
Wer in Nobitz baut, braucht eine Anlieferung, die mit den Gegebenheiten der Gemeinde zurechtkommt. Die Wege zwischen den 47 Ortsteilen sind lang, viele Straßen schmal. Lastwagen müssen oft durch Dörfer fahren, in denen nebenan Landwirtschaft betrieben wird.
Logistik-Management heißt hier, Lieferungen so zu planen, dass sie zur Baustelle passen und nicht umgekehrt. Wir entwickeln ein Konzept für Materialflüsse, vergeben Zeitfenster an Fahrzeuge und halten die Reihenfolge der Gewerke im Blick, damit nichts doppelt oder zu früh ankommt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde liegt östlich von Altenburg, dort treffen sich die Bundesstraßen 7, 93 und 180 an der Ortsumfahrung. Über sie erreichen Lieferungen aus Leipzig, Chemnitz oder von der A 4 über die Anschlussstellen Ronneburg und Schmölln das Gemeindegebiet. Ab der Bundesstraße beginnt der schwierigere Teil: Gemeindestraßen, oft ohne Gehweg und mit Gegenverkehr, der kaum ausweichen kann.
Hinzu kommt der Weg selbst. Von den Siedlungen im Westen bis zu den entlegenen Dörfern im Osten liegen mehrere Kilometer. Ein Lastwagen, der sich verfährt oder an einer Brücke scheitert, verliert schnell eine halbe Stunde. Deshalb gehört zum Konzept eine Routenempfehlung, die Höhen, Breiten und Gewichte berücksichtigt und dem Fahrer vorab zugeht.
Besonderes Gewicht haben Zeitfenster. Auf dem Land werden Feldwege und Ortsdurchfahrten morgens und zur Erntezeit von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt. Wer Baustoff liefert, stört sonst den Betrieb der Nachbarn und blockiert sich selbst. Ein fester Slot mit vorheriger Meldung verhindert beides.

Wir erfassen Gewerke, Liefermengen und Termine und leiten daraus ab, wann welches Material an der Baustelle sein muss.
Jeder Lieferant bekommt ein Zeitfenster. Kommt ein Fahrzeug außerhalb davon, wird es wartend untergebracht, bis die Zufahrt frei ist.
Wir geben Fahrern eine Anfahrtsbeschreibung mit Hinweisen auf Engstellen, Gewichtsgrenzen und die Zufahrt zur Baustelle.
Wir informieren Anwohner und Betriebe über Lieferzeiten, damit Zufahrten und Abstellflächen nicht blockiert werden.
Lieferungen kommen dann, wenn das Material gebraucht wird, nicht davor oder danach.
Wartezeiten vor der Baustelle und Rückstau auf der Dorfstraße werden vermieden.
Die Nachbarschaft weiß, wann mit Schwerverkehr zu rechnen ist.
Die Bauleitung hat einen Überblick, was wann geliefert wurde.
→ Wir planen Einbahnrouten oder Wendepunkte und weisen Fahrer an, wo sie rückwärts nicht fahren müssen.
→ Wir legen große Lieferungen in Zeiten, in denen die Ortsdurchfahrten frei sind. Nachbarn erfahren davon vorab.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender vermeidet, dass drei Lastwagen am selben Vormittag vor dem Tor stehen.
→ Wir bündeln Lieferungen und prüfen, ob ein Zwischenlager an einer Bundesstraße die Fahrten verkürzt.
Stahl, Beton und Dachelemente werden in großen Mengen angeliefert und brauchen klare Zeitfenster.
Kleine Baustellen an engen Straßen leben von abgestimmten Lieferungen und freien Zufahrten.
Material kommt entlang einer Strecke an, die selbst Verkehrsweg ist. Das verlangt Abstimmung mit dem fließenden Verkehr.
Schutt geht raus, neues Material kommt rein, beides über dieselbe Zufahrt.

Wir sammeln Termine, Mengen und Zufahrtsbedingungen von allen Gewerken.
Routen, Zeitfenster und Wartezonen werden in einem Ablaufplan festgehalten.
Alle Beteiligten erhalten ihr Zeitfenster und die Anfahrtsbeschreibung.
Wir passen den Kalender an den Baufortschritt an und halten Abweichungen fest.
Soll in einem Ortsteil von Nobitz eine Bodenplatte gegossen werden, dann muss der Beton in einer lückenlosen Folge ankommen. Wir legen vorab fest, welche Route die Mischer nehmen, wo sie warten und in welchem Abstand sie zur Baustelle einfahren.
Liegt die Zufahrt an einer Straße, die auch der Bus nutzt, dann wird die Abfolge mit dem Fahrplan abgeglichen. Danach erfährt die Nachbarschaft, an welchem Vormittag die Straße kurzzeitig voller ist als sonst.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Einrichtung der Baustelle auf. Die Lage von Toren und Baustraße entscheidet, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Ist die Wartezone zu klein, ändern wir den Takt der Zeitfenster.
Mit der operativen Baulogistik besteht eine enge Verbindung: Wer Material annimmt, weiß, welches Fahrzeug erwartet wird. So lassen sich Kran oder Stapler rechtzeitig bereitstellen.
In der Regel über die Bundesstraßen 7, 93 oder 180 bei Altenburg und dann über Gemeindestraßen. Wir geben jedem Fahrer eine Routenempfehlung, die Breite und Gewicht der Straßen im Ortsteil berücksichtigt.

Nennen Sie uns Baustelle, Gewerke und Zeitraum. Wir entwerfen ein Lieferkonzept mit Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nobitz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit