
Die Stadt grenzt unmittelbar an ein großes Feuchtgebiet. Südlich von Oldenburg in Holstein liegt der Oldenburger Graben, eine eiszeitliche Rinne zwischen Hohwachter und Lübecker Bucht. In ihr liegt das Naturschutzgebiet Oldenburger Bruch. Wer am Stadtrand baut, arbeitet hier oft in Sichtweite geschützter Lebensräume.
Ökologische Baubegleitung heißt, Umweltauflagen auf der Baustelle tatsächlich einzuhalten und das nachzuweisen. Wir überwachen Schutzzonen, kontrollieren Schutzzäune, dokumentieren Funde und sorgen dafür, dass Naturschutz und Bauablauf zusammenpassen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Oldenburger Bruch umfasst 358 Hektar und besteht seit 1998. Es ist aus verlandeten Seen entstanden, alte Torfstiche sind zu Röhricht, Weidengebüsch, Erlenbruch und Feuchtwiesen geworden. Teile werden durch Anstau wieder vernässt. Mehr als 120 Vogelarten brüten, rasten oder überwintern dort, darunter Kiebitz und Neuntöter. Kopfweiden an den Wegen bieten Fledermäusen und dem Steinkauz Unterschlupf.
Der Schutz reicht über das Bruch hinaus. Zum Oldenburger Graben gehören weitere Naturschutzgebiete wie der Wesseker See und die Lübbersdorfer Kiesgrube sowie das EU-Vogelschutzgebiet „Oldenburger Graben“. Für Baumaßnahmen in der Nähe bedeutet das: Bauzeitenfenster in der Brutzeit, Schutz von Gehölzen und Gewässerrändern und eine genaue Abgrenzung der Arbeitsflächen.
Hinzu kommt der Boden. Die Moorböden der Rinne liegen teils unter Normalhöhennull und werden über Pumpen entwässert. Eingriffe in den Wasserhaushalt, etwa durch Wasserhaltung in Baugruben, können Sackungen auslösen und angrenzende Feuchtflächen verändern. Auch die Schienenanbindung der Fehmarnbeltquerung muss die Rinne queren, für den Abschnitt bei Oldenburg ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung Teil des Verfahrens.

Wir übersetzen die Auflagen aus Genehmigung und Planfeststellung in konkrete Regeln für die Baustelle, prüfen ihre Einhaltung und dokumentieren sie für Behörden und Bauherrn.
Tabuflächen am Rand von Bruch und Gewässern werden markiert und kontrolliert. Brut- und Rastzeiten fließen in die Bauzeitenplanung ein.
Wo die Auflagen Schutzzäune verlangen, kontrollieren wir sie regelmäßig, sichern die am Zaun gesammelten Tiere und halten jeden Fund fest.
Wir achten auf getrennte Lagerung von Oberboden und Moorboden, auf Tankplätze mit Auffangwannen und darauf, dass kein Schlamm aus der Wasserhaltung in Gräben gelangt.
Auflagen werden auf der Baustelle umgesetzt, nicht nur im Ordner abgelegt.
Weniger Baustopps durch Konflikte mit dem Naturschutz.
Eine lückenlose Dokumentation für Behörden und Bauherrn.
Ein Ansprechpartner für alle Umweltfragen im Bauablauf.
→ Wir stimmen die Bauzeiten früh mit der Planung ab und kontrollieren vor Arbeitsbeginn, ob in den Flächen gebrütet wird.
→ Feste Markierungen, Einweisungen für alle Gewerke und tägliche Kontrollgänge halten die Grenzen ein.
→ Wir überwachen Wasserstände nach Vorgabe der Genehmigung und melden Abweichungen sofort an Bauleitung und Fachgutachter.
→ Vor einem Eingriff wird geprüft, ob Fledermäuse oder Vögel sie nutzen. Wo sie stehen bleiben, schützen wir Stamm und Wurzelraum.
Die Schienenanbindung der Fehmarnbeltquerung soll in das Oldenburger Bruch verlegt werden. Solche Baufelder grenzen an geschützte Feuchtgebiete.
Neue Gewerbe- und Erschließungsflächen im Osten und Süden der Stadt mit Eingriffen in Boden, Gräben und Gehölze.
Vorhaben wie die angestrebte Renaturierung der Johannisbek, bei denen Arbeiten direkt am Wasser stattfinden.
Neue Wohnbauflächen am Rand der Stadt mit Ausgleichsflächen und Artenschutzauflagen.

Wir werten Genehmigung, Planfeststellung und Fachgutachten aus und klären offene Punkte.
Schutzzonen, Bauzeiten, Kontrollen und Meldewege werden festgelegt und allen Gewerken erklärt.
Regelmäßige Kontrollen, Zaunrunden und Wasserstandsmessungen laufen nach Plan.
Berichte und Fotos belegen gegenüber den Behörden, was umgesetzt wurde.
Grenzt eine Baustelle in Oldenburg in Holstein an die Niederung des Oldenburger Grabens, dann beginnt unsere Arbeit vor dem ersten Baggerhub. Wir markieren die Arbeitsfläche, prüfen Gehölze und Wiesen auf Brutplätze und richten, falls gefordert, Schutzzäune ein.
Muss dort eine Baugrube trockengehalten werden, dann beobachten wir die Wasserstände in den angrenzenden Flächen und halten fest, wohin das gepumpte Wasser fließt. So lässt sich gegenüber der Naturschutzbehörde belegen, dass die Auflagen eingehalten wurden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltauflagen betreffen Flächen, Zufahrten, Lager und Entsorgung. Deshalb fließen sie bei uns schon in den Einrichtungsplan und das Logistikkonzept ein, statt am Ende nachträglich geprüft zu werden.
Unsere Kräfte vor Ort verbinden die Umweltkontrollen mit den täglichen Rundgängen über die Baustelle. Auffälligkeiten erreichen die Bauleitung dadurch schnell und ohne zusätzliche Schnittstelle.
Südlich der Stadt liegt der Oldenburger Graben mit dem Naturschutzgebiet Oldenburger Bruch und einem EU-Vogelschutzgebiet. Mehr als 120 Vogelarten nutzen die Niederung. Baustellen am Stadtrand liegen deshalb häufig nah an geschützten Flächen.

Ihr Vorhaben in Oldenburg in Holstein berührt Schutzgebiete, Gewässer oder Artenschutz? Wir begleiten die Umsetzung auf der Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Oldenburg in Holstein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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