
Homburg liegt an zwei Autobahnen. Die A 6 führt von Saarbrücken in Richtung Osten, die A 8 verläuft von Perl an der Grenze bis nach Bad Reichenhall. Dazu kommt die B 423, die durch das Stadtgebiet läuft. Für die Anlieferung von Baumaterial ist das eine gute Ausgangslage, sie sagt aber noch nichts über die letzten Kilometer bis zur Baustelle.
Dort entscheidet sich, ob ein Bauvorhaben im Takt läuft. In den engen Straßen der Altstadt, an Landesstraßen mit Werksverkehr oder auf dem verzweigten Klinikgelände treffen Lieferfahrzeuge auf Anwohner, Beschäftigte und Besucher. Logistik-Management ordnet diese Ströme: mit einem Konzept, mit festen Zeitfenstern und mit einer Person, die den Überblick behält.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Stadtkern gelten Fußgängerzonen und enge Gassen, die aus der früheren Festungsstruktur gewachsen sind. Lkw mit Baustoffen erreichen viele Grundstücke dort nur zu bestimmten Zeiten oder mit kleineren Fahrzeugen. Ein Zeitfenster-System verhindert, dass mehrere Lieferungen gleichzeitig vor der Baustelle stehen und den Weg versperren.
Die Stadt hat mehrere große Industriebetriebe mit eigenem Schicht- und Lieferverkehr, dazu eine Universität mit Medizinischer Fakultät und ein Klinikum mit vielen Besuchern. Zu Schichtwechseln und Besuchszeiten verdichtet sich der Verkehr auf den Zufahrten. Wer Anlieferungen außerhalb dieser Spitzen legt, vermeidet Stau und Konflikte.
Östlich der Innenstadt steigt das Gelände zur Sickinger Stufe an, im Westen liegt das Bliestal. Schwere Fahrzeuge brauchen deshalb teils Rampen, Steigungen oder Brücken, deren Tragfähigkeit und Durchfahrtshöhe vorab zu prüfen sind. Das gehört in das Logistikkonzept, bevor die erste Lieferung rollt.

Wir erfassen Lieferketten, Materialflüsse und Gewerke und legen fest, wie Material in Homburg zur Baustelle kommt. Das Ergebnis ist ein Ablaufplan, den Bauleitung und Lieferanten gleichermaßen nutzen können.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. So steht nie mehr als das an der Zufahrt, was die Baustelle gerade aufnehmen kann. Das ist besonders dort wichtig, wo vor dem Tor kein Platz zum Warten ist.
Wir stimmen Anlieferzeiten mit Anliegern, Betrieben und, wo nötig, mit der Straßenverkehrsbehörde ab. Dazu zählen Sperrzeiten, Halteverbote und Routen für Schwerlastverkehr.
Wir prüfen, wo Material doppelt bewegt wird oder Fahrzeuge warten. Dann ändern wir die Reihenfolge. Das spart Fahrten und entlastet die Straßen rund um die Baustelle.
Lieferungen kommen geordnet an und blockieren keine Zufahrten.
Anwohner und Betriebe in der Umgebung erfahren früh, wann Schwerverkehr zu erwarten ist.
Wartezeiten für Fahrzeuge und Fachkräfte sinken, weil Material zum richtigen Zeitpunkt vor Ort ist.
Das Konzept lässt sich anpassen, wenn sich Bauablauf oder Verkehrslage ändern.
→ Feste Zeitfenster verteilen die Ankünfte über den Tag. Wer sein Fenster verpasst, wird neu eingeplant.
→ Wir legen Lieferungen in die erlaubten Zeiträume und setzen für das letzte Stück kleinere Fahrzeuge oder Umlade-Punkte ein.
→ Anlieferungen verlagern wir auf ruhigere Zeiten. Die Routen planen wir so, dass sie Personalparkplätze und Rettungszufahrten meiden.
→ Wir prüfen Tonnagen, Durchfahrtshöhen und Radien vorab und wählen die Route entsprechend.
Sanierungen und Neubauten in beengten Straßen, bei denen jede Anlieferung abgestimmt werden muss.
Erweiterungen bei Zulieferbetrieben mit laufendem Schichtverkehr und eigenem Lieferverkehr.
Bauten auf einem weitläufigen Gelände mit Besucherströmen, Rettungsverkehr und Beschäftigten.
Maßnahmen entlang von Landesstraßen und der B 423, bei denen Material und Verkehr gleichzeitig laufen.

Wir sehen uns Anfahrtswege, Engstellen, Beschränkungen und Sperrzeiten rund um die Baustelle an.
Wir erstellen das Logistikkonzept und einen Plan für die Zeitfenster, abgestimmt auf Gewerke und Bauphasen.
Lieferanten, Anlieger und Betriebe bekommen Termine und Routen mitgeteilt.
Während des Baus passen wir Fenster und Routen an und halten die Abläufe im Blick.
Liegt eine Baustelle an der B 423 und beliefern mehrere Gewerke sie am selben Morgen, dann bilden sich Warteschlangen auf der Straße. Wird für jedes Fahrzeug ein Zeitfenster vergeben, dann verteilen sich die Ankünfte über den Tag. Die Zufahrt bleibt frei.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt, dann ist die Anlieferung durch Fußgängerbereiche begrenzt. In diesem Fall bietet sich an, große Lkw an einem Sammelpunkt am Rand zu entladen und das Material mit kleineren Fahrzeugen zu verteilen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Erst wenn Zufahrt, Wendefläche und Lager festliegen, lassen sich Zeitfenster sinnvoll vergeben. Beide Planungen laufen deshalb parallel.
In der Ausführung greift es in die operative Baulogistik und die Zugangskontrolle ein. Wer die Einfahrt kontrolliert, sieht, welche Lieferung gerade erwartet wird. Fahrzeuge lassen sich dann zielgerichtet einweisen.
Das hängt von der Lage ab. In der Altstadt oder an stark befahrenen Straßen lohnt es sich fast immer, weil kein Platz zum Warten bleibt. Auf einer großen Freifläche reicht oft ein einfacher Lieferplan.

Nennen Sie uns Standort und Bauablauf, dann klären wir gemeinsam, wie Anlieferung und Verkehr geordnet werden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Homburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit