
Wer Material nach Neunkirchen-Furpach bringt, fährt in einen Stadtteil, der überwiegend zum Wohnen genutzt wird. Die Straßen sind Siedlungsstraßen, die Nachbarn parken am Rand. Rundum liegt Wald. Ein Lastwagen, der zur falschen Zeit ankommt, blockiert schnell die Zufahrt von mehreren Haushalten.
Logistik-Management bedeutet, Lieferungen vorab zu planen, Zeitfenster zu vergeben und den Weg von der Autobahn bis zur Baustelle festzulegen. Für Neunkirchen-Furpach heißt das vor allem: Anfahrt, Wendemöglichkeit und Entladezeit so abstimmen, dass der Ablauf im Viertel möglichst wenig stört.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtteil liegt südöstlich der Neunkircher Innenstadt, nordöstlich verläuft die A 8. Die nächsten Anschlussstellen heißen laut Autobahnverzeichnis Neunkirchen-Wellesweiler und Neunkirchen-Kohlhof. Von dort führen Landes- und Ortsstraßen zur Baustelle. Die Strecke für schwere Fahrzeuge sollte vorab festgelegt werden, statt sie dem Navigationsgerät zu überlassen.
Die Siedlung ist ab 1936 in Abschnitten gewachsen. Ihre Straßen waren für Wohnverkehr gedacht, nicht für Sattelzüge mit Baustoffen. Wendemöglichkeiten sind knapp, Gehwege sind schmal, parkende Autos verengen die Fahrbahn. Lieferfahrzeuge brauchen daher feste Halteplätze und Fahrtrichtungen.
Weil das Quartier von Wald umschlossen ist, gibt es kaum Ausweichstrecken. Wird eine Straße durch einen Lieferwagen oder eine Mulde versperrt, gibt es für Anwohner und Rettungsfahrzeuge selten einen Umweg. Zeitfenster und Entladedauer sind deshalb mehr als eine Frage des Komforts.

Wir legen für schwere Fahrzeuge einen Weg fest, der Siedlungsstraßen möglichst kurz nutzt. Den Lieferanten geben wir ihn vorab bekannt.
Jeder Lieferung weisen wir ein Zeitfenster zu. So stehen nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in der Straße. Entladen und Rangieren lassen sich zu ruhigen Zeiten legen.
Wir bestimmen, wo ein Fahrzeug halten, wenden und abladen darf. Wo das Grundstück nicht reicht, planen wir Umladen in kleinere Fahrzeuge oder eine genehmigte Fläche am Straßenrand.
Anwohner erfahren rechtzeitig, wann größere Lieferungen kommen. Das vermeidet Konflikte um Parkplätze, Einfahrten und Lärm.
Lieferungen kommen zu geplanten Zeiten und nicht zufällig durcheinander.
Anwohner werden weniger belastet, weil Fahrten gebündelt und angekündigt werden.
Wartezeiten für Fahrer und Bautrupp werden kürzer.
Der Weg der Fahrzeuge ist bekannt und lässt sich bei Änderungen anpassen.
→ Wir prüfen Fahrzeuglänge und Wendekreis vorab und bestellen bei Bedarf kleinere Fahrzeuge. Große Lieferungen gehen nur an Stellen, die ein Rangieren erlauben.
→ Wir sammeln die Bestellungen und verteilen sie auf Zeitfenster. Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt allen, wann die Straße frei ist.
→ Wir sprechen mit Anwohnern ab, wann zusätzlicher Platz gebraucht wird. Bei Bedarf beantragen wir Halteverbote. Die Genehmigung bleibt bei der zuständigen Behörde.
→ Wir planen Entladungen so, dass eine Fahrspur befahrbar bleibt. Kann eine Straße nicht frei bleiben, wird die Lieferung zeitlich verlegt.
Neubau und Umbau von Wohnhäusern, bei denen viele Lieferungen in enger Straße ankommen.
Abbruch und Neubau eines Einkaufsmarktes an einer Durchgangsstraße, wo Lieferverkehr und Kundenverkehr im Umfeld weiterlaufen.
Umbauten an Gebäuden eines früheren Gutshofs mit Gastronomie und Saal, die auch während der Arbeiten erreichbar bleiben.
Tiefbau in Siedlungsstraßen, bei dem Material und Aushub regelmäßig bewegt werden.

Wir sehen uns Anfahrt, Straßenbreite und Wendemöglichkeiten an.
Wir sammeln Bestellungen, legen Zeitfenster fest und bestimmen Halteplätze.
Lieferanten, Gewerke und Nachbarn erfahren Route und Zeiten rechtzeitig.
Wir passen den Plan an, wenn sich Termine verschieben. Den Kalender halten wir aktuell.
Wird ein Rohbau in der Siedlung hochgezogen, dann treffen Beton, Steine und Gerüstteile meist in kurzer Folge ein. Ohne Plan stehen zwei Fahrzeuge zugleich vor dem Grundstück. Mit Zeitfenstern kommt ein Fahrzeug nach dem anderen. Jeder Fahrer weiß, wo er halten darf.
Muss ein Kran oder eine Betonpumpe aufgestellt werden, dann klären wir vorab Standfläche, Sperrung und Dauer. Die Straße ist dann nur für diese Zeit teilweise gesperrt. Die Nachbarn sind informiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management hängt eng an der Baustelleneinrichtung. Wo Container und Lager stehen, bestimmt, wo Fahrzeuge entladen können. Beides planen wir gemeinsam, damit keine Fläche doppelt belegt ist.
Auf der Baustelle sorgt das operative Personal dafür, dass Lieferungen angenommen und verteilt werden. Der Plan bleibt veränderlich: Kommt eine Lieferung später, wird das Zeitfenster verschoben. Die anderen Fahrzeuge rücken nach.
Über die Autobahn sind Anschlussstellen im Raum Neunkirchen erreichbar, danach geht es über Landes- und Ortsstraßen. Wir legen die genaue Strecke für jede Baustelle fest und prüfen, ob Siedlungsstraßen für das Fahrzeug geeignet sind.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben. Wir klären gemeinsam, wie Lieferungen zur Baustelle kommen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neunkirchen-Furpach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit