
Wer eine Baustelle in Schneeberg (Erzgebirge) beliefert, fährt zuerst über die B 169 von Plauen nach Chemnitz oder über die B 93, die aus Leipzig kommend in der Stadt endet. Beide Achsen laufen durch bewohntes Gebiet. Am Ende der Strecke warten Gassen, die nach dem Stadtbrand von 1719 in ihrem alten Grundriss wiederaufgebaut wurden. Dazu kommen Straßen, die an den Hängen von Mühlberg, Wolfsberg oder Griesbach steil ansteigen.
Das Logistik-Management legt fest, wer wann mit welchem Fahrzeug an die Baustelle kommt. Es bündelt Lieferungen, vergibt Zeitfenster und hält die Zufahrt frei. Das Ziel ist ein ruhiger Materialfluss, bei dem Lieferverkehr weder Anwohner noch Gewerke ausbremst. Gerade in einer Stadt dieser Größe fällt jeder wartende Lastzug auf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Große Sattelzüge kommen im Stadtkern oft nicht um die Ecke. Das Logistik-Management klärt deshalb vor der ersten Bestellung, welche Fahrzeuglängen die Zufahrt zulässt und wo umgeladen wird. Häufig lohnt es sich, Material an einem größeren Punkt am Stadtrand zu sammeln und in kleineren Fahrzeugen nachzuführen. Das gilt vor allem für den Bereich rund um Markt und Wolfgangskirche.
Die Stadt liegt auf rund 470 Metern, das Umland steigt bis zum Gleesberg mit 593 Metern. Auf Steigungen müssen beladene Fahrzeuge anfahren können, im Winter sind Schnee und Glätte ein eigener Planungsfaktor. Zeitfenster am frühen Morgen oder vor dem Wochenende können dann nach Wetterlage verschoben werden. Wer hier nur starre Termine setzt, steht bei Schneefall mit einer Kolonne unten am Hang.
Zur Nachbarschaft zählen Wohngebiete, Schulen und das Berufliche Schulzentrum. Lieferverkehr zur Unterrichtszeit, an Bring- und Abholzeiten oder bei Veranstaltungen am Filzteich lässt sich nicht beliebig legen. Das Logistik-Management stimmt Fenster so ab, dass Fußwege frei bleiben und Anwohner nicht morgens um sechs von Rückwärtswarnern geweckt werden.

Das Konzept hält fest, welche Zufahrt für welche Fahrzeuggröße gilt, wo Wendeflächen liegen und welche Straßen nicht befahren werden sollen. Es berücksichtigt Hang, Gassenbreite und Nachbarschaft und bleibt als Plan an der Baustelle verfügbar.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Das verhindert, dass zwei Lastzüge gleichzeitig in eine Gasse einfahren. Bei Wetterumschwung oder Sperrungen werden die Fenster angepasst. Lieferanten erfahren das rechtzeitig.
Lieferungen mehrerer Gewerke werden gebündelt, wo es möglich ist. Wenn die Zufahrt für große Fahrzeuge nicht reicht, planen wir einen Umladepunkt und kleinere Zubringer. So verringert sich die Zahl der Fahrten in die engen Bereiche.
Wir bereiten Halteverbote, Sperrungen und Hinweise vor und informieren Anlieger, wenn größere Anlieferungen anstehen. Das schafft Verständnis und vermeidet Konflikte, die später auf der Baustelle ausgetragen würden.
Weniger Fahrzeuge stehen in den Gassen, die Fußwege bleiben frei.
Gewerke bekommen ihr Material dann, wenn sie es brauchen.
Wetter und Hanglage werden in der Planung berücksichtigt statt erst im Winter bemerkt.
Anwohner und Stadt sind informiert, bevor größere Lieferungen eintreffen.
→ Fahrzeuggrößen werden vorab festgelegt, Schleppkurven geprüft und Umladepunkte eingeplant. Ein Zubringer in kleinerer Bauart übernimmt das letzte Stück.
→ Zeitfenster sind verschiebbar, Winterdienst an der Zufahrt gehört zum Konzept. Wichtige Lieferungen legen wir möglichst vor die kalte Jahreszeit.
→ Wir stimmen Fenster auf Unterrichts- und Veranstaltungszeiten ab und legen laute oder große Lieferungen in ruhige Stunden.
→ Alle Bestellungen laufen über einen Lieferplan. Wer anliefern will, bucht ein Fenster. Den Fahrern geben wir die Anfahrt vor.
Kleinteilige Lieferungen, schmale Zufahrten und enge Zeitfenster prägen die Steuerung.
Viele kleine Baustellen in Griesbach, Neustädtel oder der Keilbergsiedlung brauchen gebündelte Anlieferung.
Größere Fahrzeuge und höhere Mengen verlangen klare Wege und Wartebereiche.
Bei Vorhaben an den Bundesstraßen müssen Lieferverkehr und Durchgangsverkehr getrennt geführt werden.

Wir prüfen Wege, Engstellen und die Fahrzeuggrößen, die dort zulässig sind.
Bestellungen der Gewerke werden gesammelt und in Zeitfenster gelegt.
Halteverbote, Hinweise an Anlieger und Lieferanteninfos werden vorbereitet.
Fenster werden gebucht, nachgesteuert und bei Wetter oder Sperrung angepasst.
Liegt eine Baustelle an einer steilen Straße und zugleich in Sichtweite einer Schule, dann ist die Anlieferung nur in wenigen Stunden am Tag sinnvoll. Wir legen Fenster früh am Vormittag oder am frühen Nachmittag fest und halten die Zufahrt zu Bring- und Abholzeiten frei. Lieferanten bekommen eine feste Route und eine Ansprechperson an der Baustelle.
Fällt dann Schnee, dann werden die Fenster nicht abgesagt, sondern gestaffelt. Fahrzeuge warten nicht in der Straße, sondern an einem Sammelpunkt außerhalb und werden einzeln abgerufen. So bleibt der Hang befahrbar. Das Material kommt trotzdem an.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrten, Lagerflächen und Entladestellen sind dort festgelegt, hier werden sie mit Zeiten und Fahrzeugen belegt. Die operative Baulogistik setzt die Lieferungen vor Ort um, nimmt Material an und verteilt es.
Aus einer Hand ergibt sich ein durchgehender Ablauf von der Bestellung bis zur Ablage. Gerade in Schneeberg (Erzgebirge), wo wenig Reserve im Straßenraum besteht, hilft das, Abstimmungslücken zu vermeiden.
Die Gassen sind schmal und stammen im Grundriss aus der Zeit nach dem Stadtbrand von 1719. Deshalb legen wir Fahrzeuggrößen fest, nutzen bei Bedarf einen Umladepunkt und vergeben Zeitfenster, damit nie zwei Lieferungen gleichzeitig einfahren.

Beschreiben Sie uns Ihre Baustelle und die Zufahrt. Wir schlagen Ihnen einen Lieferplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schneeberg (Erzgebirge). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit