
Rund um Schneeberg (Erzgebirge) trifft Bergbaugeschichte auf Moor, Teiche und Wald. Der Filzteich, vor mehr als 500 Jahren als Wasserspeicher für die Gruben angelegt, gehört heute zum Welterbe der Montanregion Erzgebirge. Westlich davon, auf Gemeindegebiet jenseits der Stadtgrenze, liegt ein Naturschutzgebiet mit Heide und Moorwald. Wer in dieser Umgebung baut, bewegt sich zwischen Denkmal, Natur und Boden mit Geschichte.
Die ökologische Baubegleitung stellt sicher, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz im Bauablauf ankommen. Sie beobachtet, dokumentiert und meldet, wenn etwas den Vorgaben widerspricht. Dazu zählen Kontrollen von Schutzzäunen, die Überwachung von Gewässernähe und ein sauberer Umgang mit Aushub und Abfall.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Wasser spielt eine Hauptrolle. Der Filzteich entwässert über den Filzbach zum Zschorlaubach, der weiter zur Mulde fließt. Daneben gibt es Forstteich, Knappschaftsteich und den historischen Floßgraben. Baustellen in der Nähe solcher Gewässer müssen darauf achten, dass kein Schlamm, Betonwasser oder Treibstoff in Gräben und Bäche gelangt. Die Kontrolle von Entwässerung und Lagerung gehört dann zum festen Rundgang.
Für den Filzteich und seine Umgebung gelten Schutzgebiete. Der westliche Teil gehört zum Naturschutzgebiet „Heide und Moorwald am Filzteich“ und zum FFH-Gebiet „Moorgebiet am Filzteich und Stockteich“. Vorhaben im Umfeld brauchen Abstimmung mit der Naturschutzbehörde. Die ökologische Baubegleitung hält die Auflagen fest und prüft, ob Bauzeiten, Zufahrten und Lager sie einhalten.
Der Boden trägt die Spuren des Bergbaus. Seit 1471 wurden in Schneeberg Silber, später Kobalt, Wismut und Nickel gefördert, nach 1946 bis 1956 Uran. Halden und Stollen liegen im Stadtgebiet und im Umland. Aushub kann deshalb auffällig sein. Wir achten auf getrennte Erfassung, Kennzeichnung und Nachweis und melden Auffälligkeiten an die zuständigen Fachleute.

Wir prüfen laufend, ob Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz eingehalten werden. Das betrifft Bauzeiten, Schutzflächen und Vegetationsschutz. Ergebnisse werden dokumentiert und mit der Bauleitung besprochen.
Wo Amphibien oder andere Arten geschützt werden, kontrollieren wir Zäune regelmäßig, dokumentieren Funde und sorgen für die fachgerechte Umsetzung der Tiere. Das ist vor allem in Teichnähe und an feuchten Wiesen relevant.
Wir kontrollieren Entwässerung, Lagerung wassergefährdender Stoffe und Schlammabfluss. Beim Boden achten wir auf getrennte Haufwerke und saubere Nachweise.
Berichte, Fotos und Protokolle werden so geführt, dass sie bei Rückfragen der Naturschutzbehörde oder des Auftraggebers vorgelegt werden können.
Auflagen werden eingehalten und lassen sich belegen.
Gewässer und Böden sind im Bauablauf geschützt.
Auffälliger Aushub wird früh erkannt und sauber behandelt.
Bauzeiten und Naturschutz werden aufeinander abgestimmt.
→ Wir kontrollieren Gräben, Absetzbecken und Lagerplätze und legen fest, wie Oberflächenwasser gefasst wird.
→ Die Baubegleitung kennt die Auflagen, prüft Termine und schlägt Anpassungen vor, bevor es zu Verstößen kommt.
→ Das Material wird getrennt, gekennzeichnet und gesondert gelagert. Die zuständigen Stellen entscheiden über das weitere Vorgehen.
→ Wir übersetzen sie in eine einfache Anweisung für Gewerke und weisen alle Beteiligten ein.
Entwässerung, Lagerung und Schutz von Gewässern stehen im Mittelpunkt.
Aushub wird getrennt erfasst und nachgewiesen.
Auflagen der Naturschutzbehörde werden begleitet und dokumentiert.
Vegetationsschutz und Bauzeiten sind mit dem Artenschutz abzustimmen.

Wir lesen Genehmigung und Naturschutzauflagen und legen die Kontrollpunkte fest.
Gewerke und Bauleitung erfahren, was gilt und wo sie aufpassen müssen.
Rundgänge, Schutzzaun-Kontrollen und Bodenprüfung laufen nach Plan.
Befunde werden dokumentiert und an Bauleitung und Behörde weitergegeben.
Liegt ein Bauvorhaben in der Nähe eines Teiches oder Baches, dann wird zuerst geprüft, welche Auflagen gelten und welche Arten oder Flächen betroffen sind. Wir legen Rundgänge fest, kontrollieren Entwässerung und Lagerplätze und dokumentieren jede Kontrolle mit Datum und Befund.
Wird in dieser Phase ein Schutzzaun für Amphibien nötig, dann gehört seine Kontrolle zum Tagesablauf. Funde werden notiert, die Tiere fachgerecht umgesetzt. Die Bauleitung bekommt einen Bericht. So bleibt der Bau im Zeitplan und die Auflage erfüllt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Begleitung nutzt dieselben Strukturen wie die übrige Baulogistik. Entsorgung und Trennung laufen über die operative Baulogistik, die Einrichtung legt Lagerflächen so fest, dass sie von Gewässern abgerückt sind. Der Sicherheitsdienst achtet auf Schutzflächen, die nicht betreten werden sollen.
Das bündelt Aufgaben, die sonst bei mehreren Stellen liegen. In Schneeberg (Erzgebirge) mit seinen Gewässern, Halden und Schutzflächen ist das ein praktischer Vorteil.
Am Filzteich liegt westlich der Stadtgrenze ein Naturschutzgebiet mit Heide und Moorwald, das zugleich Teil eines FFH-Gebiets ist. Der Teich selbst gehört zum Welterbe. Im Einzelfall klären wir, ob ein Vorhaben betroffen ist.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schneeberg (Erzgebirge). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit