
Bevor der erste Bagger anrückt, entscheidet sich auf dem Plan, ob eine Baustelle rund läuft. Wo stehen die Unterkünfte, wo wird abgeladen, wo dreht der Lkw und wo bleibt der Fußweg frei? In Mörfelden-Walldorf kommen dazu besondere Rahmenbedingungen: eine Stadt in der Untermainebene südlich des Frankfurter Flughafens, mit zwei Stadtteilen, viel Wald und dichtem Verkehr.
Baustelleneinrichtung und Planung heißt, die Fläche so aufzuteilen, dass Gewerke ohne Leerlauf arbeiten können. Wir erstellen für Baufelder in Mörfelden-Walldorf einen Einrichtungsplan mit Zufahrten, Lagerflächen, Versorgung und Absperrung. Er wird mit der Bauleitung abgestimmt und bei Bedarf der Bauphase angepasst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund ist ein Thema für sich. Das Hessische Ried gilt als Landschaft mit hohem Grundwasserstand. Auch im nahen Mönchbruch besteht der Boden aus Sand, Lehm und Kies. Für die Einrichtung bedeutet das: Befestigte Fahrwege und Stellflächen müssen tragen, auch wenn der Boden nass ist. Lagerflächen sollten so liegen, dass Wasser abfließen kann.
Die beiden Stadtteile Walldorf und Mörfelden liegen rund 3,8 Kilometer auseinander, dazwischen erstreckt sich Freifläche. Baufelder liegen deshalb oft am Ortsrand, an Gewerbegebieten oder an Verkehrsachsen und nicht in einer geschlossenen Innenstadt. Das gibt Platz, verlangt aber eine saubere Planung der Zufahrt von der B 44, der B 486 oder den Landesstraßen.
Mehr als die Hälfte des Stadtgebiets ist Wald. Wo Baufelder an Waldränder grenzen, ist die Fläche für die Einrichtung begrenzt. Bäume sowie Wurzelbereiche brauchen Schutz. Die Zaunlinie, die Lage der Unterkünfte und die Fahrwege werden deshalb früh festgelegt, damit später nichts verschoben werden muss.

Wir zeichnen Zufahrt, Lagerflächen, Wendebereiche und Aufenthaltsbereiche auf den Bauplatz. Das Ergebnis ist ein Plan, den alle Gewerke lesen können.
Auf wechselfeuchtem Sand oder Kies zählt die Tragfähigkeit. Wir legen fest, wo befestigt wird und wo Material gelagert werden darf.
Baustrom, Bauwasser und die Abfuhr von Abfällen werden eingeplant und mit den zuständigen Stellen abgestimmt. Was an Geräten und Anlagen nötig ist, klären wir nach Absprache.
Die Absperrung folgt der Grundstücksgrenze und dem Verkehr davor. An Straßen mit viel Durchgangsverkehr planen wir die Beschilderung mit.
Fahrzeuge finden ihren Platz, ohne die Straße zu blockieren.
Fahrwege tragen auch bei feuchtem Untergrund.
Alle Gewerke arbeiten nach demselben Flächenplan.
Nachträgliche Verschiebungen von Zaun oder Unterkünften werden seltener.
→ Wir planen Einfahrt und Wendefläche so, dass Fahrzeuge nicht auf der Straße warten müssen. Die Verkehrssicherung stimmen wir mit der Bauleitung ab.
→ Fahrwege und Stellflächen werden in den Plan aufgenommen, bevor Material angeliefert wird. Wo nötig, wird die Lage der Lagerflächen verändert.
→ Wir ordnen Unterkünfte, Lager und Fahrwege so an, dass der Waldrand geschont wird und trotzdem alle Gewerke Platz haben.
→ Ein Belegungsplan legt fest, wer wann wo lagert. Änderungen werden in den Plan eingetragen und allen bekannt gegeben.
Große Baufelder mit Lkw-Verkehr, auf denen Zufahrt und Lagerflächen im Vordergrund stehen.
Baufelder zwischen Siedlung und Freifläche, bei denen Nachbarschaft und Zufahrt abgestimmt werden müssen.
Erweiterungen bei laufendem Betrieb, etwa an Kläranlagen, mit klar getrennten Wegen.
Lineare Baustellen mit wechselnden Abschnitten, in denen die Einrichtung mitwandert.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Untergrund und Nachbarschaft an.
Zufahrt, Lagerflächen, Zaunlinie und Versorgung werden auf dem Plan festgelegt.
Der Entwurf geht an Bauleitung und Gewerke und wird mit deren Anforderungen abgeglichen.
Die Baustelle wird nach Plan eingerichtet. Mit dem Baufortschritt passen wir die Flächen an.
Liegt ein Baufeld am Rand von Walldorf oder Mörfelden und grenzt an eine Landesstraße, dann beginnt die Planung mit der Zufahrt. Die Einfahrt wird so gelegt, dass Lkw geradeaus einfahren und das Baufeld wieder verlassen können, ohne zu wenden. Lagerflächen liegen dahinter, Aufenthaltsbereiche abseits der Fahrwege.
Entsteht ein Gebäude auf sandigem Grund mit hohem Grundwasserstand, dann werden zuerst die Fahrwege befestigt und die Entwässerung des Platzes geklärt. Erst danach wird Material angeliefert. So bleibt das Baufeld auch nach Regen befahrbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für alles Weitere. Das Logistik-Management nutzt die Zufahrten und Entladezonen für seine Zeitfenster, die operative Baulogistik die Lagerflächen für das Material der Gewerke.
Auch die Sicherung baut auf dem Plan auf: Tore, Beleuchtung und Zugangskontrolle werden dort vorgesehen, wo Zaun und Einfahrt festgelegt sind. In Mörfelden-Walldorf achten wir zudem darauf, dass Rettungswege frei bleiben.
Ein Einrichtungsplan mit Zufahrten, Lagerflächen, Wendebereichen, Aufenthaltsbereichen, Versorgung und Zaunlinie. Er berücksichtigt Untergrund und Verkehrslage vor dem Baufeld und wird mit der Bauleitung abgestimmt.

Schildern Sie uns Grundstück und Bauvorhaben. Wir erstellen den Einrichtungsplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mörfelden-Walldorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit