
Wer in Seeheim-Jugenheim baut, liefert über wenige Achsen an. Die A 5 und die B 3 laufen durch die Gemeinde, die Straßenbahnlinien 6 und 8 verbinden Seeheim und Jugenheim mit Darmstadt und Alsbach-Hähnlein. Dazu kommen Buslinien in die Ortsteile. Wer Material in die höher gelegenen Ortsteile Malchen oder Ober-Beerbach bringt, fährt zusätzlich über Straßen, die für Lastzüge nicht gebaut wurden.
Logistik-Management heißt hier: Lieferungen so takten, dass sie weder den Linienverkehr noch den Schulbetrieb stören und trotzdem rechtzeitig an der Baustelle ankommen. Wir entwickeln dafür ein Konzept mit Routen, Zeitfenstern und einer klaren Regel für die Zufahrt. Wie viel davon digital gesteuert wird, hängt von der Baustelle ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde misst gut 28 Quadratkilometer und erstreckt sich von der Rheinebene bis in den Odenwald. Eine Lieferung nach Seeheim nimmt einen anderen Weg als eine nach Ober-Beerbach. Wer die Strecke nicht kennt, plant zu kurz und verliert Zeit an Steigungen und engen Kurven. Ein Logistikkonzept legt deshalb die Route je Ortsteil und je Fahrzeugtyp fest.
Auf dem Gelände des Schuldorfs Bergstraße lernen über 2.000 Schülerinnen und Schüler. Morgens und mittags verdichtet sich dort der Verkehr durch Busse, Eltern und die Straßenbahn. Lieferfenster für Baustellen in der Nähe müssen daran vorbeigeplant werden. Wir legen sie in die Zeiten, in denen die Straßen frei sind.
Entlang der B 3 liegen Wohnlagen, Gewerbe und Zugänge zu Schutzgebieten dicht beieinander. Lkw, die ohne Abstimmung ankommen, stauen sich auf der Bundesstraße oder warten vor Ortskernen. Ein Zeitfensterplan verteilt die Ankünfte und bündelt Lieferungen, wo es sinnvoll ist.

Wir erfassen Gewerke, Materialströme und Fahrzeuge und legen fest, auf welchen Straßen angeliefert wird. Für Hangorte wird geprüft, welche Fahrzeuge dort überhaupt fahren können.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. Das Fenster richtet sich nach Straßenbahn, Schulzeiten und dem Betrieb auf der Baustelle. Verspätete Fahrzeuge werden neu eingeplant.
Wir legen fest, wo Lkw vor der Baustelle warten dürfen, ohne Rettungswege oder Buslinien zu blockieren. Das ist in Ortskernen oft die eigentliche Schwierigkeit.
Anwohner, Schule und Gemeinde erfahren, wann mit Verkehr zu rechnen ist. Wir bereiten Hinweise vor und halten den Zeitplan mit den Beteiligten aktuell.
Lastzüge kommen verteilt an und stauen sich nicht vor Ortskernen oder auf der Bundesstraße.
Schulverkehr und Linienbetrieb werden bei der Planung berücksichtigt und nicht erst im Nachhinein.
Die Bauleitung weiß am Vortag, welche Lieferung wann eintrifft.
Anwohner bekommen verlässliche Hinweise und fühlen sich weniger gestört.
→ Wir prüfen die Strecke vorab und teilen große Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge auf. Für Schwertransporte wird ein eigener Termin geplant.
→ Die Zeitfenster liegen außerhalb der Spitzen. Müssen Lieferungen in die Stoßzeiten, werden sie auf die Baustelle verteilt statt gebündelt.
→ Wartepunkte und Entladezonen werden so gelegt, dass Gleise und Haltestellen frei bleiben. Die Zufahrt wird entsprechend ausgeschildert.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verteilt die Ankünfte. Wer ein Fenster verpasst, bekommt ein neues, damit die Zufahrt nicht blockiert.
Bauarbeiten auf großen Campusflächen, bei denen Schüler, Busse und Lieferverkehr dieselben Wege nutzen.
Neubauvorhaben mit vielen Betonlieferungen und Aushubtransporten über Wohnstraßen.
Vorhaben entlang der Bundesstraße, bei denen Lkw nicht warten dürfen und Zeitfenster eng gesetzt werden.
Projekte in Malchen und Ober-Beerbach, wo die Zufahrt über steile Straßen die Fahrzeugwahl bestimmt.

Wir erfassen Zufahrten, Fahrzeugtypen, Materialmengen und Termine der Gewerke.
Wir legen Anfahrtswege, Wartebereiche und Zeitfenster fest und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Lieferanten bekommen ihre Fenster mitgeteilt. Die Zufahrt wird am Tor gesteuert.
Wir sehen, wo es klemmt. Fenster und Routen passen wir an die Bauphase an.
Liegt eine Baustelle in Jugenheim oder in einem Höhenort wie Malchen, dann scheitert eine Anlieferung nicht am Material, sondern an der Straße. Wir prüfen zuerst, ob ein Sattelzug dort fahren kann. Falls nicht, wird die Ladung in der Ebene auf kleinere Fahrzeuge verteilt und in mehreren Fahrten nach oben gebracht.
Befindet sich die Baustelle im Ortskern von Seeheim nahe der Straßenbahn, dann gilt: Entladen nur in einem Fenster, in dem weder Bahn noch Schulbus beeinträchtigt werden. Ein Wartebereich außerhalb des Ortskerns hält die Fahrzeuge bis zur Freigabe bereit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept greift in die Baustelleneinrichtung ein. Wo Fahrzeuge entladen und wenden, bestimmt Lage und Größe der Lagerflächen. Wir planen beides gemeinsam, damit die Zeitfenster zur Fläche passen.
Auf Wunsch übernehmen wir die Umsetzung am Tor: Einweisung, Kontrolle der Lieferscheine und Abstimmung mit der Bauleitung. In Seeheim-Jugenheim trägt das dazu bei, dass Anlieferung und Betrieb nebeneinander laufen.
Zuerst wird die Strecke auf Breite, Steigung und Kurvenradien geprüft. Passt ein Sattelzug nicht durch, wird die Ladung in der Ebene umgeladen und in kleineren Fahrzeugen nach oben gebracht. Das braucht einen eigenen Zeitplan.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeitraum. Wir prüfen die Zufahrt und schlagen ein Konzept mit Routen und Zeitfenstern vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Seeheim-Jugenheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit