
Eine Baustelle in Aschaffenburg wird selten auf freiem Feld beliefert. Die Lieferfahrzeuge nutzen dieselben Straßen wie der Berufsverkehr der Stadt. Die B 26 führt durch die Innenstadt, drei Anschlussstellen verbinden das Stadtgebiet mit der A 3. Fünf Brücken führen über den Main. Wer dort liefert, muss mit Engpässen an diesen Punkten rechnen.
Logistik-Management heißt, diese Rahmenbedingungen in einen Ablaufplan zu übersetzen. Wir entwickeln für Ihr Vorhaben ein Konzept, in dem Materialflüsse, Zeitfenster und Entladeplätze zusammenpassen. Ziel ist, dass die Fahrzeuge nicht warten müssen und Anwohner nicht mehr belastet werden als nötig.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Aschaffenburg liegt rund 40 Kilometer von Frankfurt entfernt und ist über Straße und Schiene an das Rhein-Main-Gebiet angebunden. Viele Lieferungen kommen deshalb über die A 3 oder aus dem Frankfurter Raum. Für die Planung heißt das, Ankunftszeiten so zu staffeln, dass die Fahrzeuge nicht gleichzeitig vor dem Tor stehen.
Die Wege in der Stadt sind vorgegeben. Mit dem Ausbau der B 26 zu vier Streifen und mit dem Nordring, der die Schillerstraße entlastet, hat sich der Verkehr in Teilen verlagert. Ein Logistikkonzept sollte solche Achsen berücksichtigen und für Schwerverkehr feste Routen vorsehen, damit Wohnstraßen in Damm, Schweinheim oder Nilkheim frei bleiben.
Hinzu kommt die Nachbarschaft. In der Stadtmitte liegen Wohnen, Handel, Hochschule und Klinikum nah beieinander. Anlieferfenster müssen deshalb mit Ruhezeiten und Betriebsabläufen der Umgebung abgestimmt werden. Wir sprechen solche Punkte früh an, damit später nicht nachgesteuert werden muss.

Rohbau, Ausbau und Fassade haben unterschiedliche Materialströme. Wir beschreiben für jede Phase, was wann in welcher Menge ankommt und wo es entladen wird.
Jedes Fahrzeug erhält ein Fenster für die Anfahrt. Dadurch bildet sich vor der Baustelle keine Schlange. Der Kran oder Stapler wird gleichmäßig ausgelastet.
Wir legen die Anfahrtswege fest und benennen, wo Fahrzeuge kurz warten dürfen. Für Baustellen nahe der B 26 oder am Hafen heißt das, Zu- und Abfahrt getrennt zu führen.
Wir bereiten Hinweise für Anlieger und Betriebe vor. Sie erfahren, wann mit erhöhtem Lieferverkehr zu rechnen ist. Außerdem bekommen sie einen Ansprechpartner.
Lieferfahrzeuge warten seltener, weil sie ein festes Fenster haben.
Kran und Stapler arbeiten gleichmäßiger, da Entladungen über den Tag verteilt sind.
Die Umgebung der Baustelle wird weniger belastet, weil Routen und Zeiten bekannt sind.
Änderungen im Bauablauf erreichen die Lieferanten rechtzeitig.
→ Wir vergeben feste Zeitfenster und verteilen die Anfahrten über den Tag. Eine Übersicht zeigt, welche Gewerke wann beliefert werden.
→ Wir legen eine feste Route für Schwerverkehr fest und informieren Lieferanten vorab. Fahrzeuge, die falsch abbiegen, sind so die Ausnahme.
→ Wir planen kurze Standzeiten ein und stimmen Entladung und Kranbetrieb aufeinander ab. Material, das nicht sofort gebraucht wird, bleibt im Lager außerhalb.
→ Wir passen die Zeitfenster an und geben die Änderung an Lieferanten weiter, bevor die Fahrzeuge losfahren.
Das Hafengelände ist über Straße, Schiene und Wasser erschlossen. Bei Bauvorhaben dort laufen Schwertransporte und Betrieb nebeneinander.
Neubauten entlang der Würzburger Straße und anderer Hauptachsen werden über eng befahrene Straßen beliefert.
Sanierungen und Umbauten in dichter Lage brauchen kurze Standzeiten und abgestimmte Entladung.
Arbeiten an Verkehrsachsen wie der B 26 oder den Mainquerungen erfordern geordnete Anlieferung bei laufendem Verkehr.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerke und Materialmengen und erfragen die Randbedingungen Ihres Grundstücks.
Wir legen Routen, Zeitfenster und Entladeplätze fest und stimmen sie mit Ihnen ab.
Lieferanten und Gewerke erhalten die Regeln für Anfahrt und Entladung vor dem ersten Fahrzeug.
Wir gleichen den Plan mit dem Baufortschritt ab und ändern ihn, wenn es nötig ist.
Liegt eine Baustelle in Aschaffenburg an einer Hauptstraße und die Entladefläche fasst nur ein Fahrzeug, dann entscheidet der Takt über den Baufortschritt. Wir teilen den Tag in Fenster ein und legen fest, welche Lieferung in welches Fenster passt. Schwere oder lange Fahrzeuge bekommen die Zeiten, in denen der Verkehr in der Umgebung ruhiger ist.
Wird zusätzlich ein Kran gebraucht, dann stimmen wir sein Zeitfenster mit der Anlieferung ab. So steht das Fahrzeug nicht auf der Straße, während der Kran noch belegt ist. Der Plan wird täglich mit dem Bauleiter abgeglichen und bei Bedarf angepasst.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Einrichtung auf. Zufahrt, Wendefläche und Entladeplatz sind dort festgelegt. Das Logistik-Management füllt diese Flächen mit einem Zeitplan. Ohne diese Abstimmung wäre ein Zeitfenster nur ein Wunsch, den die Fläche nicht erfüllen kann.
Die Umsetzung vor Ort übernimmt die operative Baulogistik. Dort läuft ab, was im Konzept steht: Einweisung der Fahrzeuge, Verteilung des Materials und Entsorgung. Für die Zugangskontrolle am Tor stimmen wir Fahrzeuglisten mit der Sicherheit ab.
Weil die Anlieferung über Straßen läuft, die auch der Alltagsverkehr nutzt. Ein Konzept legt Routen und Zeitfenster fest, damit Fahrzeuge nicht warten und die Umgebung nicht unnötig belastet wird. Je dichter die Lage, desto wichtiger ist diese Planung.

Beschreiben Sie uns kurz Lage und Zeitplan. Wir sagen Ihnen, was ein Lieferkonzept für Ihr Vorhaben umfassen sollte.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Aschaffenburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit