
Material erreicht Morbach fast immer über die Straße. Die Bundesstraßen B 269 und B 327 durchziehen die Gemeinde, dahinter beginnt ein Netz aus Kreis- und Gemeindestraßen zu den 19 Ortsbezirken. Auf dem Papier ist die Entfernung zur Baustelle schnell ermittelt, vor Ort entscheiden Steigungen, Ortsdurchfahrten und Wetter über die Fahrzeit.
Logistik-Management heißt, diese Fahrten zu ordnen. Wir entwickeln ein Konzept, in dem jede Lieferung ein Zeitfenster und eine Zufahrt hat. Die Anlieferung steuern wir so, dass auf dem Baufeld kein Fahrzeug auf das nächste wartet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde misst mehr als 122 Quadratkilometer und hat gut 10.000 Einwohner. Daraus folgt: Lieferanten fahren oft weite Strecken, bevor sie das Baufeld erreichen. Ein Fahrzeug, das zur falschen Zeit ankommt oder die Zufahrt nicht findet, bindet schnell Stunden. Klare Zeitfenster und eine Anfahrtsbeschreibung je Lieferant sind deshalb Pflicht.
Im Hunsrück liegen die Dörfer zwischen etwa 430 und 770 Metern. Schnee oder Glätte im Winter und Starkregen im Sommer machen manche Steigung zur Engstelle für schwere Fahrzeuge. Das Konzept sieht Reserven im Zeitplan vor und legt fest, was bei schlechter Witterung mit einer Lieferung geschieht.
In den Ortsbezirken teilt sich der Bauverkehr die Straße mit Schulbussen, Landwirtschaft und Anwohnern. Für Lieferungen in Dorfkerne wählen wir Fahrzeugtypen und Uhrzeiten, die zu den Straßen passen. Mit den Anliegern stimmen wir ab, wann Verkehr zu erwarten ist.

Wir erfassen Gewerke, Liefermengen und Termine und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Für Morbach gehören Anfahrtsrouten über B 269 und B 327 sowie Ausweichstrecken dazu.
Jede Anlieferung erhält ein festes Zeitfenster. Das verhindert Warteschlangen vor dem Baufeld und hält die Zufahrt für andere Verkehrsteilnehmer frei.
Wir informieren Anlieger über Lieferzeiten, Fahrzeuggrößen und Sperrbereiche. Das beugt Beschwerden vor und hält Ortsdurchfahrten befahrbar.
Bei Frost, Schnee oder Dauerregen gelten vorab vereinbarte Regeln: Lieferungen verschieben, Strecken wechseln oder Material früher vorhalten.
Lieferungen kommen geordnet an, ohne dass sich Fahrzeuge vor dem Baufeld stauen.
Weniger Leerlauf bei Gewerken, weil Material zum geplanten Zeitpunkt vorliegt.
Anlieger wissen, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Für schlechtes Wetter gibt es einen Plan, bevor es eintritt.
→ Lieferpläne bündeln Fahrten und nennen Ankunftszeit sowie Zufahrt, damit niemand leer losfährt.
→ Kritische Lieferungen wie Beton oder Großteile bekommen im Plan eine Wettergrenze und einen Ausweichtermin.
→ Wir wählen passende Fahrzeuge und definieren Einbahn- oder Wechselverkehr, bevor die erste Lieferung kommt.
→ Die Zeitfenster der Lieferungen werden um Schulzeiten und landwirtschaftliche Spitzen herum gelegt.
Bei Anlagen wie in der Energielandschaft nördlich von Morbach kommen lange Bauteile und Schwerlastfahrzeuge an, deren Anfahrt vorab abgestimmt sein muss.
Neben laufendem Werksverkehr braucht der Bauverkehr eigene Zufahrten und Zeiten.
In Dorfkernen sind Lieferungen kleinteilig und müssen mit dem Alltag der Anlieger zusammenpassen.
Bei Arbeiten an Straßen im Gemeindegebiet fährt der Baustellenverkehr oft über genau die Strecken, die auch andere nutzen.

Wir sammeln Gewerke, Liefermengen und Termine und prüfen die Anfahrt zum Baufeld.
Routen, Zeitfenster und Ausweichregeln werden schriftlich festgelegt.
Jeder Lieferant erhält Zufahrt, Zeitfenster und Ansprechpartner.
Wir passen den Plan an Wetter und Baufortschritt an und halten die Beteiligten auf dem Laufenden.
Liegt eine Baustelle an der Durchfahrt eines Ortsbezirks, dann kommen morgens oft mehrere Lieferungen gleichzeitig an. Ohne Steuerung blockiert der erste Lkw die Straße, der zweite wartet auf der Hauptstraße. Mit Zeitfenstern im Abstand von etwa einer halben Stunde fährt jedes Fahrzeug direkt ein und wieder aus.
Meldet der Wetterdienst Schnee für die Höhenlagen, dann werden die anstehenden Lieferungen noch am Vortag neu sortiert. Schwere Fahrzeuge fahren früher oder gar nicht, kleinere Mengen werden vorgezogen. Die Gewerke erfahren den neuen Ablauf rechtzeitig.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Wo Wendeflächen, Lager und Zufahrt liegen, bestimmt, welche Zeitfenster überhaupt möglich sind. Beides planen wir deshalb zusammen.
Mit dem Personal vor Ort, etwa an der Zufahrt, wird aus dem Plan gelebter Ablauf. Wer Lieferungen annimmt, kennt Zeitfenster und Lagerplätze und gibt Abweichungen sofort an die Bauleitung weiter.
Jede Anlieferung bekommt ein Zeitfenster, eine Zufahrt und einen Abladeplatz. Lieferanten erhalten diese Angaben vorab, damit Fahrzeuge in Morbach nicht ungeplant auf der Straße warten.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeitraum, dann melden wir uns mit einem Vorschlag zur Liefersteuerung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Morbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit