
Wer Material nach Neuhaus am Rennweg liefert, fährt bergauf. Die Stadt liegt im Thüringer Schiefergebirge auf rund 830 Metern. Die Anfahrt führt über Bergstraßen. Im Winter kommen Schnee und Glätte dazu, im Herbst Nebel.
Das Logistik-Management bringt Ordnung in diese Wege. Es legt fest, welcher Lastzug wann ankommt, wo er entlädt und wie er die Baustelle wieder verlässt. Für Vorhaben in Neuhaus am Rennweg bauen wir diese Planung auf Straßen, Wetter und Nachbarschaft vor Ort auf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bundesstraße 281 verbindet Saalfeld und Eisfeld und führt durch den Ort. Weitere Straßen gehen nach Katzhütte, Oberweißbach und Lauscha. Es gibt also wenige Hauptrouten. Jede Sperrung oder Glättestelle wirkt sich auf viele Lieferungen aus. Ein Lieferplan sollte daher Ausweichzeiten enthalten.
Das Wetter bestimmt den Fahrplan. Der Ort gilt als schneereich. Im Mai 1996 hielt sich zehn Tage lang dichter Nebel. Lieferungen mit Frischbeton, empfindlichen Bauteilen oder Kranbedarf brauchen daher Puffer und Absprachen mit dem Werk.
Viele Baustellen liegen mitten in Ortskernen, Wohnlagen oder neben Gästebetrieben. Wartende Lastzüge blockieren dort schnell die Straße. Deshalb gehört zum Konzept eine Wartezone außerhalb der engen Bereiche und ein Zeitfenster je Fahrzeug.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Er berücksichtigt Anfahrt über die Bundesstraße und Bergstraßen.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. In der kalten Jahreszeit planen wir mehr Puffer ein, damit Verzögerungen auf der Strecke nicht zu Stau am Tor führen.
Wir legen fest, wo Fahrzeuge warten und wie sie wenden. In engen Ortslagen bleibt so der Verkehr fließend.
Anwohner und Betriebe erfahren rechtzeitig, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Das senkt Beschwerden und hält Zufahrten frei.
Lastzüge kommen im vereinbarten Zeitfenster an und werden ohne Wartezeit entladen.
Straßen und Zufahrten im Ort bleiben für Anwohner und Gäste nutzbar.
Witterungsbedingte Verzögerungen wirken sich nicht auf den ganzen Bauablauf aus.
Die Bauleitung sieht jederzeit, was geliefert wurde und was als Nächstes kommt.
→ Wir planen Lieferungen mit Winterpuffern und halten Alternativtermine bereit. Schwere Lieferungen werden bei Wetterlagen verschoben, bei denen die Strecke nicht sicher befahrbar ist.
→ Lastzüge warten außerhalb und werden einzeln abgerufen. So bleibt der Straßenraum frei für Anwohner, Busse und Rettungsfahrzeuge.
→ Zeitkritische Lieferungen wie Beton bekommen einen frühen Termin am Tag. Der Plan wird täglich mit Bauleitung und Lieferanten abgeglichen.
→ Bei Baustellen an Hotels oder Freizeitanlagen legen wir Lieferzeiten in ruhige Stunden und trennen den Baustellenverkehr von Gästewegen.
Baustellen an engen Straßen, auf denen Lieferverkehr und Anwohner dieselbe Fläche nutzen.
Hallen und Werkstätten der Glasindustrie, bei denen Material und Betriebsverkehr getrennt laufen müssen.
Sanierungen von Unterkünften und Freizeitanlagen, die in der Saison ruhig bleiben sollen.
Straßen- und Leitungsbau mit großen Mengen Aushub und Schüttgut auf schmalen Zufahrten.

Wir sehen uns Anfahrten, Wendemöglichkeiten und Wartezonen rund um die Baustelle an.
Aus Gewerken und Bauphasen entsteht ein Plan mit Zeitfenstern und Puffern für die kalte Jahreszeit.
Fahrer und Händler erhalten Zufahrt, Zeitfenster und Ansprechpartner vorab.
Wir gleichen die Ankünfte mit dem Plan ab und passen Fenster bei Wetter oder Verzögerung an.
Wird ein Gebäude im Ortskern von Neuhaus am Rennweg umgebaut, dann gibt es kaum Platz vor dem Haus. In diesem Fall melden Lieferanten ihre Ankunft an. Eine Wartezone am Ortsrand hält die Lastzüge zurück, bis die Entladestelle frei ist.
Liegt die Baustelle in einem der höheren Ortsteile und ist Frost angesagt, dann ziehen wir schwere oder temperaturempfindliche Lieferungen auf den Vormittag vor. Das lässt Zeit für einen zweiten Versuch am selben Tag.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lieferplan hängt von der Baustelleneinrichtung ab. Wo Abladezonen, Lagerflächen und Tore liegen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig arbeiten können. Beides planen wir aus einem Guss.
Auf der Baustelle setzt die operative Baulogistik den Plan um. Dort wird entladen, eingelagert und verteilt. Das Logistik-Management liefert die Vorgaben und prüft, ob sie im Alltag tragen.
Die Hauptroute ist die Bundesstraße 281. Dazu kommen Zufahrten aus den Tälern. Wir planen Lieferungen mit Zeitfenstern und Reserve für Glätte oder Nebel, damit Ankunft und Entladung verlässlich zusammenpassen.

Nennen Sie uns Baustelle, Zufahrt und Zeitraum. Wir entwerfen einen Lieferplan, der zur Lage passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neuhaus am Rennweg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit