
In Baden-Baden treffen drei Verkehrslagen aufeinander. Im Tal der Oos läuft der Verkehr durch die Innenstadt und am Rand des Welterbebereichs entlang. In den Stadtteilen am Schwarzwaldrand führen steile und schmale Straßen zu den Baustellen. In der Rheinebene bei Sandweier und Haueneberstein sind die Wege weiter und die Flächen größer. Wer Material heranschafft, muss alle drei Lagen kennen und für jede eine eigene Route wählen.
Das Logistik-Management plant diese Wege vor dem ersten Bauteil. Wir legen fest, welche Fahrzeuge zu welcher Zeit anfahren dürfen. Wir stimmen Lieferfenster mit den Gewerken ab und sorgen dafür, dass die Nachbarschaft von der Baustelle möglichst wenig merkt. Das gilt in einer Stadt mit Kurbetrieb und Gästen, die ihre Ruhe suchen, besonders.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt liegt im engen Oostal. Die Straßen sind für Besucher und Anlieger gebaut, nicht für Schwerlastverkehr. Wo ein Sattelzug nicht um die Kurve kommt, muss die Lieferung geteilt oder umgeladen werden. Das Logistik-Management prüft deshalb vorab Schleppkurven und Durchfahrtshöhen auf jeder Route und benennt Umladepunkte außerhalb der engsten Stellen.
Verkehrsknoten wie der Hindenburgplatz am westlichen Eingang der Innenstadt werden über Jahre umgebaut. Solche Vorhaben verändern Fahrbeziehungen und Haltemöglichkeiten im ganzen Umfeld. Wir planen Lieferwege deshalb nicht nur für den heutigen Zustand, sondern halten sie anpassbar. Wer Material liefert, bekommt aktuelle Routenhinweise und muss nicht selbst suchen.
Auch die Nachbarschaft zählt. In Wohnlagen und rund um Hotels und Kuranlagen sollen Anlieferungen zu Zeiten stattfinden, die Gäste und Anwohner kaum stören. Das heißt konkret: Lieferfenster außerhalb der Ruhezeiten, kurze Standzeiten der Fahrzeuge und ein klarer Ansprechpartner, wenn sich ein Nachbar meldet.

Wir erfassen Materialflüsse aller Gewerke und legen für jede Phase fest, was wann ankommt und wo es zwischenlagert. Das Konzept berücksichtigt Hang, Tal und Ebene als getrennte Fälle und benennt für jede Lage die passende Fahrzeugklasse.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster, das mit Baustelle und Umfeld abgestimmt ist. In Innenstadtnähe vermeiden wir Zeiten mit viel Publikumsverkehr. Die Fenster gelten als Rahmen und werden bei Bedarf angepasst.
Wir wählen Anfahrtswege, die enge Straßen im Bäderviertel und Wohngebiete möglichst meiden. Dort, wo große Fahrzeuge nicht weiterkommen, planen wir Umladeflächen und Pendelverkehr mit kleineren Fahrzeugen.
Wir informieren Anlieger über Zeiten und Fahrzeuge und halten Ansprechwege bereit. Anträge für Halteflächen oder Sperrungen bereiten wir mit vor. Die Entscheidung liegt bei den zuständigen Stellen.
Lieferungen kommen in einer Reihenfolge an, die zum Bauablauf passt.
Enge Straßen und Steigungen sind in der Planung berücksichtigt, bevor ein Fahrzeug losfährt.
Anwohner und Gäste werden früh informiert und müssen nicht raten.
Ihre Bauleitung spart Zeit, weil Routen und Fenster nicht jedes Mal neu geklärt werden.
→ Wir prüfen Strecken vorab und planen Umladepunkte ein. Von dort fahren kleinere Fahrzeuge in mehreren Fahrten zu, sodass die Straße frei bleibt und das Material trotzdem ankommt.
→ Wir ordnen Lieferungen nach Gewicht und wählen Fahrzeuge, die die Strecke bewältigen. Schwere Bauteile werden mit dem Kran direkt abgeladen, damit sie nicht umgeladen werden müssen.
→ Wir stimmen Zeitfenster zwischen den Baustellen ab, soweit die Beteiligten das wollen. Das verteilt den Verkehr und verhindert, dass sich Lieferfahrzeuge gegenseitig blockieren.
→ Wir beobachten die Verkehrsführung und passen Routen laufend an. Fahrer erhalten klare Hinweise, damit sie nicht an gesperrten Stellen ankommen.
Anlieferungen in enge Straßen mit hohem Publikumsverkehr und mit Rücksicht auf Gäste.
Mehrere Baustellen im Quartier, die sich Zufahrten und Fahrzeiten teilen.
Steigungen und Kurven bestimmen Fahrzeugwahl und Lieferreihenfolge.
Größere Flächen bei Sandweier und Haueneberstein mit Schwerlastverkehr und Pendelverkehr.

Wir gehen die Anfahrtswege ab und notieren Kurven, Höhen und Steigungen.
Aus den Materialflüssen entsteht ein Plan mit Lieferfenstern und Umladepunkten.
Anlieger und zuständige Stellen erhalten Informationen und können Hinweise geben.
Wir passen Fenster und Routen an, wenn sich Bauablauf oder Verkehr ändern.
Liegt eine Baustelle im Oostal nahe der Fußgängerzone, dann erreicht ein Sattelzug sie nicht. Das Logistik-Management teilt die Lieferung dann auf. Der große Lkw lädt an einem Umladepunkt am Rand ab. Kleinere Fahrzeuge bringen das Material in festen Fenstern zur Baustelle.
Kommt dazu, dass ein Hotel in der Nähe seinen Gästen Ruhe bieten will, dann verschieben wir die lauten Anlieferungen auf Zeiten außerhalb der Ruhephasen. Der Hotelbetrieb weiß vorab Bescheid und kann sich einstellen. So bleibt die Baustelle versorgt. Der Betrieb nebenan läuft weiter.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Zeitfenster der Anlieferung hängen von der Baustelleneinrichtung ab. Wo der Kran steht und wie groß das Lager ist, entscheidet über die Taktung. Wir planen beides zusammen und vermeiden Widersprüche zwischen Fläche und Fahrplan.
Mit der operativen Baulogistik teilt sich das Logistik-Management die Steuerung am Tor. Wer entlädt und wohin das Material kommt, steht im selben Plan wie die Route außen. In Baden-Baden hilft das besonders dort, wo die Zufahrt eng ist und jede Minute an der Straße auffällt.
Große Fahrzeuge laden an einem Umladepunkt am Rand ab. Kleinere Fahrzeuge fahren das Material in abgestimmten Fenstern zur Baustelle. So bleiben die schmalen Straßen im Oostal frei und die Anwohner werden weniger gestört.

Nennen Sie uns Standort und Bauablauf. Wir prüfen die Zufahrt und schlagen ein Konzept für Lieferfenster und Routen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Baden-Baden. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit