
Eine Baustelle in Föritztal beginnt mit der Frage, wo alles stehen soll. Die Gemeinde zählt 19 Ortsteile auf knapp 100 Quadratkilometern. Zwischen dem Talgrund bei Neuhaus-Schierschnitz auf rund 350 Metern und dem Straßendorf Judenbach auf rund 630 Metern liegen fast 300 Höhenmeter. Was im Tal als ebene Lagerfläche taugt, gibt es auf der Höhe oft nur als schmalen Streifen neben der Fahrbahn.
Wir planen die Baustelleneinrichtung deshalb für den einzelnen Standort. Das umfasst Containeranlagen und Sanitärlösungen genauso wie Baustrom und Bauwasser. Dazu kommen Bauzaun und Verkehrssicherung. Alles wird so angeordnet, dass Wege frei bleiben und die Nachbarschaft möglichst wenig merkt, dass nebenan gebaut wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Neuhaus-Schierschnitz liegt in einem Seitental der Föritz. Neuhaus zieht sich an der östlichen und Schierschnitz an der westlichen Talseite entlang, im Westen steigt der Schottenberg an und im Osten der Wirtemberg mit der Landesgrenze zu Bayern. Wer hier baut, hat wenig Spielraum in der Breite. Container, Lagerflächen und Bauzaun müssen in den schmalen Talboden passen, ohne die Durchfahrt zu versperren.
Im Gewerbegebiet südlich von Neuhaus-Schierschnitz sieht die Aufgabe anders aus. Dort bieten größere Flächen Platz für Lager und Containerdörfer. Auf dem früheren Werksgelände laufen jedoch Fertigung und Lieferverkehr weiter, also muss die Einrichtung so geplant werden, dass Zufahrten, Rangierwege und Abbiegeradien des Betriebs unberührt bleiben.
Judenbach ist ein drei Kilometer langes Straßendorf auf einer Hochfläche des südlichen Frankenwalds. Das Klima ist dort rauer als im Tal. Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei etwa 6,6 Grad und der Niederschlag bei rund 763 Millimetern im Jahr. Für die Einrichtung heißt das zweierlei. Wege und Stellflächen müssen bei Schnee und Nässe befahrbar bleiben. Baustrom und Bauwasser werden frostsicher geführt.

Wir legen fest, wo Büro- und Aufenthaltscontainer stehen und wo Material lagert. Im engen Talboden werden Lagerflächen gestaffelt. Auf der Höhe in Judenbach liegt der Schwerpunkt auf befestigten Stellflächen, die Wind und Schneelast aushalten.
Aufenthalts-, Büro- und Lagercontainer ordnen wir so an, dass kurze Laufwege entstehen und die Zufahrt frei bleibt. Sanitärlösungen planen wir nach Zahl der Beschäftigten und nach den Anschlussmöglichkeiten im jeweiligen Ortsteil.
In den alten Ortskernen ist die Zahl der Anschlusspunkte begrenzt. Wir klären früh, wo Strom und Wasser abgenommen werden können. Die Verteilung führen wir dann so, dass kein Gewerk auf das andere warten muss.
An den Bundesstraßen und in den engen Ortsdurchfahrten gehört die Absicherung der Baustellengrenze zur Einrichtung. Wir planen Zaunverlauf, Beschilderung und Absperrung so, dass Fußwege nutzbar bleiben und Anwohner ihre Grundstücke erreichen.
Sie bekommen einen Einrichtungsplan, der die Höhenlage, die Platzverhältnisse und die Zufahrten des konkreten Ortsteils berücksichtigt.
Container, Sanitär, Baustrom und Bauwasser werden gemeinsam geplant, sodass kein Gewerk erst improvisieren muss.
Die Absicherung zur Straße und zur Nachbarschaft ist von Beginn an mitgedacht.
Der Plan lässt sich anpassen, wenn sich im Bauablauf Flächen oder Zufahrten verändern.
→ Wir planen Stellflächen in Etappen. Angeliefert wird nur die Menge für den jeweiligen Bauabschnitt. Den Rest rufen wir später ab.
→ Zufahrten und Containerstandorte erhalten einen tragfähigen Unterbau und genügend Platz zum Räumen. Leitungen für Baustrom und Bauwasser legen wir so, dass sie nicht einfrieren oder überfahren werden.
→ Wir stimmen Einfahrt, Wendeflächen und Haltebereiche mit allen Beteiligten ab und legen sie so fest, dass Werksverkehr und Baustellenverkehr sich nicht kreuzen müssen.
→ Wir planen Entladezonen innerhalb der Baustelle ein und bemessen sie nach dem größten Fahrzeug, das erwartet wird. So müssen Lieferungen nicht auf der Straße warten.
Anbauten und Hallen am Rand von Neuhaus-Schierschnitz brauchen Lagerflächen und Zufahrten, die den laufenden Betrieb nicht behindern.
Neubau und Sanierung entlang der Dorfstraße verlangen eine Einrichtung auf wenig Raum und mit sicherer Verkehrsführung.
Arbeiten an Ortsdurchfahrten und Bundesstraßen brauchen Stellflächen und Absicherung entlang der Strecke.
Kirchen, Gemeindebauten und Wohnhäuser in den älteren Ortsteilen werden mit kleiner Einrichtung und viel Rücksicht auf Nachbarn saniert.

Wir erfassen Zufahrt, Gelände, Nachbarn und Anschlussmöglichkeiten im betreffenden Ortsteil.
Container, Lager, Entladezonen und Wege werden auf dem Plan so verteilt, dass sie zum Gelände passen.
Baustrom, Bauwasser, Bauzaun und Beschilderung werden abgestimmt und freigegeben.
Die Baustelle wird eingerichtet und bei Änderungen im Bauablauf nachgeführt.
Liegt eine Baustelle in einem alten Ortskern von Judenbach direkt an der Dorfstraße, dann bleibt für Container und Lager meist nur ein schmaler Streifen. Die Einrichtung wird dann in zwei Zonen geteilt, eine kleine Fläche für die Container und eine zweite für Material, das nur kurz zwischengelagert wird.
Kommt dazu, dass die Straße nur einseitig befahrbar bleibt, dann gehören eine abgestimmte Beschilderung und ein klar gekennzeichneter Fußweg zum Plan. Baustrom und Bauwasser werden an einem Punkt abgenommen und von dort verteilt, damit keine Leitung quer über die Fahrbahn läuft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was danach folgt. Aus dem Flächenplan ergibt sich, wo Lieferfahrzeuge halten und wie das Logistik-Management die Zeitfenster vergibt. Ebenso zeigt er, wo ein Zugang kontrolliert werden muss.
Wir stimmen die Einrichtung deshalb von Anfang an mit den anderen Leistungen ab, also mit Liefersteuerung, Zugangskontrolle, Entsorgung und Umweltkontrollen. So bleibt der Plan auch dann tragfähig, wenn sich der Bauablauf ändert.
Zwischen Neuhaus-Schierschnitz im Tal und Judenbach auf der Höhe liegen fast 300 Meter. Wir planen deshalb Zufahrt, Wetterschutz und Leitungsführung je Ortsteil getrennt und übernehmen keinen Standardplan von einem Ort auf den anderen.

Schildern Sie uns Ortsteil, Gelände und Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Föritztal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit