
Eine Baustelle ist nur so gut versorgt wie ihre Anlieferung. In Reinheim treffen Lkw auf einen Verkehrsknoten: In der Stadt kreuzen sich die B 38 und die B 426. Die Odenwaldbahn verbindet den Ort mit Darmstadt und Frankfurt. Wer Material anliefert, teilt sich diese Wege mit Pendlern, Bussen und dem Verkehr zu den Betrieben am Ort.
Logistik-Management heißt, diese Anlieferungen zu planen. Wir entwickeln ein Konzept, legen Routen und Zeitfenster fest und steuern, wann welches Fahrzeug auf die Baustelle fährt. So warten keine Lkw auf der Straße. Auf der Baustelle liegt nichts im Weg.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 426 führt durch Reinheim und trifft dort auf die B 38. Für Lieferfahrzeuge ist das praktisch, weil sie an das überörtliche Netz angebunden sind. Der Nachteil ist, dass sich an diesem Knoten der Berufsverkehr bündelt. Ein Zeitfenster für die Anlieferung außerhalb der Stoßzeiten verhindert, dass Lkw in der Schlange stehen und die Zufahrt zur Baustelle blockieren.
Hinter den Bundesstraßen beginnen Ortsstraßen, die für Schwerverkehr oft zu eng sind. Das gilt für die Kernstadt ebenso wie für Georgenhausen, Spachbrücken, Ueberau und Zeilhard. Eine Lieferung muss dort zur Straße passen: Fahrzeuggröße, Haltestelle, Wendemöglichkeit und Rücksicht auf Anlieger werden vor der ersten Fahrt geklärt.
Die Gersprenz fließt durch das Stadtgebiet. In der Aue gelten Einschränkungen für das Ablegen von Material. Bei Hochwasser kann der Zugang zu Baustellen in der Niederung beeinträchtigt sein. Das Logistikkonzept enthält darum auch eine Ausweichroute und eine Regel, was bei erhöhtem Wasserstand mit angelieferter Ware geschieht.

Wir erfassen Gewerke, Materialströme und Lieferketten und legen Routen, Abladestellen und Zwischenlager fest. Das Konzept ist auf die Lage des Grundstücks in Reinheim zugeschnitten.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Das verteilt den Verkehr über den Tag und verhindert, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig vor dem Tor stehen.
Wir prüfen, über welche Straßen die Fahrzeuge anfahren und wo Engstellen liegen. Für die Stadtteile planen wir kürzere Fahrzeuge oder Umladepunkte ein, wo die Straße es verlangt.
Wir sorgen dafür, dass Nachbarn und Betriebe wissen, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Das nimmt Konflikte aus dem Alltag.
Lkw warten nicht auf öffentlichen Straßen, weil jede Lieferung ein festes Zeitfenster hat.
Die Routen passen zu Straßenbreiten und Verkehrsachsen vor Ort, auch in den Stadtteilen.
Anlieger und Betriebe wissen, wann Lieferverkehr kommt. Konflikte werden seltener.
Gewerke bekommen ihr Material zum richtigen Zeitpunkt und müssen weniger umlagern.
→ Wir legen Lieferfenster außerhalb der Stoßzeiten und ordnen Fahrzeuge so, dass sie nicht in der Schlange auf die Baustelle warten.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge, einen Umladeplatz oder getrennte Teillieferungen ein und klären die Haltemöglichkeit vorab.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender weist jedem Gewerk Zeit und Ort zu. Wer außerhalb seines Fensters anliefert, wird umgeleitet.
→ Wir halten eine Ausweichroute bereit und legen fest, welche Lieferungen verschoben werden und wo Material trocken zwischengelagert wird.
Anbauten und Hallen bei produzierenden Betrieben, wo Werksverkehr und Baulieferungen getrennt laufen müssen.
Mehrfamilienhäuser und Nachverdichtung an Durchgangsstraßen mit dichtem Verkehr.
Bauten in Georgenhausen, Spachbrücken, Ueberau und Zeilhard, erreichbar über enge Ortsstraßen.
Sanierung und Erweiterung städtischer Gebäude neben laufendem Betrieb, mit Rücksicht auf Zeiten und Wege.

Wir sehen uns Zufahrt, Straßenbreiten und Verkehrslage an und erfassen die Materialströme.
Wir legen Routen, Abladestellen und Zeitfenster fest und fassen sie im Lieferkalender zusammen.
Gewerke, Lieferanten und Anlieger erhalten den Plan, offene Punkte klären wir vorab.
Wir steuern die Anlieferung im Alltag und passen den Plan an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle an der Durchgangsstraße in der Kernstadt von Reinheim und kommen morgens mehrere Betonmischer sowie Lieferungen für den Rohbau gleichzeitig, dann blockieren sie schnell den Verkehr. Wir verteilen die Lieferungen dann auf Zeitfenster, trennen schwere und leichte Fahrzeuge und legen fest, in welcher Reihenfolge sie ankommen.
Ist die Baustelle nur über eine enge Straße in einem der Stadtteile zu erreichen, dann prüfen wir, welche Fahrzeuge dort überhaupt durchkommen. Größere Mengen kommen dann über einen Umladeplatz am Ortsrand. Die Anlieger erhalten vorab den Lieferplan.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo die Zufahrt liegt und wie breit sie ist, bestimmt die Zeitfenster. Umgekehrt sagt der Lieferkalender, welche Lager- und Abladeflächen die Einrichtung vorsehen muss.
Für die Umsetzung vor Ort arbeitet die Logistik mit der operativen Baulogistik und der Zugangskontrolle zusammen. Dort wird das Zeitfenster am Tor geprüft und das Fahrzeug eingewiesen. Sie können die Logistik einzeln beauftragen und später erweitern.
Jedes Fahrzeug weiß, wann es kommen darf. Dadurch stehen keine Lkw im Stau vor dem Tor. Die Abladestelle ist frei. Gerade bei knappen Flächen in der Stadt hilft das, den Verkehr rund um die Baustelle zu entlasten.

Beschreiben Sie uns Baustelle und Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Reinheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit