
Material kommt nach Osthofen vor allem über die Straße. Die A 61 hat eine Zu- und Ausfahrt bei Gundersheim. Richtung Rhein verläuft die B 9. Die Bahnstrecke Mainz–Mannheim führt mitten durch die Stadt. Für Lieferfahrzeuge heißt das: Die Anfahrt ist gut zu finden, die letzten Meter bis zur Baustelle aber sind oft schmal und werden von anderen genutzt.
Logistik-Management bedeutet, diese letzten Meter zu planen. Wir entwickeln ein Konzept für alle Gewerke und Lieferketten, legen Zeitfenster für die Anlieferung fest und steuern sie digital. Ziel ist, dass Fahrzeuge dann ankommen, wenn ihre Ladung gebraucht wird. Sie sollen nicht vor der Baustelle warten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Osthofen ist ein Weinort. Rund um die Stadt liegen Rebflächen. Im Herbst mischt sich der Verkehr der Lese in den Alltag. Schlepper und Anhänger nutzen dieselben Straßen wie Lastwagen und Betonmischer. Wer Anlieferungen für diese Zeit plant, sollte Spitzen des landwirtschaftlichen Verkehrs kennen und Lieferfenster darum legen.
Im alten Ortskern sind die Straßen schmal und die Gebäude dicht gesetzt. Ein Sattelzug kann dort selten wenden oder rückwärts einfahren. Wir prüfen deshalb schon in der Planung, welche Fahrzeuggrößen den Weg schaffen, ob Material umgeladen werden muss und wo ein kurzer Halt zum Abladen möglich ist, ohne den Verkehr zu sperren.
Die Bahnstrecke bildet eine weitere Linie, die Planung und Anlieferung prägt. Die S-Bahn fährt im Halbstundentakt. Übergänge sowie Zufahrten im Bahnhofsumfeld sind dadurch regelmäßig belegt. Für Vorhaben rund um den Bahnhof berücksichtigen wir diese Takte, wenn wir Lieferfenster vergeben.

Wir legen fest, welches Material wann auf welchem Weg zur Baustelle kommt. Dabei berücksichtigen wir Fahrzeuggrößen, Entladeplätze und die Reihenfolge der Gewerke.
Jedes Fahrzeug erhält ein festes Fenster. So entstehen keine Warteschlangen in schmalen Straßen. Anlieger werden nicht durch stehende Lastwagen blockiert.
Wir bringen Lieferfenster mit Erntespitzen, Bahntakten und den Bedürfnissen der Anlieger zusammen, damit niemand ausgebremst wird.
Wir verkürzen Wege auf der Baustelle und vermeiden doppeltes Umladen. Das spart Zeit und hält die Straßen frei.
Fahrzeuge kommen mit festem Zeitfenster an und warten nicht in der Straße.
Die Planung berücksichtigt Erntesaison, Bahntakt und enge Zufahrten.
Weniger Standzeiten halten Straßen und Nachbarn frei.
Alle Gewerke arbeiten nach demselben Lieferplan und nicht gegeneinander.
→ Wir bestimmen vorab die passende Fahrzeuggröße, planen Umladepunkte und legen kurze Haltezeiten fest.
→ Wir verschieben Anlieferungen aus den stärksten Zeiten heraus und wählen Routen, die den Erntebetrieb nicht stören.
→ Lieferfenster werden so gesetzt, dass Fahrzeuge nicht in stehenden Schlangen vor Übergängen enden.
→ Wir halten Zufahrten frei, informieren Betroffene rechtzeitig über Lieferzeiten und passen die Planung an, wenn sich Bedarfe ändern.
Betonlieferungen, Stahl und Fertigteile über längere Zeit, oft nahe an Wohn- und Weinbaugebieten.
Anlieferungen im Takt der Bahn mit begrenztem Platz für wartende Fahrzeuge.
Kleine Lieferungen in engen Straßen, bei denen Zeitfenster und Fahrzeuggröße entscheidend sind.
Material für Tiefbau auf Straßen, die zugleich Wirtschafts- und Anliegerverkehr tragen.

Wir betrachten Routen von der A 61 und der B 9 bis zur Baustelle und halten Engstellen fest.
Aus Bauablauf und Fahrzeugarten entsteht ein Plan mit Zeitfenstern.
Lieferanten bekommen ihre Zeiten und Anfahrtshinweise vorab.
Während der Bauzeit passen wir Fenster an, wenn sich Ablauf, Verkehr oder Wetter ändern.
Liegt eine Baustelle am Ortsrand von Osthofen und steht ein Betonguss an, dann fahren mehrere Mischer nacheinander an. Fällt der Termin in die Weinlese, dann konkurrieren sie auf denselben Straßen mit Schleppern und Anhängern. Wir legen in diesem Fall ein festes Zeitfenster pro Fahrzeug fest und wählen eine Route, die möglichst wenige Engstellen berührt.
Kommt gleichzeitig Material für den Innenausbau, dann wird es zeitlich getrennt. So steht kein Fahrzeug im Ortskern, während ein Mischer wartet. Die Fahrer erhalten vorab Anfahrtshinweise und wissen, wo abgeladen wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept für den Lieferverkehr hängt an der Baustelleneinrichtung. Wo Abladeflächen und Zufahrten liegen, bestimmt, welche Fenster möglich sind. Deshalb stimmen wir beide Planungen miteinander ab.
Bei der operativen Umsetzung übernimmt das Baulogistikteam vor Ort die Steuerung. Zugangskontrolle und Schrankendienst sorgen dafür, dass nur angemeldete Fahrzeuge einfahren und die Fenster eingehalten werden.
Die A 61 und die B 9 führen in die Region. Für die letzten Meter prüfen wir, welche Fahrzeuggröße die Zufahrt zur Baustelle schafft. Bei Bedarf planen wir Umladepunkte ein.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben, dann klären wir Zufahrten und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Osthofen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit