
Wer in Eutin baut, findet selten eine leere Fläche neben dem Baufeld. Die Kernstadt liegt eingeklemmt zwischen Großem und Kleinem Eutiner See, rund um den Marktplatz stehen Fachwerkhäuser und klassizistische Bauten dicht an dicht. Wo Container, Lager und Kran Platz finden, ist deshalb die erste Planungsfrage und nicht die letzte.
Unsere Baustelleneinrichtung für Vorhaben in der Kreisstadt umfasst den Lageplan, die Aufstellflächen für Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer, Sanitärlösungen, Baustrom und Bauwasser sowie Bauzaun und Verkehrssicherung. Jede Einrichtung leiten wir aus Grundstück, Untergrund und Zufahrt des einzelnen Vorhabens ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt ist in den letzten Jahren neu gepflastert worden. Die Stadt hat den Marktplatz auf rund 2.400 Quadratmetern umgestaltet, die östliche Peterstraße mit Naturgroßsteinpflaster und Bockhorner Klinker belegt, Königstraße und Schlossstraße samt Regen- und Schmutzwasserkanälen erneuert. Auf solchen Flächen stehen Container und Gerüstlager nur auf lastverteilendem Unterbau. Jede Aufstellung wird vorher mit der Stadt abgestimmt.
Die Landschaft rund um die Stadt ist eiszeitlich geprägt, eine seenreiche Moränenlandschaft im Naturpark Holsteinische Schweiz. Für die Einrichtung heißt das: wechselnde Böden auf engem Raum, Seeufer mit höherem Wasserstand, Hanglagen zwischen Altstadt und Ufer. Tragfähigkeit und Wasserstand am Aufstellort klären wir, bevor ein Container geliefert wird.
Die Stadt Eutin hat eine Baumschutzsatzung und stellt dazu eigene Hinweise zum Baumschutz auf Baustellen bereit. Wer Lager, Baustraße oder Kranaufstellung plant, prüft daher früh, welche Bäume im Baufeld oder an der Zufahrt stehen. Er hält Wurzel- und Kronenbereiche von Material und Fahrzeugen frei.

Wir zeichnen Container, Lagerplätze, Kranstandort, Baustraße und Wendepunkt in einen Plan und rechnen nach, ob die Fläche für jede Bauphase reicht. In den Gassen der Altstadt wird dabei oft eine zweite, entfernte Lagerfläche mitgeplant, auf der Material wartet, bis es am Baufeld gebraucht wird.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir auf Schotterpolster, Lastverteilplatten oder Fahrplatten, je nachdem, ob darunter neues Pflaster, Rasen am Seeufer oder unbefestigter Boden liegt. So bleiben Oberflächen heil und nichts sackt nach Regen ab.
Anschlüsse stimmen wir mit dem Versorger ab und setzen Verteilerschränke dort, wo die Gewerke arbeiten. Leitungen führen wir so, dass sie Fußwege und Baustraße nicht queren. Soll Bauwasser abgeleitet werden, klären wir die Einleitung vorab, gerade in Ufernähe.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung stellen wir nach der verkehrsrechtlichen Anordnung auf. In der Fußgängerzone und an den Uferwegen führen wir Passanten sichtbar um das Baufeld herum, Blindenleitsysteme im Pflaster bleiben erreichbar oder werden umgeleitet.
Container, Lager und Kran stehen auf Flächen, deren Boden und Wasserstand vor dem Aufbau bekannt sind.
Neue Pflaster- und Klinkerflächen der Innenstadt werden geschützt statt hinterher ausgebessert.
Baustrom, Bauwasser und Zaun sind betriebsbereit, bevor das erste Gewerk anrückt.
Bäume an der Baustelle sind von Anfang an im Plan und bremsen den Ablauf nicht später aus.
→ Wir planen eine abgesetzte Lager- und Containerfläche und führen Material in kleinen Fuhren zum Baufeld. Am Gebäude selbst bleibt nur, was der Tag braucht.
→ Wir dokumentieren den Zustand vorher, legen Lastverteilplatten unter jede Stütze und stimmen Lage und Dauer mit der Stadt ab. Beim Rückbau vergleichen wir mit den Fotos vom Anfang.
→ Wir werten vorhandene Baugrunddaten aus, setzen den Unterbau entsprechend und verlegen schwere Lasten auf Flächen, die weiter vom Ufer entfernt liegen.
→ Wir nehmen die Bäume in den Lageplan auf, schützen Stamm und Wurzelbereich mit Zaun oder Bohlen und legen Lager und Baustraße so, dass keine Fällung nötig wird.
Arbeiten an Fachwerk- und Bürgerhäusern rund um Markt, Königstraße und Peterstraße, wo kaum Fläche neben dem Gebäude frei ist.
Vorhaben wie der geplante Umbau der Reithalle zu einem Veranstaltungszentrum, bei denen Lager und Container auf Denkmalumgebung Rücksicht nehmen müssen.
Erneuerungen wie die geplante Sanierung der Lübecker Straße, bei denen Lager und Container abschnittsweise mit dem Baufortschritt wandern.
Vorhaben am Großen Eutiner See oder am Kellersee, bei denen Aufstellflächen auf Boden mit höherem Wasserstand geplant werden.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Bäume und Oberflächen an und sammeln, was zu Boden und Leitungen bekannt ist.
Container, Lager, Kran, Baustrom und Zaun kommen in einen Plan, mit Ausweichflächen für die engen Phasen.
Den Plan stimmen wir mit Bauleitung, Stadt und Versorgern ab, Sondernutzungen und Anordnungen werden rechtzeitig beantragt.
Wir bauen die Einrichtung auf und passen sie in jeder Bauphase an, bis zum Rückbau mit Übergabe.
Liegt ein denkmalgeschütztes Haus am Eutiner Marktplatz und grenzt es auf beiden Seiten an Nachbargebäude, dann hat die Baustelle praktisch keine eigene Fläche. In diesem Fall richten wir Container und Hauptlager auf einer gesondert genehmigten Fläche ein und stellen am Haus nur Gerüst, eine kleine Materialbox und den Bauzaun auf.
Wird dafür ein Teil der neu gestalteten Platzfläche genutzt, dann kommen Lastverteilplatten unter Gerüstfüße und Container, der Zustand des Pflasters wird vor dem Aufbau fotografiert. Wasserspiel, Sitzmauer und Leitsystem für Blinde bleiben frei zugänglich.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Eine Baustelleneinrichtung bleibt nicht so, wie sie am ersten Tag aufgebaut wurde. Der Erdbau braucht Platz für Aushub, der Rohbau für Schalung und Bewehrung, der Ausbau für trockene Lager. Wir passen den Plan für jede Phase an und stimmen Änderungen mit Bauleitung und Gewerken ab.
Zum Abschluss räumen wir Flächen und Wege und stellen den Übergabezustand her. Wurden öffentliche Flächen in Eutin genutzt, gleichen wir den Zustand mit der Dokumentation vom Beginn ab, bevor die Fläche an die Stadt zurückgeht.
Dann planen wir eine abgesetzte Fläche für Container und Hauptlager und bringen Material in kleinen Fuhren zum Baufeld. Ob dafür öffentliche Fläche genutzt werden kann, klären wir vorab mit der Stadt Eutin. Am Gebäude stehen dann nur Gerüst, Bauzaun und eine Tagesbox.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitraum. Wir prüfen Flächen, Zufahrt und Untergrund und schlagen eine Einrichtung vor, die zu Grundstück und Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Eutin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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