
In Simmern kommt jede Lieferung auf der Straße an. Die Hunsrückbahn ist stillgelegt, der Bahnhof dient als Busbahnhof. Material erreicht die Stadt über die vierstreifige B 50 südlich des Zentrums sowie die A 61 bei Rheinböllen. Von dort geht es in die Simmerner Mulde. Erst auf den letzten Kilometern entscheidet sich, ob ein Lastzug zügig zur Baustelle kommt.
Logistik-Management heißt, diese letzten Kilometer vorab zu planen. Wir legen fest, wann welches Fahrzeug eintrifft, auf welchem Weg es fährt und wo es abgeladen wird. In einer Stadt mit Altstadt im Tal und Gewerbe auf den Höhen sind das zwei sehr verschiedene Aufgaben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der alte Stadtkern liegt im Tal des Simmerbachs. Die Straßen sind dort schmal. Lastzüge kommen schnell an Grenzen. Für Baustellen im Kern bieten sich kleinere Fahrzeuge und feste Zeitfenster an, damit nicht zwei Lieferungen gleichzeitig vor derselben Einfahrt stehen.
Auf den Höhen sieht es anders aus. Dort sind die Zufahrten breiter, dafür kommt der Verkehr gebündelt über wenige Straßen. Zu Zeiten, in denen Beschäftigte zur Arbeit oder wieder nach Hause fahren, lohnt es sich, Lieferungen zeitlich zu entzerren.
Simmern ist Sitz von Kreisverwaltung, Amtsgericht und Schulen. Rund um diese Gebäude herrscht zu bestimmten Zeiten viel Fußverkehr. Eine gute Liefersteuerung nimmt darauf Rücksicht und legt die Anlieferung auf ruhigere Stunden.

Wir beschreiben Anfahrtswege, Wendemöglichkeiten und Haltepunkte. Das Konzept berücksichtigt, ob die Baustelle im Tal oder auf der Höhe liegt und welche Fahrzeuggrößen dort passen.
Jede Anlieferung bekommt ein festes Zeitfenster. So stehen keine Fahrzeuge in Warteschlangen auf öffentlichen Straßen. Entladen und Einbau greifen ineinander.
Wo Lieferverkehr Nachbarn oder Linienbusse berührt, stimmen wir Zeiten ab. Wird die Straße kurzzeitig eingeengt, sorgen wir für Einweisung und Beschilderung.
Ändert sich der Bauablauf, ändert sich auch die Lieferfolge. Wir ziehen Zeitfenster nach, damit Material zum Gewerk passt und nicht davor oder danach eintrifft.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern kommen zum vereinbarten Zeitpunkt.
Anwohner und Verkehr in Simmern/Hunsrück werden weniger beeinträchtigt.
Material trifft ein, wenn das Gewerk es braucht.
Zeitfenster und Wege sind für alle Beteiligten nachvollziehbar dokumentiert.
→ Kleinere Fahrzeuge und Lieferungen in kleineren Mengen. Die Reihenfolge wird so festgelegt, dass immer nur ein Fahrzeug an der Einfahrt steht.
→ Die Anfahrt über B 50 und A 61 wird mit den Lieferanten abgesprochen. Ausweichrouten werden vorab benannt, falls eine Strecke zeitweise nicht frei ist.
→ Schwere Fahrzeuge bekommen Routen mit gut befahrbaren Straßen. Bei Steigungen sind Anhalten und Wenden auf der Baustelle einzuplanen.
→ Lieferzeiten werden außerhalb der Stoßzeiten angesetzt. Das verringert Wartezeiten und entlastet auch Anwohner.
Große Lieferungen für Erweiterungen von Betrieben und Handelsstandorten, bei denen der Werksverkehr nicht gestört werden soll.
Lieferungen bei laufendem Betrieb, bei denen Zufahrten für den Rettungsdienst frei bleiben müssen.
Kleine Anlieferungen in engen Straßen mit festen Zeitfenstern und Rücksicht auf die Nachbarschaft.
Baustoffe für neue Wohnviertel, die gebündelt über wenige Zufahrten ankommen.

Wir sammeln, welche Materialien in welchen Fahrzeugen kommen und wie sie zur Baustelle gelangen. Daraus ergeben sich Anforderungen an Zufahrt und Haltepunkte.
Aus dem Bauablauf leiten wir ab, wann welches Material gebraucht wird. Jede Lieferung erhält ihren Slot.
Lieferanten bekommen Anfahrtsweg, Zeitfenster und Ansprechpartner. So kennt jeder Fahrer den letzten Abschnitt vorab.
Während der Bauzeit prüfen wir, ob der Plan trägt. Verschiebt sich etwas, werden Slots neu verteilt.
Wird ein Gebäude im Altstadtbereich saniert, dann fahren kleine Fahrzeuge in festen Zeitfenstern an. Die Lieferfolge ist so gelegt, dass das Entladen abgeschlossen ist, bevor das nächste Fahrzeug einbiegt. Liegt in der Nähe eine Schule oder Verwaltung, wird die Anlieferung auf die Zeiten gelegt, in denen dort weniger Betrieb herrscht.
Entsteht dagegen eine Halle auf den Höhen, dann geht es um größere Mengen. Beton, Stahl und Fertigteile kommen über die B 50 und werden über wenige Zufahrten geführt. Hier hilft eine Reihenfolge, bei der die schweren Lieferungen vor die leichten gezogen werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Einrichtung zurück: Wo Fahrzeuge halten dürfen, entscheidet der Einrichtungsplan. Umgekehrt zeigt die Liefersteuerung, ob Flächen und Zufahrten ausreichen oder angepasst werden müssen.
Ist die Anlieferung mit Zugangskontrolle und operativem Einsatz verzahnt, verkürzt das die Abstimmung. Wer die Einfahrt regelt, weiß auch, welche Lieferung als Nächstes erwartet wird.
Die vierstreifige B 50 verläuft südlich der Stadt, die A 61 ist bei Rheinböllen angeschlossen. Von dort erreichen Fahrzeuge die Simmerner Mulde. Die letzten Kilometer bis zur Baustelle planen wir gemeinsam mit den Lieferanten.

Erzählen Sie uns, was und wie viel angeliefert werden soll. Wir melden uns und machen einen Vorschlag für die Steuerung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Simmern/Hunsrück. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit