
Die Gemeinde liegt zu einem Teil im Naturpark Holsteinische Schweiz, dem größten der sechs Naturparks in Schleswig-Holstein. Wer in Malente baut, hat fast immer Wasser in der Nähe: Dieksee und Kellersee, die Schwentine, kleine Auen und Gräben. Dazu kommen Wälder, Knicks und Feuchtflächen, in denen geschützte Arten leben. Viele Baugenehmigungen enthalten deshalb Auflagen für Gewässer, Bäume und Tiere.
Mit der ökologischen Baubegleitung sorgen wir dafür, dass diese Auflagen im Alltag auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Gewässer und Bäume, dokumentieren Funde und Maßnahmen und sprechen mit Bauleitung und Behörden, wenn etwas angepasst werden muss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Schwentine fließt nahe ihrer Quelle durch Bad Malente-Gremsmühlen und verbindet Kellersee und Dieksee. In den Kellersee münden außerdem Malenter Au, Ukleiau und Nücheler Graben. Baustellen in der Nähe dieser Gewässer müssen verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Öl ins Wasser gelangen.
Im Gemeindegebiet liegen Teile von zwei Natura-2000-Gebieten: „Dannauer See und Hohensasel und Umgebung“ im Nordwesten sowie „Grebiner See, Schluensee und Schmarkau“ westlich von Timmdorf. Vorhaben in ihrer Nähe brauchen oft eine genaue Prüfung, welche Arten betroffen sein könnten, sowie eine Begleitung während der Bauzeit.
Der Naturpark kennt eine Reihe von Amphibien, die dort als Naturparktier des Jahres gewählt wurden, darunter Laubfrosch, Moorfrosch, Rotbauchunke und Nördlicher Kammmolch. Bei Bauflächen in der offenen Landschaft, etwa für Solaranlagen oder Kiesabbau, gehören Amphibienzäune und ihre Kontrolle deshalb häufig zu den Auflagen.

Wir begleiten die Baustelle anhand der Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten. Dazu gehören Kontrollgänge, Protokolle und Fotos, die zeigen, dass Schutzflächen, Baumschutz und Bauzeiten eingehalten wurden.
Unsere Mitarbeiter kontrollieren Zäune und Fangeimer in den vorgegebenen Abständen, setzen gefundene Tiere nach Vorgabe um und halten Art und Anzahl fest. Schäden am Zaun werden sofort behoben.
Wir prüfen, ob Absetzbecken, Ölbindemittel und Abdeckungen vorhanden sind, achten auf saubere Waschplätze für Betonfahrzeuge und melden, wenn trübes Wasser Richtung Graben oder See läuft.
Wir kontrollieren Stammschutz und Wurzelbereiche, achten darauf, dass kein Material unter geschützten Bäumen lagert. Außerdem dokumentieren wir den Zustand vor und nach der Bauzeit.
Auflagen aus der Genehmigung werden im Alltag umgesetzt und nicht nur abgeheftet.
Probleme an Gewässern oder Schutzzäunen fallen früh auf und kosten weniger Bauzeit.
Die Dokumentation steht bereit, wenn Behörden nachfragen.
Ökologische Kontrollen laufen im Takt der Baustelle mit.
→ Wir sorgen für Absetzbecken und Filtervlies, kontrollieren sie nach starkem Regen und veranlassen sofort Nachbesserung, wenn Trübung das Gewässer erreicht.
→ Wir kontrollieren den Schutzzaun regelmäßig, sammeln Tiere aus den Eimern und setzen sie auf die richtige Seite um, mit Protokoll für die Naturschutzbehörde.
→ Wir markieren Schutzbereiche, prüfen den Stammschutz und sprechen die Firmen direkt an, wenn Material oder Fahrzeuge in den Wurzelbereich geraten.
→ Wir führen ein laufendes Protokoll mit Fotos, Daten und Maßnahmen, das Sie jederzeit vorlegen können.
Für Uferbereich, Bootshaus und Promenade laufen Bebauungspläne, Gewässer- und Uferschutz stehen dort im Vordergrund.
Östlich von Sieversdorf ist eine größere Abbaufläche geplant, mit Folgen für Boden, Grundwasser und Lebensräume.
Solarflächen bei Söhren, Benz und Nüchel liegen in offener Landschaft mit Gräben, Knicks und Wanderwegen von Amphibien.
Auf dem Schönow-Gelände zwischen Eutiner Straße und Schwentine ist eine touristische Nutzung vorgesehen, direkt am Fluss.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Pläne aus und listen auf, welche Kontrollen und Schutzmaßnahmen nötig sind.
Mit der Bauleitung legen wir Schutzzonen, Zaunverläufe und Waschplätze fest und prüfen, ob alles vor Baubeginn steht.
In festgelegten Abständen kontrollieren wir Zäune, Gewässer und Bäume, setzen Tiere um und halten alles im Protokoll fest.
Zum Ende der Bauzeit fassen wir die Kontrollen zusammen und übergeben die Dokumentation für die Abnahme.
Entsteht auf einem Feld bei Söhren, Benz oder Nüchel eine Photovoltaik-Freiflächenanlage, dann verlangt die Genehmigung häufig einen Schutzzaun für Amphibien entlang angrenzender Gräben oder Gehölze. Wir übernehmen die Kontrolle in der Wanderzeit, leeren die Eimer und halten jeden Fund fest.
Liegt am Rand der Fläche ein Knick oder eine Baumreihe, dann markieren wir die Schutzzone und achten darauf, dass Kabelgräben und Lagerplätze sie nicht berühren. Am Ende der Bauzeit erhält der Bauherr ein vollständiges Protokoll für die Abnahme durch die Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen funktionieren nur, wenn sie zur Logistik passen. Deshalb stimmen wir Lagerflächen, Waschplätze und Fahrwege schon in der Baustelleneinrichtung auf die Schutzbereiche ab. So entstehen Konflikte gar nicht erst.
Unsere Mitarbeiter verbinden die ökologischen Aufgaben mit der übrigen Arbeit auf der Fläche. Bei jedem Kontrollgang fällt so auch auf, ob ein Amphibienzaun beschädigt ist oder ein Behälter ausläuft. Die Meldung geht dann sofort an die Bauleitung.
Das legt meist die Genehmigung fest, oft bei Vorhaben nahe an Gewässern, Schutzgebieten oder in der offenen Landschaft. Da die Gemeinde zum Teil im Naturpark liegt und viel Wasser im Gebiet hat, kommt das in Malente häufiger vor als in einer reinen Stadtlage.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen, wir planen die Umweltkontrollen passend zum Bauablauf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Malente. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit