
In Föritztal gibt es keinen Bahnanschluss mehr. Die Strecken nach Föritz und Neuhaus-Schierschnitz endeten 1946, die Grenzziehung der Nachkriegszeit hatte sie unterbrochen und sie wurden nie wieder aufgebaut. Jede Lieferung für eine Baustelle erreicht die Gemeinde deshalb auf der Straße, meist über die B 89 im Süden oder die B 4 am Südwestrand und zum Teil über bayerisches Gebiet.
Das Logistik-Management plant diese Wege und Zeiten. Wir erstellen für das Vorhaben ein Konzept für Materialflüsse und Anlieferung. Lieferfahrzeuge bekommen Zeitfenster. Wartende Fahrzeuge in engen Ortsdurchfahrten und Konflikte mit dem Verkehr der Nachbarschaft werden damit vermieden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde besteht aus 19 Ortsteilen auf rund 98 Quadratkilometern. Die Wege zwischen Lieferant, Umschlagplatz und Baustelle sind lang. Sie führen über Steigungen. Zwischen dem Talgrund bei Neuhaus-Schierschnitz auf etwa 350 Metern und Judenbach auf rund 630 Metern liegen fast 300 Höhenmeter. Ein voll beladener Sattelzug braucht für den Aufstieg länger als im Flachland. Im Winter kommt Glätte hinzu.
Judenbach ist ein Straßendorf mit drei Kilometern Länge. Die Hauptstraße ist zugleich Lieferweg, Schulweg und Zufahrt der Anwohner. Wird dort eine Baustelle beliefert, dann ist jedes wartende Fahrzeug sofort ein Verkehrshindernis. Ein genau abgestimmtes Zeitfenster entscheidet hier, ob die Anlieferung läuft oder die Straße blockiert.
Im Gewerbegebiet bei Neuhaus-Schierschnitz teilt sich der Baustellenverkehr die Zufahrt mit dem Betriebsverkehr. Lieferungen zu Zeiten, in denen dort ohnehin viel Schichtverkehr herrscht, würden beide Seiten ausbremsen. Das Konzept legt deshalb Fenster fest, die sich mit den Betriebszeiten der Nachbarn vertragen.

Wir erfassen Gewerke, Materialien und Mengen und leiten daraus Anlieferrhythmus, Umschlagpunkte und Wegeführung ab. Das Konzept beantwortet, was wann wohin muss und wo es zwischenzeitlich liegen darf.
Jedes Fahrzeug erhält ein Fenster. Bei Baustellen an der B 89 oder in den Ortsdurchfahrten legen wir die Fenster so, dass Fahrzeuge nicht auf der Fahrbahn warten müssen.
Wir prüfen, welche Strecke für schwere Fahrzeuge geeignet ist. Dabei beachten wir Steigungen, Ortsdurchfahrten und die Frage, ob eine Anfahrt über bayerisches Gebiet kürzer oder sinnvoller ist.
Wir informieren anliegende Betriebe und Anwohner über Anlieferzeiten und halten Absprachen fest. Das beugt Beschwerden vor und sorgt dafür, dass Zufahrten frei bleiben.
Lieferfahrzeuge warten nicht auf der Straße, weil jedes ein festes Zeitfenster hat.
Die Routen berücksichtigen Steigungen und Ortsdurchfahrten statt nur die kürzeste Strecke.
Beim Gewerbebetrieb nebenan bleiben Zufahrten und Betriebsablauf frei.
Material trifft möglichst dann ein, wenn das Gewerk es braucht. Es liegt nicht lange im Weg.
→ Jede Lieferung wird angemeldet und bekommt ein Fenster. Fahrzeuge, die zu früh eintreffen, werden auf einem Aufstellplatz in der Nähe gehalten.
→ Wir planen Routen mit moderaten Steigungen und legen Fenster so, dass Fahrzeuge nicht in die Zeit mit Glätte oder Dunkelheit fallen müssen.
→ Wir stimmen Zeiten und Fahrwege ab und trennen Baustellen- und Betriebsverkehr dort, wo es geht, durch getrennte Ein- und Ausfahrten oder getrennte Fenster.
→ Wir bündeln Anlieferungen auf feste Zeiten am Tag und vermeiden Leerfahrten. Die Nachbarschaft erfährt vorher, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Erweiterungen im Gewerbegebiet bei Neuhaus-Schierschnitz verlangen viele schwere Lieferungen neben dem laufenden Betrieb.
Bauvorhaben in Judenbach und den umliegenden Ortsteilen brauchen Lieferungen über längere Strecken mit Steigung.
Arbeiten an Bundes- und Kreisstraßen brauchen Materialverkehr, der den fließenden Verkehr möglichst wenig stört.
In den älteren Ortskernen wird in kleinen Mengen angeliefert, oft durch enge Straßen.

Wir sammeln Materialien, Mengen und Termine aller Gewerke.
Wir legen Fahrwege, Umschlagpunkte und Zeitfenster fest und stimmen sie mit der Nachbarschaft ab.
Lieferanten erhalten Fenster, Zufahrt und Ansprechpartner.
Wir steuern den Betrieb und ändern die Fenster, wenn sich Bauablauf oder Wetter ändern.
Liegt eine Baustelle an der Hauptstraße von Judenbach, dann bekommen Betonlieferung, Stahl und Ausbaumaterial jeweils eigene Zeitfenster. Der Betonmischer erhält ein enges Fenster mit einem Aufstellplatz davor, damit er nicht in der Dorfstraße wartet. Die Lieferung von Kleinmaterial wird auf einen Termin gebündelt.
Wird gleichzeitig im Tal bei Neuhaus-Schierschnitz gebaut, dann trennt das Konzept die Wege, damit sich Fahrzeuge nicht an der Talstraße überschneiden. Bei Wintereinbruch verschieben wir Fenster in die hellen Stunden und halten die Lieferanten rechtzeitig auf dem Laufenden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Entladezonen und Lager liegen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Umgekehrt zeigt die Planung der Anlieferung, wie groß die Flächen sein müssen.
Mit der operativen Baulogistik und der Zugangskontrolle ist die Liefersteuerung eng verbunden. Wer ein Fahrzeug annimmt, entlädt und weiterleitet, arbeitet nach demselben Plan. Auch Entsorgungsfahrten lassen sich in die Fenster legen.
Es gibt keinen Bahnanschluss, die Ortsteile liegen weit auseinander. Zwischen Tal und Höhe liegen fast 300 Meter. Jede Lieferung fährt also auf der Straße und oft über Steigungen, was Zeitplanung wichtiger macht.

Nennen Sie uns Ortsteil, Gewerke und Bauzeit. Wir entwerfen ein Konzept für Anlieferung und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Föritztal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit