
Wer in Idar-Oberstein Material anliefern lässt, fährt durch ein Tal, in dem Straßen, Bahnlinie und Nahe nebeneinander verlaufen. Die B 41 ist die große Achse und führt in Oberstein über die Nahe hinweg. Davon abzweigende Straßen sind oft schmal, manche steigen steil zu den Höhenstadtteilen an. Ein einziger stehender Lastzug kann dort einen ganzen Straßenzug blockieren.
Logistik-Management heißt für uns, diese Lage vor dem ersten Liefertag zu ordnen. Wir legen fest, wer wann kommt, welche Route er nimmt und wo er wartet. So wird aus vielen einzelnen Fahrten ein planbarer Verkehr, der Anwohner und die übrigen Verkehrsteilnehmer in Idar-Oberstein so wenig wie möglich belastet.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Nahetal bietet für den Lieferverkehr wenige Alternativrouten. Wird eine Straße gesperrt oder staut sich der Verkehr auf der B 41, erreichen die Lastzüge das Baufeld nicht oder zu spät. Deshalb brauchen Baustellen hier ein Konzept mit Ausweichplan und einer Reihenfolge, die auch bei Verspätung funktioniert.
Die Stadt besteht aus zwei historischen Kernen und vielen Stadtteilen, die auf unterschiedlichen Höhen liegen. Zwischen Tal und Höhe liegen Steigungen, auf denen schwere Fahrzeuge langsam sind. Beim Planen der Zeitfenster rechnen wir diese Wege mit ein und vermeiden, dass sich Fahrzeuge an Engstellen begegnen.
Hinzu kommt die Nachbarschaft. In den Talkernen stehen Wohnhäuser, Läden und Werkstätten dicht beieinander, an den Straßen laufen Fußgänger entlang. Lieferungen früh am Morgen oder spät am Abend stören dort mehr als zur Mittagszeit. Wir stimmen die Fenster daher mit den Anliegern und der Bauleitung ab.

Wir beschreiben Lieferwege, Entladestellen, Wartebereiche und Zeitfenster. Das Konzept gilt für genau eine Baustelle und berücksichtigt die Enge im Tal ebenso wie die Steigungen zu den Höhenlagen.
Jeder Lastzug bekommt ein Zeitfenster. Die Fahrer wissen, wann sie am Baufeld sein sollen. Wartezeiten auf der Straße, die in engen Lagen sofort zu Rückstau führen, werden damit vermieden.
Für Halteverbote, Sperrungen oder Sondergenehmigungen sind Absprachen mit der Stadt nötig. Wir bereiten diese Absprachen vor und halten fest, wer wann wo anliefern darf.
Wenn die Hauptstrecke blockiert ist, gibt es einen zweiten Weg oder verschobene Slots. Wir legen vorher fest, wer informiert wird und was mit bereits unterwegs befindlichen Fahrzeugen geschieht.
Fahrzeuge kommen gestaffelt statt gleichzeitig am Baufeld an.
Anwohner und Verkehr werden weniger belastet, weil Wartezeiten auf der Straße entfallen.
Gewerke bekommen ihr Material dann, wenn sie es verbauen können. Fläche müssen sie dafür nicht vorhalten.
Bei Störungen gibt es einen bekannten Plan, den alle Beteiligten kennen.
→ Slots werden so gelegt, dass entgegenkommende Fahrzeuge getrennt bleiben. Wo eine Straße zu schmal ist, regeln wir die Zufahrt zeitlich oder mit Einweisung.
→ Wir bündeln Lieferungen, entladen mit kurzen Standzeiten und halten Gehwege frei. Ruhezeiten der Anwohner fließen in die Fensterwahl ein.
→ Wir erfragen beim Lieferanten Gewicht und Fahrzeugart und teilen Ladungen so auf, dass die Strecke befahrbar bleibt.
→ Wir ändern die Anfahrtswege im Konzept und informieren Lieferanten und Gewerke, bevor die ersten Fahrzeuge falsch abbiegen.
Baustellen ohne eigene Entladefläche, bei denen Lieferungen getaktet und auf wenige Minuten begrenzt werden.
Vorhaben mit hohem Materialaufkommen und Schuttabfuhr, die auf Zufahrten im engen Tal angewiesen sind.
Erschließung und Hausbau auf Hängen, bei denen Schwertransporte und Betonlieferungen genau abgestimmt werden müssen.
Neu- und Umbauten, bei denen Anlieferungen aus mehreren Richtungen zusammengeführt werden.

Wir prüfen Zufahrten, Engstellen, Steigungen und mögliche Wartebereiche rund um das Baufeld.
Aus Terminplan und Materialbedarf entsteht ein Liefer- und Zeitfensterplan.
Alle Beteiligten erhalten die Regeln für Anfahrt, Entladung und Abfahrt.
Wir stimmen laufend ab, verschieben Slots bei Störungen und halten den Plan aktuell.
Liegt eine Baustelle an einer schmalen Straße im Talkern, über die auch Linienbusse und Anwohnerverkehr laufen, dann reicht ein loser Liefertermin nicht aus. Dann legen wir mit dem Gewerk Entladezeiten fest, die außerhalb der Stoßzeiten liegen. Eine Wartestelle benennen wir außerhalb der Engstelle.
Der Fahrer meldet sich vor der Einfahrt, wird eingewiesen und entlädt innerhalb des Fensters. Danach verlässt er das Baufeld auf demselben Weg, den er gekommen ist. Verspätet sich eine Lieferung, rutscht sie auf den nächsten freien Slot, ohne den Verkehr zu stören.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management entsteht nicht im Büro allein. Die Bauleitung nennt Termine, die Gewerke ihren Materialbedarf, wir führen beides in einem Plan zusammen. Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Slots an und geben sie an alle weiter.
In Idar-Oberstein kommt es dabei auf Abstimmung mit der Stadt an, etwa bei Halteverboten oder Veranstaltungen im Zentrum. Wir berücksichtigen solche Termine bei der Planung und weichen aus, wenn Straßen für andere Zwecke gebraucht werden.
Im Nahetal gibt es nur wenige Ausweichrouten. Manche Straßen sind sehr schmal. Ein wartender Lastzug blockiert schnell den übrigen Verkehr. Feste Fenster verteilen die Ankünfte und halten die Straße frei.

Nennen Sie uns Standort und Termine. Wir sagen Ihnen, wie sich die Anlieferung steuern lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Idar-Oberstein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit