
Ein Betonfahrzeug, das im Berufsverkehr auf dem Südschnellweg steht, verpasst sein Zeitfenster. Kommen danach drei Lieferungen gleichzeitig an, wartet die Hälfte am Straßenrand und die Nachbarn rufen das Ordnungsamt. Genau an dieser Stelle setzt unser Logistik-Management an.
Wir entwickeln für Ihr Bauvorhaben in Hannover ein Konzept, das Lieferungen über buchbare Zeitfenster verteilt, Routen vorgibt und Wartezonen festlegt. Während der Bauzeit steuern wir die Anlieferungen, werten Verspätungen aus und passen den Plan an den Baufortschritt an.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
An jedem Werktag pendeln weit über 100.000 Menschen in die Stadt ein. Die Morgen- und Abendspitzen auf Westschnellweg, Südschnellweg und Messeschnellweg sind deshalb ausgeprägt. Wer Schwertransporte oder Großlieferungen plant, legt sie in die Zeiten dazwischen oder in die frühen Morgenstunden, soweit Lärmschutzauflagen das zulassen.
Das Messegelände im Süden von Hannover zählt zu den größten der Welt und empfängt jährlich rund 60 Messen und Fachveranstaltungen. An solchen Tagen sind die Zufahrten von den Autobahnen A 7 und A 37, die Schnellwege und die Stadtbahn zur Messe stark belastet. Baustellen in Bemerode, am Kronsberg oder sonst in Messenähe berücksichtigen den Messekalender bei der Liefersteuerung.
In der Innenstadt gilt eine Umweltzone, Hannover hat sie als erste Stadt in Niedersachsen eingeführt. Hinzu kommen ein hoher Rad- und Fußverkehrsanteil und Wohnhäuser direkt neben vielen Baugrundstücken. Zufahrtsregeln, Fahrzeugklassen und Rückwärtsfahrten über Radwege werden deshalb vorab geklärt.

Mengen, Lieferarten und Bauphasen werden in einen Logistikplan übersetzt. Er legt fest, welche Lieferungen in welchen Zeitfenstern kommen und wo sie entladen werden.
Lieferanten buchen ihre Anlieferung über ein Slot-System. Doppelbelegungen fallen sofort auf und werden vor dem Liefertag aufgelöst.
Wir geben Anfahrtswege abseits von Wohnstraßen, Schulwegen und engen Kurven vor. Außerdem vereinbaren wir Wartezonen abseits des Grundstücks, damit kein Lkw auf der Fahrbahn steht.
Messetage, Spiele im Stadion am Maschsee und Großkonzerte tragen wir in den Lieferkalender ein. Anlieferungen in betroffene Stadtteile werden an diesen Tagen verschoben oder vorgezogen.
Lieferungen treffen ein, wenn Kran und Personal frei sind.
Wartende Fahrzeuge belasten weder Nachbarn noch öffentlichen Verkehr.
Messen und Großveranstaltungen sind im Plan berücksichtigt, bevor sie stören.
Verspätungen werden dokumentiert und lassen sich mit Lieferanten besprechen.
→ Wir verlagern Betonage und Großlieferungen auf die Tage vor und nach der Messe und reduzieren Anlieferungen während der Laufzeit auf das Nötigste.
→ Lieferungen werden in kurze Zeitfenster getaktet. Eine Person an der Entladestelle meldet Verspätungen, damit der nächste Lkw rechtzeitig abgerufen wird.
→ Wir richten eine Wartezone außerhalb des Wohngebiets ein und rufen die Fahrzeuge von dort ab.
→ Wir prüfen, ob Lieferungen über einen der Häfen am Mittellandkanal laufen können, etwa den Nordhafen oder den Misburger Hafen. Die letzte Strecke plant dann ein Lkw-Umlauf.
Wohn- und Gewerbebauten am Kronsberg und in Bemerode östlich des Messegeländes, deren Anlieferung vom Messekalender abhängt.
Neubauten und Aufstockungen in Vierteln wie List, Südstadt oder Linden mit engen Straßen und vielen Anwohnern.
Neubaugebiete mit mehreren Bauherren gleichzeitig, bei denen sich Lieferungen auf gemeinsamen Erschließungsstraßen kreuzen.
Arbeiten auf Geländen im laufenden Betrieb, etwa an der Medizinischen Hochschule, wo Rettungswege nie blockiert werden dürfen.

Wir erfassen Bauphasen, Liefermengen, Fahrzeugarten und feste Termine wie Messen oder Veranstaltungen im Umfeld.
Routen, Wartezonen, Entladestellen und Zeitfenster werden mit Bauleitung und Behörden abgestimmt.
Lieferanten buchen ihre Slots. Wir überwachen die Anlieferung und greifen bei Verspätungen ein.
Pünktlichkeit und Engpässe werden regelmäßig ausgewertet und der Plan für die nächste Bauphase angepasst.
Liegt ein Wohnbau in einem gewachsenen Viertel wie der List oder Linden und ist die Straße davor nur einspurig befahrbar, dann vergeben wir die Zeitfenster im Abstand von 30 Minuten. Der erste Lkw kommt nach dem Ende der morgendlichen Verkehrsspitze, der letzte vor dem Nachmittagsverkehr.
Kündigt sich an einem Liefertag eine Großveranstaltung im Stadion an, dann ziehen wir die Lieferungen auf den Vormittag vor. Fällt ein Fahrzeug aus, rückt das nächste aus der Wartezone nach, ohne dass die Straße länger gesperrt bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf den Einrichtungsplan: Wo Entladestellen und Lagerflächen liegen, bestimmt, wie viele Lieferungen pro Stunde möglich sind. Umgekehrt melden wir der Einrichtungsplanung, wenn Flächen nicht reichen.
Die Zugangskontrolle am Tor gleicht ankommende Fahrzeuge mit den gebuchten Zeitfenstern ab. Das operative Personal entlädt und verteilt das Material. Alle arbeiten mit demselben Lieferplan.
Wir tragen die Termine des Messegeländes in den Lieferkalender ein. Für Baustellen im Süden und Osten der Stadt verlegen wir große Lieferungen auf Tage ohne Messe. Während der Laufzeit planen wir nur kleine Anlieferungen außerhalb der An- und Abreisezeiten.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeit und die wichtigsten Liefermengen. Wir schlagen Ihnen Routen und ein Zeitfenstermodell vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hannover. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit