
Auf Baustellen arbeiten Menschen mit Maschinen, in Gruben und in der Höhe. Kommt es zu einem Unfall, zählt jede Minute bis zur Erstversorgung. In Langen liegt eine Klinik mit rund 430 Betten im Stadtgebiet. Die Autobahnen A 5 und A 661 verbinden die Stadt mit weiteren Krankenhäusern in der Region. Der Rettungsdienst muss das Baufeld trotzdem erst finden und erreichen.
Betriebssanitäter überbrücken diese Zeit. Sie versorgen Verletzte, bis der Rettungsdienst eintrifft, weisen ihn ein und halten fest, was geschehen ist. Brandschutzhelfer ergänzen das Team. Wie viele Kräfte ein Vorhaben in Langen braucht, hängt von Größe, Gefährdung und Zahl der Beschäftigten ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach der DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten vorgeschrieben. Viele Langener Vorhaben bleiben darunter. Ob ein Sanitäter trotzdem sinnvoll ist, hängt von der Art der Arbeiten ab: Erdarbeiten, Gerüstbau, Kranbetrieb und Dacharbeiten bergen mehr Risiko als Ausbauarbeiten.
Das Stadtgebiet ist dicht bebaut. Gerade bei Baufeldern in Wohnquartieren wie Oberlinden oder im Zentrum muss der Rettungsweg freigehalten werden, weil Zufahrten eng sind und Anliegerverkehr hinzukommt. Ein Sanitäter weiß, wo ein Fahrzeug halten kann. Er weist es ein.
Schwer zugängliche Stellen wie tiefe Baugruben oder obere Geschosse machen die Erstversorgung zur Herausforderung. Der Rettungsweg dorthin sollte vor Baubeginn geplant sein. Wir sprechen mit Ihnen, wie ein Verletzter von dort zum Rettungsfahrzeug gelangt.

Ein Betriebssanitäter ist für die Dauer der Arbeiten präsent, versorgt Verletzte und koordiniert den Rettungsdienst. Alle Einsätze werden dokumentiert. Die Besetzung richten wir nach Ihrer Baustelle aus.
Brandschutzhelfer kennen die Brandgefahren auf Baustellen, etwa bei Heißarbeiten oder gelagerten Dämmstoffen. Sie unterstützen bei der Evakuierung und leiten erste Löschmaßnahmen ein, bis die Feuerwehr eintrifft.
Wir legen gemeinsam mit der Bauleitung fest, wie Rettungsfahrzeuge das Baufeld erreichen und wo sie halten. Der Plan wird den Beschäftigten bekannt gemacht und bei Änderungen im Baufortschritt angepasst.
Alle Beteiligten kennen am ersten Tag die Notrufnummer, den Treffpunkt für Rettungskräfte und den Ansprechpartner. Ein klarer Ablauf spart im Ernstfall wichtige Minuten.
Verletzte werden versorgt, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Der Rettungsdienst wird eingewiesen und findet den Weg zum Baufeld.
Brandschutzhelfer verringern das Risiko bei Heißarbeiten.
Alle Vorfälle sind dokumentiert und für Berufsgenossenschaft und Versicherung nachvollziehbar.
→ Wir legen einen Treffpunkt fest und weisen den Rettungsdienst am Tor ein. Die Zufahrt wird freigehalten und gekennzeichnet.
→ Wir planen den Rettungsweg vorab und besprechen mit den Gewerken, wie ein Mensch dort herausgebracht wird. Was die Baustelle dazu braucht, stimmen wir ab.
→ Ab mehr als 100 Versicherten ist er Pflicht. Darunter bewerten wir die Gefährdung und empfehlen eine Besetzung, die zu Ihrem Vorhaben passt.
→ Brandschutzhelfer überwachen die Arbeiten und die Zeit danach. Erste Löschmaßnahmen sind vorbereitet, die Feuerwehr wird bei Bedarf sofort gerufen.
Wohn- und Bürobauten mit vielen Gewerken, Kranbetrieb und Arbeiten in der Höhe, bei denen die Zahl der Beschäftigten hoch ist.
Aushub in sandigem Untergrund mit Böschungen und Verbau, bei dem Verletzte nur schwer zu erreichen sind.
Umbauten in Gebäuden mit Nutzern, wo Rettungswege für Beschäftigte und Nutzer zugleich frei sein müssen.
Schweiß-, Trenn- und Abdichtungsarbeiten mit erhöhtem Brandrisiko.

Wir prüfen Größe, Zahl der Beschäftigten und Art der Arbeiten und klären, ob ein Sanitäter vorgeschrieben ist.
Wir legen Zufahrt, Treffpunkt und Wege zu schwer zugänglichen Stellen fest und tragen sie in den Plan ein.
Der Sanitäter und die Brandschutzhelfer machen sich mit dem Baufeld vertraut und weisen alle Beteiligten ein.
Wir halten Einsätze schriftlich fest und passen die Planung an, wenn sich Bauphasen ändern.
Liegt eine Baustelle mit Rohbau und Kranbetrieb mitten in einem Wohngebiet, dann arbeiten dort viele Gewerke gleichzeitig. Stürze, Quetschungen und Schnittverletzungen gehören zu den üblichen Risiken. Der Rettungswagen braucht eine freie Zufahrt, die sonst durch Lieferverkehr verstellt sein kann.
In diesem Fall würden wir einen Betriebssanitäter einsetzen, der den Rettungsweg kennt und freihält. Bei einem Unfall versorgt er den Verletzten, ruft den Rettungsdienst und weist ihn am Tor ein. Danach dokumentiert er den Vorfall für Bauleitung und Unfallversicherung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Betriebssanitäter arbeiten mit der Zugangskontrolle zusammen. Das Tor kennt den Rettungsweg und lässt Einsatzfahrzeuge sofort durch. Auch die Baustelleneinrichtung bezieht den Rettungsweg ein: Zaun, Tore und Lagerplätze lassen eine Zufahrt für Rettungsfahrzeuge offen.
Mit der operativen Baulogistik stimmen wir ab, dass Wege nicht durch Material verstellt sind. Gemeinsam sorgen die Leistungen dafür, dass Sicherheit auf dem Baufeld nicht von Einzelpersonen abhängt, sondern von einem durchdachten Ablauf.
Nach DGUV Vorschrift 1 ist er bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten vorgeschrieben. Darunter ist er freiwillig, kann aber bei gefährlichen Arbeiten sinnvoll sein. Wir bewerten gemeinsam mit Ihnen, was zu Ihrem Vorhaben in Langen passt.

Beschreiben Sie uns Größe und Art des Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Besetzung dazu passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Langen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit