
Ein Lastzug, der auf dem Weg zur Baustelle in Groß-Umstadt die falsche Abzweigung nimmt, kann in der Altstadt nicht mehr wenden. Die Gassen rund um den Marktplatz sind für moderne Fahrzeuge nicht gebaut. Außerhalb der Kernstadt ist es einfacher, aber auch dort teilen sich Baustellenverkehr, Anwohner und Berufspendler dieselben Straßen.
Logistik-Management bedeutet, Lieferungen vorab zu planen, statt sie am Tor zu sortieren. Wir erstellen für Groß-Umstadt Anlieferpläne mit Zeitfenstern, legen Routen fest und halten die Abläufe mit Lieferanten und Bauleitung zusammen. Wer weiß, wann welches Fahrzeug kommt, vermeidet Stau am Baufeld und Ärger mit der Nachbarschaft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Als Umgehung führt die B 45 am Zentrum vorbei und verbindet den Odenwald mit dem Rhein-Main-Gebiet. Die B 26 als Schnellstraße kreuzt sie bei Dieburg. Für Lieferanten bedeutet das einen klaren Zulauf bis zum Stadtrand. Die letzten Kilometer durch Wohngebiete und Gassen sind dann der Engpass, den ein Anlieferplan auflösen muss.
Die Kernstadt mit ihren Fachwerkhäusern und Adelshöfen hat schmale Straßen und viele Fußgänger. Ein Lieferwagen, der dort hält, blockiert schnell den Verkehr. Zeitfenster am frühen Morgen oder außerhalb der Hauptverkehrszeit helfen. Schwere Lasten kommen besser auf einen Umschlagplatz am Rand, von dem kleinere Fahrzeuge die Baustelle bedienen.
Zur Stadt gehören acht Stadtteile mit eigenen Zufahrten und teils engen Ortsdurchfahrten. Wer dort baut, muss Fahrwege und Wendemöglichkeiten kennen. Im Gewerbegebiet an der Georg-August-Zinn-Straße kommt Lieferverkehr von Großmärkten und einem Paketzentrum hinzu. Das verlangt bei Terminen für Anlieferungen mehr Abstimmung, als der Blick auf die Karte vermuten lässt.

Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. So steht nicht mehr Fahrzeug an Fahrzeug vor dem Tor. Entladen und Verbauen lassen sich aufeinander abstimmen.
Wir legen fest, über welche Straßen Lieferanten fahren. Die Strecke geben wir vorab weiter. Altstadtgassen und Ortsdurchfahrten in den Stadtteilen werden damit nicht dem Navigationsgerät überlassen.
Wo große Fahrzeuge nicht bis zur Baustelle kommen, planen wir einen Umschlagplatz. Von dort bringen kleinere Fahrzeuge das Material in Etappen heran.
Wir stimmen Lieferzeiten mit Anwohnern und Geschäften im Umfeld ab. Das senkt Beschwerden und hält die Baustelle im guten Gespräch mit dem Quartier.
Fahrzeuge warten nicht am Tor, weil jede Lieferung ihr Zeitfenster hat.
Die Altstadt und die Wohnstraßen werden nur so belastet, wie es für den Bau nötig ist.
Material kommt zu dem Zeitpunkt an, zu dem es eingebaut werden soll.
Anwohner und Nachbarbetriebe wissen, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist.
→ Die Route wird vorab festgelegt und mit dem Fahrer geklärt. Große Fahrzeuge halten vor der engen Zone, ab dort übernimmt ein kleineres Fahrzeug.
→ Der Zeitplan verteilt die Ankünfte über den Tag. Jedes Fahrzeug bekommt ein Zeitfenster. Die Entladestelle wird damit nur einmal belegt.
→ Im Gewerbegebiet legen wir Anlieferungen so, dass sie nicht mit Spitzen im Lieferverkehr der Nachbarschaft zusammenfallen. Das erfordert kurze Absprachen im Voraus.
→ Ein Reinigungsplan für die Zufahrt wird gemeinsam mit dem Anlieferplan erstellt. Ausfahrten werden kontrolliert, bevor Schmutz auf die Straße gelangt.
Material für Fachwerkhäuser kommt in kleinen Mengen und über enge Gassen, was dichte Taktung verlangt.
Mehrere Bauherren bauen gleichzeitig. Der Lieferverkehr teilt sich einzelne Zufahrtsstraßen.
Fertigteile, Stahl und Maschinen verlangen Routen für große Fahrzeuge und exakte Zeitfenster.
Rund um die Stationen der Odenwaldbahn grenzt der Baustellenverkehr an Park- und Bahnflächen.

Wir sehen uns Straßen, Wendeflächen und Engstellen rund um das Baufeld an.
Aus Bauzeitenplan und Lieferliste entstehen Zeitfenster, Routen und Entladestellen.
Lieferanten, Gewerke und Nachbarn erhalten die Regeln und die Strecke vorab.
Im Betrieb wird der Plan laufend mit der Lage vor Ort abgeglichen und bei Bedarf geändert.
Liegt eine Baustelle im Zentrum von Groß-Umstadt, dann können Lastzüge die Gassen nicht befahren. In diesem Fall legen wir einen Umschlagpunkt am Stadtrand fest. Dort kommt das Material an. Kleinere Fahrzeuge fahren es in Etappen zum Baufeld. Jede Etappe hat ein Zeitfenster, das mit den Anwohnern abgestimmt ist.
Wird in einem Stadtteil wie Richen oder Semd gebaut, dann führt die Lieferung oft über eine einzige Ortsdurchfahrt. Wir halten in diesem Fall die Fahrzeuge zurück, bis die Entladestelle frei ist. Den Fahrern geben wir die Strecke vor. So entsteht kein Rückstau auf der Straße.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management in Groß-Umstadt greift in alle Gewerke ein. Der Anlieferplan richtet sich nach dem Bauzeitenplan: Was am Montag verbaut wird, soll am Montag oder kurz davor eintreffen, nicht eine Woche früher.
Mit der Baustelleneinrichtung teilt sich der Plan die Flächen für Entladung und Lagerung. Mit der operativen Baulogistik verbindet ihn das Personal an der Entladestelle. So greifen Planung und Ausführung auf der Baustelle ineinander.
Große Fahrzeuge halten vor der engen Zone, kleinere bringen das Material in Etappen heran. Dafür legen wir Strecke und Zeitfenster vorab fest. So bleiben die Gassen frei und der Bau erhält sein Material zum richtigen Zeitpunkt.

Nennen Sie uns Baustelle und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Zeitfenster und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Groß-Umstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit