
Korbach hat keinen eigenen Autobahnanschluss. Die nächsten Anschlüsse der A 44 liegen bei Diemelstadt und Zierenberg, jeweils etwa 30 Kilometer entfernt. Lieferungen von Beton, Stahl und Fertigteilen laufen deshalb über Bundesstraßen, vor allem über die B 251 von Kassel nach Brilon und die B 252 von Marburg nach Paderborn. Beide treffen sich im Stadtgebiet und teilen sich ein Stück der Umgehung.
Genau hier setzt unser Logistik-Management an. Wir sammeln die Lieferwünsche der Gewerke, geben jedem Fahrzeug ein Zeitfenster und halten den Ablauf so zusammen, dass auf der Baustelle kein Stau entsteht und auf der Straße niemand wartet. Das gilt für große Vorhaben am Stadtrand ebenso wie für kleine Lieferungen in die Altstadt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Weg nach Korbach ist lang. Wer von der Autobahn kommt, fährt rund 30 Kilometer über Landstraße und Bundesstraße. Ein Lkw, der eine Stunde zu spät kommt, lässt sich nicht aus der Nachbarschaft ersetzen. Wir planen deshalb Puffer ein und legen Lieferungen so, dass ein verspäteter Wagen nicht den ganzen Tagesablauf kippt.
In der Altstadt enden die Fahrzeugmaße schnell an der Gasse. Zwischen Kilianskirche, Nikolaikirche und Stadtmauer lassen sich Sattelzüge kaum bewegen. Dort bestimmen kleinere Fahrzeuge, kurze Standzeiten und genau abgestimmte Fenster den Takt. Auch die Nachbarschaft spielt mit: Anwohner und Geschäfte sollen ihre Zufahrt behalten.
Dazu kommt der Bahnverkehr. Der Hauptbahnhof ist Knoten von drei Strecken. In Korbach selbst arbeitet außerdem eine Werkstatt für Triebwagen. Bauvorhaben im Umfeld der Gleise brauchen Lieferwege, die den Betrieb nicht stören. Dazu gehören klare Absprachen über Zeiten, in denen Verkehr und Baustelle sich begegnen.

Wir legen fest, welche Route Lieferungen aus Richtung Kassel, Marburg oder Brilon nehmen, wo Fahrzeuge warten und wie sie auf das Grundstück kommen. Für Vorhaben in der Altstadt gehört die Frage dazu, welche Fahrzeugklassen überhaupt einfahren können.
Jede Lieferung erhält ein festes Zeitfenster. Verspätet sich ein Fahrzeug auf der Landstraße, verschieben wir die folgenden Fenster, statt Wagen auf der Straße stehen zu lassen.
Anwohner, Geschäfte und Einrichtungen am Weg erfahren rechtzeitig, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. So bleiben Zufahrten frei. Die Baustelle behält ihren Rückhalt vor Ort.
Wir bündeln Lieferungen mehrerer Gewerke und reduzieren Leerfahrten. Das spart auf langen Anfahrtswegen besonders viele Fahrten und schont Straße und Anwohner.
Lieferungen kommen zu festen Fenstern und stehen nicht untätig vor dem Tor.
Lange Anfahrtswege nach Korbach werden eingeplant und verlieren ihren Schrecken.
Anwohner und Betriebe im Umfeld wissen früh Bescheid. Beschwerden bleiben dadurch selten.
Mehrere Gewerke teilen sich Fahrten und sparen Zeit auf Straße und Baustelle.
→ Wir planen Pufferzeiten und staffeln die Fenster so, dass ein verspäteter Lkw die folgenden Lieferungen nicht blockiert.
→ Wir stimmen Fahrzeuggrößen ab, bündeln Lieferungen zu kleinen Einheiten und legen Standzeiten kurz.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender ordnet die Fenster, damit sich Fahrzeuge nicht am Tor begegnen.
→ Lieferwege und Zeiten werden so abgestimmt, dass Gleisanlagen und Betrieb nicht behindert werden.
Arbeiten an historischen Gebäuden mit kleinteiliger Anlieferung, kurzen Standzeiten und enger Abstimmung mit der Nachbarschaft.
Neubauten und Erweiterungen mit vielen Lieferungen von Stahl, Fertigteilen und Beton über die Bundesstraßen.
Vorhaben im Umfeld der Gleise, wo Lieferverkehr und Zugbetrieb abgestimmt werden müssen.
Neubauten und Umbauten in Stadtteilen, in denen Lieferfahrzeuge oft über längere Wege und Ortsstraßen zufahren.

Wir erfassen die Lieferwünsche der Gewerke, prüfen die Routen nach Korbach und klären, welche Fahrzeuge ans Grundstück kommen.
Wir erstellen das Logistikkonzept mit Fahrwegen, Wartezonen und Zeitfenstern und stimmen es mit der Bauleitung ab.
Wir vergeben die Slots, prüfen am Vortag die Lieferungen und halten die Reihenfolge am Tor.
Wir sehen uns Wartezeiten und Engpässe an und passen Konzept und Fenster an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt, dann reicht die Gasse nur für kleine Fahrzeuge. Wir bündeln in diesem Fall die Lieferungen der Gewerke auf wenige feste Fenster, lassen größere Fahrzeuge am Stadtrand warten und holen das Material mit kleineren Transportern heran.
Liegt das Vorhaben dagegen an einer der Bundesstraßen, dann steht die Anfahrt über die Landstraße im Vordergrund. Wir geben jedem Fahrzeug ein Fenster mit Puffer und prüfen am Vortag, ob alle Lieferungen unterwegs sind. Fällt eine aus, dann rücken wir die nächste vor, sodass die Kolonne nicht stillsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Einrichtung zurück. Wo Tore, Wendeflächen und Lager liegen, bestimmt, welche Fenster überhaupt möglich sind. Deshalb stimmen wir beide Leistungen vor dem Aufbau aufeinander ab.
Am Tor arbeitet die Logistik mit Zugangskontrolle und operativem Personal zusammen. Wer anliefert, wird erfasst, eingewiesen und zur Abladestelle geführt. Auf Wunsch binden wir auch Entsorgung und Rückfahrten in den Ablauf ein.
Wir rechnen mit Landstraßenetappen über die B 251 und die B 252, planen Puffer ein und prüfen am Vortag, ob alle Fahrzeuge unterwegs sind. Eine verspätete Lieferung darf die nächsten Fenster nicht mitreißen.

Erzählen Sie uns von Ihrer Baustelle in Korbach. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Fenster und Fahrwege.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Korbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit