand von Verkehrslage und Baustelle fest und stimmen sie mit den Spediteuren ab.

Sagen Sie uns, was wann geliefert wird. Wir erarbeiten Fenster und Routen, die zur Baustelle und zum Verkehr passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wörth am Rhein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit