
Eine Baustelle ist nur so schnell wie ihre Anlieferung. In Worms kommen Lastwagen über die A 61, die B 9 und die B 47 an, queren den Rhein über die Nibelungenbrücke oder erreichen das Industriegebiet im Norden und den Hafen. Je nach Baufeld enden diese Wege in einer breiten Werkszufahrt oder in einer Straße, die nebenbei Anwohner, Radfahrer und Linienverkehr aufnimmt.
Logistik-Management heißt, diese Wege vorab zu ordnen. Wir entwickeln ein Konzept, das Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse zusammendenkt und jeder Lieferung ein Zeitfenster zuweist. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss ohne Stau vor dem Tor.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt an Verkehrsachsen, die weit über Worms hinaus genutzt werden. Wer hier anliefert, teilt sich Straßen mit Berufsverkehr, denn rund 45 Prozent der Beschäftigten pendeln ein oder aus. Zu Stoßzeiten wirkt sich das auf jede Zufahrt aus. Zeitfenster für Anlieferungen müssen deshalb gezielt abseits der Spitzen liegen.
Hinzu kommt der Rhein als Grenze. Für Fahrzeuge aus Richtung Osten führt der Weg über die Nibelungenbrücke, deren zweite Brücke 2008 eröffnet wurde. Ein Stau auf der Brücke betrifft Lieferketten sofort. Wir planen Ausweichrouten und Pufferzeiten ein, wo ein Termin eng mit einer Rheinquerung verknüpft ist.
In der Innenstadt und rund um die Sehenswürdigkeiten entscheidet die Nachbarschaft mit. Veranstaltungen wie die Nibelungen-Festspiele am Dom ziehen Besucher an. Auch gewöhnliche Markttage belegen Straßen und Plätze. Wir legen Lieferzeiten so fest, dass sie zu solchen Terminen passen. Mit Bauleitung und Beteiligten stimmen wir sie ab.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Lieferketten und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Er hält fest, welche Zufahrt für welche Lieferung gilt, wo entladen wird und wie Fahrzeuge das Baufeld wieder verlassen.
Jeder Lastwagen erhält ein Zeitfenster. So entstehen keine Warteschlangen vor dem Tor. Materialien kommen dann an, wenn sie verarbeitet werden. In Worms legen wir die Fenster so, dass Berufsverkehr und Marktbetrieb möglichst wenig kollidieren.
Wo Fahrzeuge einbiegen, wie sie wenden und wo sie warten dürfen, planen wir mit Blick auf Anwohner und öffentlichen Verkehr. Das gilt für schmale Straßen im Stadtkern genauso wie für große Zufahrten im Industriegebiet.
Wir halten Kontakt zu Bauleitung, Gewerken und, wo es nötig ist, zu den Verantwortlichen benachbarter Flächen. Änderungen am Zeitplan sprechen wir frühzeitig ab, damit niemand von einer Sperrung oder einer Lieferspitze überrascht wird.
Weniger Wartezeit vor dem Tor, weil Lieferungen in festen Zeitfenstern ankommen.
Ein Ablaufplan, der Zufahrt, Entladeort und Rückweg für jedes Fahrzeug festlegt.
Frühe Abstimmung mit Bauleitung, Gewerken und Nachbarschaft statt Improvisation am Tor.
Pufferzeiten und Ausweichwege, wo eine Lieferung an eine Rheinquerung gebunden ist.
→ Wir verschieben Zeitfenster in verkehrsarme Stunden und takten die Fahrzeuge so, dass nie mehr als ein bestimmter Teil gleichzeitig am Tor wartet.
→ Wir planen Pufferzeiten und alternative Anfahrten ein und legen für zeitkritische Lieferungen, etwa Beton, früh fest, welcher Weg gilt.
→ Wir gleichen den Lieferplan mit bekannten Terminen ab und verlegen Anlieferungen, wenn eine Straße voraussichtlich nicht nutzbar ist.
→ Wir erfragen die Regeln früh, geben sie an die Lieferanten weiter und tragen sie in den Ablaufplan ein.
Große Bauteile und viele Lastwagen treffen auf ein Gebiet, in dem Logistik und Dienstleistungen ohnehin wachsen.
Chemie, Kunststoff, Metall und Maschinenbau gehören zur Wormser Industrie, Neubauten dort folgen Werksregeln und festen Zufahrten.
Enge Straßen, Märkte und Besucherströme verlangen kleine Lieferfenster und Fahrzeuge, die zur Straßenbreite passen.
Im Hafen laufen Frachter, Schienenverkehr und Lastwagen zusammen, Baustellen dort müssen sich in diesen Betrieb einfügen.

Wir sammeln Gewerke, Mengen, Fahrzeugarten und Termine und klären, welche Zufahrten zur Verfügung stehen.
Aus dem Bedarf entsteht ein Plan mit Zeitfenstern, Entladeorten und Wegen für jede Lieferart.
Spediteure und Fahrer erhalten die Zufahrt, das Zeitfenster und die Regeln des Geländes vorab.
Während der Bauzeit passen wir Fenster und Wege an, wenn sich Termine, Verkehr oder Gewerke ändern.
Liegt eine Baustelle in der Nähe der Innenstadt und müssen innerhalb weniger Tage Betonlieferungen, Stahl und Ausbaumaterial ankommen, dann würde ohne Steuerung vieles gleichzeitig eintreffen. Wir teilen die Lieferungen in Fenster auf, ordnen sie nach Gewerken und halten die Straße vor der Einfahrt frei.
Wird ein Gebäude im Industriegebiet im Norden errichtet, dann kommen Lastwagen häufig in größerer Zahl und aus Richtung der Autobahn. Dort setzen wir auf eine getrennte Ein- und Ausfahrt, eine Wartefläche auf dem Gelände und eine klare Anweisung an die Fahrer, in welcher Reihenfolge sie vorfahren.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrten, Tore und Lagerflächen, die dort festgelegt werden, bestimmen, wie viele Fahrzeuge pro Stunde abgefertigt werden können. Beide Planungen laufen deshalb Hand in Hand.
Im laufenden Betrieb unterstützt die operative Baulogistik die Umsetzung. Wer Material annimmt, lagert und verteilt, folgt dem Zeitplan, den das Konzept vorgibt. Bei Bedarf ergänzt die Baustellensicherheit den Zugang für Lieferanten, damit nur angemeldete Fahrzeuge auf das Gelände kommen.
Ohne Plan treffen Lieferungen oft gleichzeitig ein, Fahrzeuge warten auf der Straße und Gewerke blockieren sich. Ein Konzept mit festen Zeitfenstern verteilt die Lieferungen über den Tag und hält Zufahrt und Straße frei.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan, dann besprechen wir mit Ihnen die Liefersteuerung für Ihr Baufeld.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Worms. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit