
Langen ist ein Verkehrsknoten im südlichen Rhein-Main-Gebiet. Im Westen liegt die Anschlussstelle zur A 5, im Osten die zur A 661. Die B 486 verbindet beide quer durch die Stadt. Dazu kommt die S-Bahn-Linie S6 auf der Strecke nach Frankfurt. Für Baustellen heißt das: Die Anfahrt ist gut, der letzte Kilometer aber oft eng.
Logistik-Management bedeutet, diesen letzten Kilometer zu planen. Wir erfassen, welche Gewerke wann welches Material brauchen. Daraus entsteht ein Konzept für Anlieferung, Zeitfenster und Wege auf dem Baufeld. Das Ziel ist, dass kein Lkw wartet und keine Lieferung die Nachbarschaft unnötig blockiert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wer Material in die Stadt bringt, fährt meist über die A 5 oder die A 661 an und verteilt sich dann auf Straßen, die auch dem Berufsverkehr zwischen Frankfurt und Darmstadt dienen. Lieferfenster außerhalb der Stoßzeiten sind deshalb häufig der einfachste Weg, Staus zu vermeiden. Sie müssen aber mit den Lieferanten abgestimmt sein.
Viele Baustellen liegen in Wohn- oder Mischgebieten. Dort entscheiden Straßenbreite, Parkdruck und Anliegerverkehr, ob ein Sattelzug einfahren kann oder ob kleinere Fahrzeuge umladen müssen. Wir prüfen jede Zufahrt vorab und legen fest, welche Fahrzeugtypen zugelassen sind.
Rund um Schulen, Sportanlagen und die Altstadt kommen Fußgänger und Radfahrer hinzu. Lieferverkehr und Fußverkehr trennen wir, wo es geht, durch feste Routen und Beschilderung. Lärm und Staub sind in der Nachbarschaft ein Dauerthema, das ein gutes Konzept von Beginn an mitdenkt.

Wir analysieren Materialflüsse, Gewerke und Bauzeitenplan und leiten daraus ab, wie oft und in welcher Größe geliefert wird. Das Konzept zeigt Anfahrtsrouten ab A 5 oder A 661, Entladestellen und Wege auf dem Baufeld.
Jede Lieferung bekommt ein festes Fenster. Lieferanten melden sich an, wir bestätigen den Termin und verteilen Fahrzeuge über den Tag. So bildet sich keine Schlange vor dem Tor und die Entladestelle wird nicht überfahren.
Wir sagen den Nachbarn an, wann mit erhöhtem Lieferverkehr zu rechnen ist. Mit den zuständigen Stellen klären wir, wo Halteflächen oder Sperrungen nötig sind. Das beugt Beschwerden vor.
Wir prüfen, wo Material doppelt bewegt wird oder Wartezeiten entstehen. Danach ändern wir die Reihenfolge von Lieferung und Einbau. Kürzere Wege auf dem Baufeld sparen Zeit bei jedem einzelnen Transport.
Lieferungen kommen zum geplanten Zeitpunkt und stehen nicht im Stau vor dem Baufeld.
Die Entladestelle ist frei, wenn der Lkw eintrifft. Gewerke warten nicht auf Material.
Anlieger wissen, wann Verkehr zu erwarten ist. Die Straße bleibt für alle nutzbar.
Sie haben bei Fragen zum Materialfluss eine feste Ansprechperson.
→ Mit Slots staffeln wir die Ankünfte. Ein Lkw nach dem anderen fährt ein. Die Entladestelle ist geräumt, bevor das nächste Fahrzeug kommt.
→ Wir legen einen Umschlagpunkt fest, an dem Material auf kleinere Fahrzeuge verteilt wird, oder wählen eine andere Anfahrtsroute.
→ Wir setzen Lieferungen auf Zeiten, in denen die B 486 und die Zufahrten zu den Autobahnen weniger belastet sind. Ausweichfenster halten wir bereit.
→ Feste Routen, angekündigte Lieferspitzen und eine zentrale Ansprechperson halten die Nachbarschaft informiert. So entstehen weniger Beschwerden.
Wohnbauvorhaben in Gebieten wie Oberlinden oder Neurott, bei denen Lieferverkehr und Anliegerverkehr dieselbe Straße teilen.
Verwaltungsgebäude entlang der B 486 und nahe den Autobahnanschlüssen, mit hohem Lieferaufkommen in kurzer Bauzeit.
Arbeiten in engen Straßen, wo Lieferfenster auf den Fußgängerverkehr abgestimmt werden müssen.
Leitungs- und Straßenarbeiten, bei denen Material auf kleinem Raum bereitgestellt und der Durchgangsverkehr aufrechterhalten werden muss.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Lieferlisten und Zufahrtsdaten und prüfen die Straßen rund um das Baufeld.
Wir legen Routen, Entladestellen und Zeitfenster fest und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Wir informieren alle Lieferanten über Regeln und Slots, damit jede Anlieferung vorangemeldet ist.
Wir begleiten die Anlieferungen im Alltag und ändern das Konzept, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Liegt eine Baustelle an einer Wohnstraße im Westen der Stadt, dann kommen Betonmischer, Stahllieferungen und Containerdienste oft am selben Vormittag an. Ohne Plan stehen Fahrzeuge in der Straße und blockieren Anlieger sowie den Linienbus.
In diesem Fall würden wir Slots für jeden Anbieter vergeben, den Beton auf den frühen Morgen legen und die Stahllieferung auf den Nachmittag. Eine Ansprechperson am Tor nimmt Fahrzeuge an und weist sie ein. So bleibt die Straße befahrbar. Der Bau läuft ohne Leerlauf.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Tore, Entladeflächen und Lagerplätze sind der Rahmen, in dem die Zeitfenster Sinn ergeben. Ändert sich die Einrichtung, passen wir die Slots entsprechend an.
Wo das Konzept vor Ort umgesetzt werden soll, stimmen wir es mit den operativen Aufgaben ab, etwa mit der Annahme am Tor und der Weiterleitung ins Lager. Das Konzept bleibt so keine Theorie, sondern wird im Alltag gelebt.
Der Lieferant meldet sich mit Fahrzeug und Material an und erhält ein Zeitfenster. Am Tor wird er in Empfang genommen und zur Entladestelle geleitet. Kommt er außerhalb des Fensters, wird neu terminiert, damit keine Staus entstehen.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben. Wir schlagen ein Konzept für Anlieferung und Zeitfenster vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Langen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit