
Wer in Frankenberg (Eder) baut, muss Material über wenige Hauptachsen heranführen. Die Bundesstraßen B 252 und B 253 kreuzen sich auf der Umgehungsstraße. Von dort gibt es Verbindungen nach Marburg und Korbach sowie nach Melsungen und Dillenburg. Wer mit Sattelzügen anrückt, trifft anschließend auf Steigungen und Gassen, die für große Fahrzeuge nicht gebaut sind.
Logistik-Management heißt hier: Wir ordnen, wann welcher Lkw kommt, wo er hält und wie er wieder abfährt. Dazu gehören ein Ablaufplan, feste Zeitfenster und eine klare Absprache mit allen Gewerken. So sinken Wartezeiten. Die Nachbarn erleben keinen Dauerstau vor der Haustür.
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Die Stadt ist ein Mittelzentrum für ein weites Umland. Entsprechend viel Berufs- und Lieferverkehr läuft über wenige Straßen. Zu den Spitzenzeiten am Morgen und am späten Nachmittag lohnt es sich, Baulieferungen bewusst in ruhigere Stunden zu legen.
Oben in der Altstadt führen Gassen auf den Marktplatz zu, die aus der Gründungszeit im 13. Jahrhundert stammen. Fahrzeuge von mehr als wenigen Metern Länge kommen dort kaum um die Ecke. Schwere Lieferungen werden deshalb in Etappen aufgeteilt oder an einem Umschlagpunkt am Rand der Oberstadt auf kleinere Fahrzeuge umgeladen.
Zur Nachbarschaft zählen Läden in der Fußgängerzone, Wohnhäuser, Schulen und Klinik am Goßberg. Jede dieser Gruppen reagiert anders auf Lärm und Verkehr. Die Lieferplanung berücksichtigt Öffnungszeiten, Schulwege und den Zugang für Rettungsfahrzeuge.

Das Konzept legt fest, welche Routen Lieferanten nutzen und wo Entladestellen liegen. Es unterscheidet zwischen Baustellen im Stadtkern und solchen in der Aue, weil dort ganz andere Fahrzeuge einsetzbar sind.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Das Fenster richtet sich nach Kranverfügbarkeit, Marktzeiten und Schulbeginn. Wer sich verspätet, wird in ein freies Fenster verschoben, statt die Gasse zu blockieren.
Für den Stadtkern empfiehlt sich oft ein Umschlagplatz außerhalb. Dort wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen, die den Hang hinauf fahren. Eine solche Fläche wird in der Planung früh gesucht und vertraglich abgestimmt.
Wir bereiten Hinweise für Anwohner und Geschäfte vor und koordinieren Termine mit der Stadt, wenn Straßen vorübergehend eingeschränkt werden müssen.
Lkw stehen nicht in der Gasse oder auf der Hauptachse und warten.
Gewerke bekommen ihr Material zu festen Zeiten und können den Ablauf zuverlässig planen.
Nachbarn und Geschäfte erfahren früh, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Der Bauablauf bleibt flexibel, weil Zeitfenster kurzfristig verschoben werden können.
→ Wir planen Umschlag am Stadtrand und fahren das Material mit kürzeren Fahrzeugen in festen Fenstern hinauf.
→ Der Zeitplan wird mit den Terminen der Stadt abgeglichen, sodass Anlieferungen vor oder nach dem Betrieb liegen.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender weist jedem Gewerk Zeitfenster zu. Verspätungen werden sofort an die Nachfolgenden weitergegeben.
→ Anlieferungen werden außerhalb der Hauptzeiten geplant. Wo das nicht reicht, regeln Einweiser die Querung.
Enge Gassen, Fußgängerzone und viele Anwohner verlangen kleine Fahrzeuge und feste Lieferfenster.
Große Lieferungen über die Bundesstraßen mit Wartezonen und klar geregelten Zufahrten.
Lieferzeiten außerhalb des Besucher- und Schulverkehrs sowie freie Wege für Rettungsfahrzeuge.
Baustellen im Talboden mit Bahnübergängen, Radwegen und begrenzten Flächen am Ufer.

Wir prüfen Routen von der Bundesstraße zur Baustelle und messen Engstellen für die geplanten Fahrzeuge.
Aus Bauablauf und Lieferterminen entsteht ein Kalender. Er legt Entladestellen und Reihenfolge fest.
Lieferanten erhalten ihre Fenster und Fahrhinweise. Anwohner und Geschäfte werden rechtzeitig informiert.
Während des Baus werden Fenster angepasst, Verspätungen aufgefangen und Engpässe früh erkannt.
Liegt eine Baustelle im Stadtkern, in der Beton, Trockenbauplatten und Fenster nahezu gleichzeitig kommen sollen, dann ordnen wir die Lieferungen über mehrere Tage. Schwere Teile gehen früh am Morgen an den Kran, Plattenware folgt mittags per Kleinfahrzeug. Ein Kalender zeigt allen Beteiligten, wer wann an der Reihe ist.
Ist dagegen ein Hallenneubau in einem der Gewerbe- oder Industriegebiete geplant, dann stehen größere Fahrzeuge im Vordergrund. Hier gilt es, Zufahrten zur Bundesstraße zu klären und Wartebereiche außerhalb der Fahrbahn zu schaffen, damit kein Rückstau auf die Umgehungsstraße entsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt, Entladefläche und Wendeplatz müssen vorhanden sein, damit Zeitfenster überhaupt funktionieren. Umgekehrt fließen Erkenntnisse aus dem laufenden Betrieb in die Anpassung der Einrichtung ein.
Mit der operativen Baulogistik und der Zugangskontrolle teilt sich die Lieferplanung eine gemeinsame Liste. Sie klärt, wer wann auf das Gelände darf. Außerdem steht dort, wer die Fahrer einweist. Dadurch entstehen weniger Rückfragen und weniger Leerfahrten.
Sattelzüge passen nicht in die Gassen. Wir teilen Lieferungen auf, planen Umschlag am Rand der Oberstadt und fahren das Material mit kleineren Fahrzeugen in vereinbarten Fenstern hinauf.

Beschreiben Sie Ihr Bauvorhaben kurz, dann erhalten Sie einen Vorschlag für Zeitfenster, Routen und Entladestellen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Frankenberg (Eder). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit