
Wer Material nach Bühl bringt, nutzt meist die Anschlussstelle Bühl an der A 5 und fährt über die B 3 weiter in die Stadtteile. Danach beginnt der schwierigere Teil: die letzten Kilometer über Ortsstraßen, durch die Altstadt oder auf schmalen Wegen in der Vorbergzone. Genau dort entscheidet sich, ob Lieferungen reibungslos ankommen.
Das Logistik-Management plant diese Strecke mit. Wir entwickeln ein Konzept für Materialflüsse, vergeben Zeitfenster an Lieferanten und stimmen Anfahrt, Entladestelle und Rückweg ab. Ziel ist, dass Fahrzeuge nicht warten müssen und der Verkehr rund um die Baustelle möglichst wenig gestört wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Kernstadt liegt am Ausgang eines Tals. Lieferverkehr trifft dort auf Pendler, Busverkehr und Anwohner. Ein Lastwagen, der in der Altstadt zu früh oder zu spät ankommt, blockiert schnell eine Gasse. Deshalb legen wir Zeitfenster so fest, dass sich Anlieferungen nicht stauen und Zufahrten für Rettungsfahrzeuge frei bleiben.
Die Stadtteile verteilen sich von der Ebene bis in die Weinberge. In der Ebene reichen oft breite Straßen für Sattelzüge, am Hang wird die Anfahrt zum Rechenspiel aus Fahrzeuglänge, Kurvenradius und Gefälle. Wir planen deshalb Umladepunkte und teilen große Lieferungen in kleinere Fahrten auf.
Die Bundesstraße 3 und die Rheintalbahn durchziehen das Stadtgebiet. Querungen, Bahnübergänge und Hauptverkehrszeiten wirken auf jede Fahrtplanung. Ein gutes Konzept kennt diese Engstellen und legt Liefertage und Uhrzeiten entsprechend, damit der Baustellenverkehr nicht zusätzlich Druck auf den Straßenverkehr bringt.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialmengen und leiten daraus Anfahrtswege, Entladeflächen und Lagerbedarf ab. Das Konzept berücksichtigt die Lage im Stadtgebiet.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Lieferanten melden sich an, der Ablauf wird abgestimmt und Wartezeiten vor dem Tor werden vermieden.
Wir planen Einbahnregelungen, Wendeflächen und Einweisung, damit Fahrzeuge zügig aufs Gelände und wieder heraus kommen. In engen Straßen stimmen wir mit Nachbarn und Behörden ab.
Wir bündeln die Anlieferungen der Gewerke, vermeiden doppelte Fahrten und halten Lagerflächen frei für das, was als Nächstes gebraucht wird.
Lieferungen kommen in einer Reihenfolge an, die zum Bauablauf passt.
Altstadt und Hanglagen werden mit passenden Fahrzeugen bedient.
Der Verkehr rund um die Baustelle bleibt planbar.
Wartezeiten von Lieferanten und Gewerken werden kürzer.
→ Feste Zeitfenster und eine abgestimmte Reihenfolge verteilen die Ankünfte über den Tag.
→ Wir legen einen Umladepunkt an einer befestigten Straße an und setzen kleinere Fahrzeuge für die letzte Strecke ein.
→ Liefertage und Uhrzeiten richten sich nach den Spitzenzeiten. Die Strecke erhalten Lieferanten vorab.
→ Wir informieren Nachbarn über die Anlieferzeiten und halten Wartebereiche außerhalb der Wohnstraßen vor.
Industriebau neben laufendem Betrieb, bei dem Werksverkehr und Baustellenverkehr getrennt geführt werden müssen.
Neubauten an Hängen mit engen Zufahrten, bei denen Anlieferungen gebündelt und in kleinere Fahrten zerlegt werden.
Gebäudearbeiten mit begrenztem Platz, wo Lieferungen exakt getaktet und Gassen offen gehalten werden.
Bauarbeiten entlang der B 3 und der Bahnstrecke, bei denen Material und Maschinen mit dem Verkehr vereinbart werden.

Wir fahren die Anfahrten gedanklich durch und halten Engstellen, Zeiten und Zufahrtsbeschränkungen fest.
Materialflüsse, Entladestellen und Zeitfenster werden mit der Bauleitung abgestimmt.
Lieferanten erhalten Strecke, Zeitfenster und Ansprechpartner vor der ersten Fahrt.
Während der Bauzeit passen wir Fenster an, wenn Gewerke wechseln oder sich der Verkehr ändert.
Liegt eine Baustelle in der Kernstadt, bei der Beton, Stahl und Ausbaumaterial an denselben Tagen eintreffen, dann entsteht ohne Steuerung ein Rückstau auf der Straße. Wir sammeln die Liefertermine der Gewerke und ordnen sie nach Fahrzeuggröße und Entladezeit.
Kommt ein Teil der Lieferungen von der A 5 und ein Teil aus den Stadtteilen, dann bekommt jede Gruppe ihre eigene Anfahrt. Wer zu früh ankommt, wartet auf einer vorher abgestimmten Fläche, damit die Zufahrt zur Baustelle frei bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf die Baustelleneinrichtung: Wo Entladestelle, Lager und Wendefläche liegen, bestimmt die möglichen Zeitfenster. Wir stimmen beides aufeinander ab und passen es an, wenn der Bau fortschreitet.
Auch Entsorgung und Zugangskontrolle fließen ein. Leere Mulden und volle Lastwagen dürfen sich nicht begegnen. Wer das Gelände betritt, wird geregelt erfasst. So entsteht ein durchgängiger Ablauf von der Anfahrt bis zur Abfahrt.
Mit abgestimmten Zeitfenstern und einer festgelegten Zufahrt. Wir klären Sondernutzungen, planen Wartebereiche außerhalb der Gassen und weisen Fahrzeuge ein, damit Fußgänger und Anwohner möglichst wenig gestört werden.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeitraum. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Zeitfenster, Anfahrt und Entladestellen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bühl. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit