
Föritztal erstreckt sich über 19 Ortsteile und fast 100 Quadratkilometer. Zwischen Neuhaus-Schierschnitz im Tal und Judenbach auf der Hochfläche liegen fast 300 Höhenmeter. Wer auf einer Baustelle verunglückt, ist deshalb nicht immer in unmittelbarer Nähe zu Hilfe. Im Winter dauert der Weg über Glätte länger.
Betriebssanitäter überbrücken diese Zeit. Sie übernehmen die Erstversorgung bei Verletzungen und weisen den Rettungsdienst ein. Sie dokumentieren Vorfälle und achten zusammen mit Brandschutzhelfern auf die Sicherheit der Beschäftigten. Ob und in welchem Umfang das sinnvoll ist, richtet sich nach der Größe und der Art der Baustelle.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wann ein Betriebssanitäter Pflicht ist, regelt die DGUV Vorschrift 1 in § 27. Er wird auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten verlangt. Das erreichen in Föritztal vor allem größere Vorhaben, etwa Hallenbauten im Gewerbegebiet bei Neuhaus-Schierschnitz oder Straßenbauarbeiten mit vielen Kräften. Kleinere Baustellen brauchen ihn nicht verpflichtend, profitieren aber oft von einer Einweisung in Erste Hilfe.
Entscheidend ist der Rettungsweg. Der Rettungsdienst muss die Baustelle erreichen. Der Betriebssanitäter muss ihm den Weg weisen können. Auf der Frankenwaldhöhe um Judenbach mit rund 6,6 Grad Jahresmittel und Schnee im Winter sind Zufahrten nicht immer frei. Wir klären vorab, wie ein Fahrzeug ans Ziel kommt. Den Weg halten wir im Plan fest.
Hinzu kommt die Art der Arbeit. Auf Baustellen in Hanglage, bei Arbeiten an Straßen und im Industriebau fallen Tätigkeiten an, bei denen Verletzungen schwerer ausfallen können, etwa Arbeiten in der Höhe, mit Maschinen oder im Verkehrsraum. Für solche Bereiche lohnt sich eine Besetzung, die schnell zur Stelle ist.

Der Betriebssanitäter versorgt Verletzte, bis der Rettungsdienst übernimmt. Welche Ausstattung dafür bereitsteht, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen und nach Größe der Baustelle ab.
Wir legen fest, wo der Rettungsdienst einfährt und wo er hält. Der Betriebssanitäter weist ihn ein und hält den Weg frei.
Brandschutzhelfer wissen, wie Brände auf Baustellen entstehen. Sie unterstützen bei der Evakuierung. Ihre Einsatzzeiten richten sich nach den Arbeiten, bei denen Brandgefahr besteht, etwa Schweißen oder Trennen.
Unfälle und Beinaheunfälle werden festgehalten. So lässt sich später nachvollziehen, was passiert ist. Daraus können Sie Abläufe verbessern.
Verletzte werden schnell versorgt, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Der Weg für Rettungsfahrzeuge ist vorab geklärt und wird frei gehalten.
Bei Baustellen über der Schwelle von 100 Versicherten erfüllen Sie die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1.
Vorfälle sind dokumentiert und liefern Hinweise für mehr Sicherheit.
→ Wir legen einen Treffpunkt an der Straße fest und weisen den Rettungsdienst dort ein. Die Adresse und der Weg stehen im Notfallplan.
→ Der Rettungsweg gehört zum Räumplan. Wir prüfen ihn bei Wetterumschwung und melden der Bauleitung, wenn er nicht frei ist.
→ Wir besetzen so, dass jede Stelle in angemessener Zeit erreicht wird. Wege und Sammelplätze werden markiert.
→ Ein Brandschutzhelfer begleitet Schweiß- und Trennarbeiten und kennt Fluchtwege und Löschmöglichkeiten. Die Ausstattung dazu stimmen wir nach Absprache ab.
Mit vielen Beschäftigten und Gewerken im Gewerbegebiet kann die Schwelle von 100 Versicherten erreicht sein.
Arbeiten im Verkehrsraum und mit Maschinen bergen besondere Verletzungsgefahren.
Auf der Höhe um Judenbach erschweren Gefälle und Witterung den Zugang.
Schweißen, Trennen und Dachabdichtungen verlangen Brandschutzhelfer.

Wir fragen nach Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten und Dauer.
Rettungsweg, Treffpunkt, Sammelplatz und Ansprechpartner werden festgelegt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer werden für die Zeiten eingeteilt, die gebraucht werden.
Wir kontrollieren den Rettungsweg regelmäßig und passen den Plan an.
Liegt eine große Baustelle im Gewerbegebiet bei Neuhaus-Schierschnitz, auf der mehr als 100 Beschäftigte verschiedener Firmen arbeiten, dann wird ein Betriebssanitäter eingesetzt. Er kennt den Plan mit Rettungsweg, Treffpunkt und Sammelplatz und steht den Beschäftigten bei Verletzungen zur Seite. Welche Ausstattung bereitliegt, wird nach Absprache festgelegt.
Kommen Arbeiten wie Schweißen oder Trennen hinzu, dann begleitet ein Brandschutzhelfer diese Phase. Im Winter wird der Rettungsweg täglich geprüft, damit ein Fahrzeug auch bei Schnee bis zur Baustelle gelangt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Notfallplan baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt, Sammelplatz und Wege sind dort angelegt. Der Sanitätsdienst nutzt sie. Ändert sich die Einrichtung, ändert sich auch der Rettungsweg.
Die Zugangskontrolle meldet dem Sanitätsdienst, wer sich auf der Baustelle befindet. Den Rettungsdienst lässt sie ohne Verzögerung ein. Beide Leistungen lassen sich in einer Besetzung abstimmen.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist er auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. Darunter entscheiden Gefährdung und Lage, ob ein Sanitätsdienst sinnvoll ist, etwa bei abgelegenen Baustellen in Föritztal.

Schildern Sie uns Größe, Lage und Art der Arbeiten. Wir schlagen Ihnen eine passende Besetzung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Föritztal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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